Bettina Rudhof, Frankfurt a. M: "Die Architektur der Stadt - Aldo Rossis Gegenwelten" (22.03.2017)

Mittwoch, 22. März 2017
19:30 Uhr
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI, 1
28217 Bremen

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bremer Zentrum für Baukultur.

FSB lädt ein
Die Architektur der Stadt – Aldo Rossis Gegenwelten
Ein Vortrag von Bettina Rudhof, Kunsthistorikerin
Frankfurt am Main

Auf dem Höhepunkt der Nachkriegsmoderne veröffentlicht der italienische Architekt Aldo Rossi das Traktat „Architettura della Citta“. Gegen das herrschende Leitbild des autogerechten Bauens stellt er die Stadt als einen von der Geschichte durchdrungenen Ort und als das gebaute Archiv des kollektiven Gedächtnisses vor. Zum Ziel seiner Theorie der baukünstlerischen Gestaltung wird deshalb eine Architektur der symbolischen Formen und der identitätsstiftenden Imagination. Entscheidende Bedeutung kommt dabei den öffentlichen Bauten und Plätzen zu. Als Monumente führen sie den Bewohnern der Stadt in der Geschäftigkeit ihres Alltags die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart vor Augen und ermöglichen die Identifikation mit dem Ort. Damit wurde Aldo Rossi zu einem Wegbereiter der postmodernen Architektur.

Es freuten sich auf Sie Thorsten Schmidt und Wolfgang Reul von FSB.

Programm:
- Begrüßung: Prof. Dr. Eberhard Syring
- Einführung: Wolfgang Reul | FSB
- Vortrag: Bettina Rudhof | Kunsthistorikerin, Frankfurt am Main
- Im Anschluss Get-together mit Imbiss und Getränken

Rückfragen per E-Mail an wolfgang.reul@fsb.de.
Einladungskarte
Titelbild: Aldo Rossi, Rathausplatz und Denkmal für den Widerstand, Segrate bei Mailand 1965, perspektivische Ansicht, Mischtechnik (Tuschezeichnung, Spritztechnik und Collage) auf Transparentpapier. Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main, Inv.-Nr. DAM 83 /522.

 Veranstaltungsbild

Das "Handout" von Bettina Rudhof zu dieser Veranstaltung können Sie hier einsehen und auch herunterladen.

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Modern oder konservativ? Ein Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Syring auf dem BDA- Forum Bremen (14.03.2017)

SiedlungUnter dem Titel "Modern oder konservativ? oder „In welchem Style sollen wir bauen?“ – Eine Architekturdebatte?" trug Prof. Dr. Eberhard Syring auf dem BDA-Forum Bremen am 14.03.2017 dieses Referat in Bezug auf Architekturdiskurse im Wandel der Zeit vor. Unter anderem setzte er sich mit der Debatte auseinander, welche aufgrund der gegensätzlichen Auffassung um Baustile wie bekanntermaßen "Tradition versus Moderne" geführt wird. Ferner erörtert er die Fragestellung , inwieweit Modeströmungen (also die Abkehr von dem "Alten") das Handeln in der Architektur beeinflusst. Schließlich zeigt Eberhard Syring die zukünftigen (neuen) Ansätze einer Architektur-Diskussion unter der Prämisse des gesellschaftlichen Wandels auf.

Zur  Präsentation...

"Aus dem Blick. Gelungene Architektur gerät in Vergessenheit"; Vortrag von Eberhard Syring auf der Sitzung des wissenschaftlichen Beirats des b.zb am 22.02.2017.

Klöckner Verwaltungsgebäude verfälltAnlässlich des Treffens des wissenschaftlichen Beirats des Bremer Zentrums für Baukultur hielt Prof. Dr. Eberhard Syring (School of Architecture an der Hochschule Bremen / wiss. Leiter b.zb) am 22.02.2017 ein Impulsreferat mit dem Titel "Aus dem Blick. Gelungene Architektur gerät in Vergessenheit". Sein Appell bezieht Stellung gegen den sorglosen Umgang vormals vielgelobter und überdies mit Preisen bedachter Architektur in Bremen. Den gesamten Vortrag können Sie hier einsehen.

Auswärtsspiel: Ausstellung "Die Grammatik des öffentlichen Raums" und Vortrag von Eberhard Syring am 10.06.2016 in Blumenthal

Im Rahmen des Stadt-Theater-Festes „Auswärtsspiel: Blumenthal“ (Theater Bremen) wurde auch der Blumenthal-Teil der Ausstellung „Die Grammatik des öffentlichen Raums“ gezeigt. Im Diskursprogramm des Festivals sprach Eberhard Syring zum Thema:

„Architektonische Utopien und die Grammatik des öffentlichen Raums“

Zum Inhalt: Architektonische und städtebauliche Utopien hat es seit der Renaissance in unterschiedlichen Ausprägungen gegeben. Doch mit fast allen verbindet sich rückblickend der Beigeschmack des Scheiterns oder des Umschlagens des gut Gemeinten in sein Gegenteil. Ohne die Sinnfälligkeit utopischer Vorausschau in der Architektur ganz in Abrede stellen zu wollen, scheint die Wahrnehmungsverschiebung, die Michel Foucault mit dem Begriff der „Heterotopien“ angeregt hat, für die architektonische Praxis wesentlich fruchtbarer. Statt sich in unwägbaren zukünftigen Wunschszenarien zu verlieren, konzentriert sich der Blick auf die Praktiken alltäglichen Raumverhaltens.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das Hochschulprojekt „Die Grammatik des öffentlichen Raums“, von dem Teilergebnisse – fotografische Beobachtungen im Stadtteil Blumenthal – auch in einer Ausstellung im Ortsamt vorgestellt wurden.

Vortrag Syring

Der Vortrag war am:
Fr|10. Juni 2016
15:00 Uhr
Prof. Dr. E. Syring
(ehemaliges) Ortsamt
Landrat-Christians-Straße 107
28779 Bremen
Eintritt frei!

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Eva Durant im Gespräch mit Eberhard Syring (09.11.2015)

Eva Durant im Gespräch mit Eberhard Syring

BACKGROUND 15/16; Wege und Orte - Fragen an den öffentlichen Raum; Prof. Dr. Eberhard Syring (SoAB / b.zb) „Zur Grammatik des öffentlichen Raums – Beobachtungen in fünf Bremer Quartieren“

Background 15/16

10 Lunch Lectures / mittwochs 13 bis 14 Uhr / Forum der School of Architecture Bremen / Neustadtswall 30, 28199 Bremen

|Erste „Lunch Lecture“ am 04.11.2015:
Prof. Dr. Eberhard Syring (SoAB / b.zb)
„Zur Grammatik des öffentlichen Raums –
Beobachtungen in fünf Bremer Quartieren“
,
ein studentisches Projekt der Hochschule Bremen, konzipiert und betreut von Eberhard Syring (Konzept) und Nikolai Wolff (Fotografie).

Eberhard Syring stellte den konzeptionellen Frageansatz zu dieser Ausstellung dar und erläuterte die Ergebnisse. Die Untersuchung zeitgenössischer öffentlicher Räume mit dem Medium der Fotografie konzentrierte sich auf die städtebaulichen Einheiten unterschiedlicher Stadtquartiere. Dabei wurden die drei Blickwinkel der „Struktur“, der „Textur“ und der „Interaktion“ angewendet.
Lesen Sie dazu auch den Artikel "Konflikte gehören zur Stadt dazu", ein Interview mit Eberhard Syring über öffentliche Räume in Bremen (Weser Kurier vom 04.11.2015).


|Zweite „Lunch Lecture“ am 11.11.2015:
Henrik Mauler, Zeitguised, Berlin
„Public Escapism und die Wunschmaschine“
Das Bild als öffentlicher Ort zwischen Realitätsflucht und Weltprothese bei Studio Zeitguised

„Im Moment wächst Bildinformation exponentiell in unsere Realität hinein, messbar allein in der Zeit mit der wir auf Displays starren. In der Vernetzung werden diese Bilder zur Öffentlichkeit. Die Arbeit von Zeitguised lotet aus, welche post-dokumentarischen und nicht-repräsentativen Manifestationen Bilder werden können. Anders ausgedrückt: wenn man potentiell alles Erdenkliche sinnlich erfahrbar machen kann - was will man erdenken?“

|Dritte „Lunch Lecture“ am 18.11.2015:
Dr. phil. Jörg Seifert, HCU, Hamburg
Learning from Lynch?
Zur Aktualität von "The Image of The City"

|Vierte „Lunch Lecture“ am 25.11.2015:
Dipl.-Arch. Simona Grüter-Bîrgăoanu, Bauhaus Universität Weimar
"Menschen bauen Stadt. Von Favelas bis zu Pop-up Parks”.

„Von den Favelas in Rio de Janeiro zu den Pop-up Parks in Dublin und Wien, das Stadtbild und das Gemeinschaftsleben werden durch die dynamischen Wirkungskräfte der Menschen vor Ort geprägt. Auf den Spuren des gegenwärtigen Vernakulärs werden zahlreiche Beispiele entdeckt: Bürgerbeteiligung, Selbstbau, kollektive Entscheidungsfindung und Engagement, Bottom-Up-Initiativen, Hausbesetzung und Guerilla-Aktionen.
Eins steht fest: die Menschen wollen/müssen sich engagieren, gestalten, mitwirken. Wie reagiert man als Planer, wie kann dieses Potential erstens aufgespürt und zweitens zunutze gemacht werden?“

|Fünfte „Lunch Lecture“ am 02.12.2015:
Prof. Dipl.-Ing. Dirk Manzke, Hochschule Osnabrück
Atmosphäre atmosphäreln? - präzise Momente aufspürenden Anwesendseins im städtischen Lebensraum

„Mit dem Begriff der „Atmosphäre“ verbinden sich in der Stadt- und Freiraumplanung seit längerem Hoffnungen, die Gestaltproduktion sinnlich reflektiert an die Gegebenheiten des Ortes und die Konstrukte des Entwurfs zu knüpfen. Gegenwärtig lässt sich dazu beobachten, dass das Potential der Atmosphäre auf die Produktion von Entwurfsdesign beschränkt wird. Übersehen wird dabei, dass es um die besonnene Einbeziehung des leiblichen Erlebens vor Ort in die Prozesse der Planung gehen sollte. Rationaler Vermarktungsdruck und emotionale Wahrnehmungslust scheinen einander auszuschließen? Der Vortrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie Wahrnehmung etabliert erscheinende Planungsmuster bereichern und unterstützen könnte.“

|Sechste „Lunch Lecture“ am 09.12.2015:
Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther
"Die Stadt als Landschaft”

„Höhenlinien, Uferkanten, Gewässerflächen und Landschaftselemente bilden das Grundmuster der Siedlungsräume und prägen den Stadtkörper. Sie können als „erste Landschaft“ der Stadt gelesen werden. Darüber liegt das Netz der Infrastrukturen aus Linien, Punkten und Flächen, die das öffentliche Raumsystem, die Verkehrs- und Versorgungssysteme sowie die Standorte und Adressen ihres Gemeinwesens ausmachen. Diese Grundzüge können als „zweite Landschaft“ gelesen werden und definieren die Bau- und Entwicklungsfelder. Die hierin angesiedelten und eingefügten Bauten mit den zugehörigen Außen- und Innenräumen formen schließlich die „dritte Landschaft“. Diese lebt von den Prägungen der ersten Landschaft und braucht ein kontinuierliches Entwicklungsgerüst der zweiten Landschaft, um wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Dynamiken folgen zu können, revidierbar zu sein und anpassungsfähig zu bleiben. Das Bild von der Stadt als Landschaft kann auf Bremen übertragen werden und Anknüpfungspunkt für ein Entwicklungsleitbild und die Arbeit an städtebaulichen Projekten sein.“

|Siebte „Lunch Lecture“ am 16.12.2015:
Prof. Dr. Claudia Kromrei, Hochschule Bremen
"Die Stadt als Bühne und Kulisse“

„Ein entfaltetes öffentliches Leben braucht eine Bühne und eine Kulisse: Die Straße oder den Platz als versammelnden städtischen Raum und die Häuser, die diesen Raum bilden. Der Berliner Kurfürstendamm war einmal ein einfacher Reitweg, der allein der Fortbewegung diente und ist heute ein vieles und viele versammelnder städtischer Raum mit großer Öffentlichkeit. Seine - wie Richard Sennett sagt: Theatralität, die Feindin der Intimität, soll beispielhaft anhand dreier Grundstücke und ihrer Häuser - Wohnhäuser, Hotels, Filmpaläste, Theater - betrachtet werden, vor denen sich tatsächlich eine Szene entfalten kann.“


|Achte „Lunch Lecture“ am 13.01.2016:
Prof. Stefan Rettich, SoAB
"Der öffentliche Raum: ein Zustand":

„Der öffentliche Raum wird in der Regel als statische, physische Konstruktion der gebauten Stadt betrachtet. Die Häuser bilden in dieser Vorstellung eine Grenze zum Privaten sowie eine Kulisse für das öffentliche Leben. Dieser Vormacht der Physis und Gestalt wird eine andere Auffassung gegenüber gestellt: Öffentlicher Raum entsteht immer wieder aufs Neue, als Resultat einer Wechselwirkung von sozialem - und gebautem Raum. Ein wesentliches Moment spielen dabei die Erdgeschosszonen mit ihrem Programm und ihrem Maß an öffentlicher Zugänglichkeit. An Beispielen wird gezeigt, dass die Zustände mit denen der öffentliche Raum konfrontiert wird, sich oftmals widersprechen und immer häufiger wechseln. Seine räumliche Disposition muss heute möglichst neutral sein, um flexibel auf verschiedene Zustände reagieren zu können.“

|Neunte "Lunch Lecture" am 02.01.2016:
Prof. Dipl.-Ing. Marc Mer, Münster School of Architecture
"beziehungsweise – Plädoyer für Möglichkeitsraum"

|Zehnte "Lunch Lecture" am 27.01.2016:
Barbara Grüter & Ulrike Mansfeld, Bremen mit Studierenden aus dem kooperativen Wahlmodul
"Tracing Spaces"

 "Unsere Bewegungen im öffentlichen Raum sind nicht nur geleitet von den zur selben Zeit dort befindlichen Menschen und Dingen. Seit geraumer Zeit schon richten wir unsere Blicke und unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf die Displays unserer elektronischen Begleiter und verknüpfen damit den uns umgebenden Raum mit Nachrichten, Bildern und Menschen an anderen Orten.
Dieses Verhalten führt zu einer veränderten Wahrnehmung von Stadt und zu einer anderen Priorisierung von Räumen.
Wie werden Mensch, Maschine und Ort verknüpft? Welche Themen und Anwendungen eignen sich, um den umgebenden Raum wieder ins Bewusstsein der Flaneure zu rücken? Anhand von 7 verschiedenen mobilen Apps, die von Studierenden entwickelt wurden, werden Antworten auf diese Fragen gesucht."

Impulsreferat von Eberhard Syring zum Bremer Stadtdialog "Der BDA-Preis und die Frage: Was ist gute Architektur?" (24.02.2015)

Logo Bremer Stadtdialog

 

 

 

"Der BDA-Preis und die Frage: Was ist gute Architektur?"

Einladungskarte

"Seit 1974 wird im vierjährigen Turnus der BDA-Preis für herausragende zeitgenössische Architektur in Bremen und Bremerhaven vergeben. Die aktuellen Prämierungen von 2014 waren vom 22.02. bis 04.03.2015 in der Unteren Rathaushalle  ausgestellt. Aus diesem Anlass hatte der Bremer Stadtdialog zum einen die Frage nach der Qualitätsbeurteilung zeitgenössischer Architektur, zum anderen die Frage nach der Dauerhaftigkeit solcher Qualitäten im Zeichen sich wandelnder architekturästhetischer Vorlieben aufgeworfen." (Weitere Infos zu diesem Bremer Stadtdialog: hier)

Der Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Syring (b.zb / School of Architecture an der Hochschule Bremen) sowie seine Präsentation zu diesem Bremer Stadtdialog am 24.02.2015 sind an dieser Stelle veröffentlicht und können eingesehen werden bzw stehen als Download bereit.

Vortrag und Präsentation : "E. Syring, Der BDA-Preis und die Frage: Was ist gute Architektur?"

Prof. Dr. E. Syring: Das Museum im Park. Das Focke-Museum – ein Projekt der `Neugestaltung Bremens´, Vortrag im Focke-Museum (07.10.2014))

Das Museum im Park.
Das Focke-Museum – ein Projekt der 'Neugestaltung Bremens´
,

Vortrag im Focke-Museum, Dienstag, 7. Oktober 2014 um 19:00 Uhr mit

Prof. Dr. Eberhard Syring (Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der School of Architecture an der Hochschule Bremen sowie wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur, b.zb)

Neben der Stadthalle, dem Haus der Bürgerschaft und dem Aalto-Hochhaus gehört der Neubau des Focke-Museums zu den wichtigen Symbolbauten der Neugestaltung Bremens in den 1950er und 1960er Jahren. Der Vortrag erläutert die Besonderheiten eines der wenigen Museumsneubauten dieser Zeit in Deutschland und versucht ihn baukulturell im Kontext seiner Zeit zu verorten.

Focke Museum Bremen
Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Schwachhauser Heerstraße 240
28213 Bremen

Foto LIS

 Focke Museum Foto Hans Saebens

Hier kann der Vortrag eingesehen werden.

"Sieben Thesen zur Baukultur und Gegenthesen" (24.06.2014)

Die auf dem Bremer Stadtdialog "Baukultur"  am 24.06.2014  von Prof. Dr. Eberhard Syring vorgtragenen "7 Thesen zur Baukultur" (+ Gegenthesen) können Sie hier einsehen und herunterladen.

Stadtdialog_Baukultur

BDA Werkvortrag: "Conceptual Development" mit Nanna Flintholm, AART architects/Aarhus (08.04.2014)

08. April 2014 im Wilhelm-Wagenfeld-Haus

Im Rahmen der Ausstellung CREATE WITH AARHUS

Der BDA Werkvortrag mit der dänischen Architektin Nanna Flintholm aus dem Büro AART architects A/S, Aarhus (DK) war am Dienstag, 08. April 2014 um 19:00 Uhr im Wilhelm Wagenfeld Haus, Am Wall 209, 28195 Bremen. Nanna Flintholm leitet bei AART die Abteilung "Concept" der firmeneigenen Forschungsabteilung. Sie hatte nicht nur einige ausgewählte Projekte von AART vorgestellt, sondern dem Besucher – wie bei BDA Werkvorträgen üblich – auch einen spannenden Einblick in die Arbeitsweisen und theoretischen Ansätze eines der führenden Architekturbüros Skandinaviens gegeben.

Die vom BDA im Lande Bremen ausgerichtete Veranstaltung stand im direkten Zusammenhang mit der aktuell im Wilhelm Wagenfeld Haus stattfindenden Architekturausstellung „CREATE WITH AARHUS - Stadtentwicklung einer nordischen Metropole", die bis zum 27. April 2014 besucht werden konnte.
Als drittgrößte (Hafen-) Stadt Dänemarks zeigt Aarhus dort auf, wie sich die europäische Kulturhauptstadt 2017 durch ein äußerst ambitioniertes Stadtentwicklungsprojekt den (stadtplanerischen) Herausforderungen der Zukunft stellt.
Dabei gibt es zwischen Aarhus und Bremen durchaus Parallelen; Fragestellungen wie mit dem gesellschaftliche Strukturwandel umgegangen werden soll oder wie ehemalige Hafenreviere entwickelt werden können, wie funktionierende neue Wohnquartiere mit eigener Identität geschaffen und wie innovative und umweltverträgliche Verkehrssysteme realisiert werden können, sind Herausforderungen, die durch beide Städte gleichermaßen bewältigt werden müssen.
Dieses vom Bremer Zentrum für Baukultur und von der Wirtschaftsförderung Bremen präsentierte Ausstellungsprojekt steht im kulturellen Rahmenprogramm der diesjährigen Musikmesse „jazzahead!", deren Partnerland in diesem Jahr Dänemark ist. So freuen wir uns, im Wilhelm Wagenfeld Haus ein (Architektur-) Thema aus Dänemark ausstellen und zusammen mit dem BDA im Lande Bremen den Vortrag von Nanna Flintholm präsentieren zu können.

Infos:

  • Ausstellung
    „CREATE WITH AARHUS - Stadtentwicklung einer nordischen Metropole"
  • Ort:
    Wilhelm Wagenfeld Haus, Am Wall 209, 28195 Bremen
  • Laufzeit:
    12. März bis 27. April 2014
  • Öffnungszeiten:
    Di. 15:00 – 21:00 Uhr, Mi. - So. 10:00 – 18:00 Uhr
  • Eintritt Ausstellung:
    3,50 € / ermäßigt 1,50 €, Veranstaltungen: 5,00 Euro / 2,50 Euro ermäßigt.

  • Führungen:
    Sonntags um 13:00 Uhr (5,50 € / ermäßigt 2,50 €) und nach Voranmeldung unter:

karin.krusche@wfb-bremen.de

  • Vortrag:

AART„CONCEPTUAL DEVELOPMENT"

ein Werkbericht von Nanna Flintholm

aus dem Büro AART architects A/S, Aarhus (DK)

 

 

Dienstag, 08. April 2014 um 19:00 Uhr im

Wilhelm Wagenfeld Haus, Am Wall 209, 28195 Bremen

Eintritt: frei.

Veranstalter: BDA im Lande Bremen

Kolpingstraße 1b, 28195 Bremen
Tel.: 0421 / 325476, www.bdabremen.de

BDA Logo HB

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Robert Lemmen: "Die Universität von morgen – Ideen und Planungen zum Bau der Universität Bremen" - Haus der Wissenschaft 24. Januar 2012

Foto R. LemmenAnlässlich des 40. Geburtstag der Universität Bremen zeigte das Archiv der Universität im Frühjahr 2012 im Haus der Wissenschaft eine Fotoausstellung. Im Rahmen des Begleitprogramm dieser Ausstellung sprach der Stadtplaner und b.zb-Vorstandsmitglied Robert Lemmen zur stadtplanerischen Geschichte der Universität und des umgebenden Geländes.

 Ankündigung aus dem Flyer:

"Der Bau einer neuen Universität war für die Planer der Gründungsphase eine Aufgabe von beispielloser Größe und Komplexität. Sie entwarfen den Campus als bewusstes Gegenbild zur traditionellen Stadt und zu den Neubausiedlungen am Stadtrand. Im Verlauf von mehr als 40 Jahren entwickelte er sich zu einem eigenen Stadtteil: Heute ist das Morgen von gestern. Der Stadtplaner Robert Lemmen berichtet über die Ideen und Leitbilder – angesiedelt zwischen urbanistischer Utopie, technischem Pragmatismus und Zeitgeist –, die seit der ambitionierten Gründungsphase bedeutsam waren und ihre Spuren im Stadtbild hinterließen."


Redemanuskript hier zum Download als pdf.

Geplante Rede Volker Plagemanns zur Eröffnung der Palladio-Ausstellung im b.zb (24.06.2012)

Der italienische Renaissance-Baumeister Andrea Palladio (1508-1580) hat vor allem durch seine rund vierzig Villenbauten in Venetien die Architekturwelt nachhaltig beeinflusst. Dieser Einfluss spiegelt sich vor allem im sogenannten Palladianismus wider, der über die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit immer wieder Aktualität erfahren hat.

Villa Barbaro in Maser

Das im Verlag Ellert & Richter erschienene Buch „Die Villen des Andrea Palladio“ des Bremer Kunsthistorikers Volker Plagemann beschäftigt sich zentral mit Palladios Villenbauten, doch darüber hinaus ebenso mit der Beeinflussung auf die Ausdruckformen der Architektur in der westlichen Welt durch den Palladianismus.

Mit der Ausstellung „Palladio und der Palladianismus in Bremen“ im Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb), dessen Mitinitiator Volker Plagemann war, verband sich die Idee, die stilistische Beeinflussung Palladios speziell an Beispielen der bremischen Architekturgeschichte von der Weserrenaissance bis zur Postmoderne aufzuzeigen und zugleich das neue Buch von Volker Plagemann vorzustellen. Doch wurde dieses Vorhaben durch den plötzlichen Tod von Volker Plagemann am 10. Mai 2012 überschattet.

Die Familie Volker Plagemanns und das Bremer Zentrum für Baukultur entschieden sich dennoch dafür, die Eröffnung der Ausstellung am 11. Mai durchzuführen. Es fand eine „stille“ Eröffnung statt.

Alte Börse in Bremen

Die Finissage der Ausstellung stand ganz im Zeichen einer Würdigung Volker Plagemanns. Er hatte in der Kulturwelt weit über Bremen hinaus seine Spuren hinterlassen. Auch seine Verbundenheit mit dem Bremer Zentrum für Baukultur fand an dieser Stelle Anerkennung. Redner bei dieser Veranstaltung waren Sunke Herlyn (ehemaliger Vorsitzender des b.zb), Gert Schulze (Architekt Bremen), Michael Müller (Kunsthistoriker Universität Bremen) und Ullrich Schwarz (Architektenkammer Hamburg).

Foto

Der für die Eröffnungsfeier vorgesehene bebilderte Vortrag von Volker Plagemann ist als Manuskript vorhanden und wurde von Eberhard Syring, dem wissenschaftlichen Leiter des b.zb, vorgelesen.

Dieser Text ist jetzt mit Abbildungen für den interessierten Leser auf unserer Website nachzulesen.

>Zum Vortrag von Volker Plagemann

Die Präsentation von Volker Plagemanns Publikation "Die Villen des Andrea Palladio" ist auch auf unserer Website zu finden:
>Volker Plagemann - "Die Villen des Andrea Palladio"

 

Vorträge im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung "Harm Haslob - Bauten und Projekte aus 40 Jahren" (23.02.2012)

In den Redebeiträgen zur Eröffnung der Ausstellung „Harm Haslob – Bauten und Projekte aus 40 Jahren“ wurde das Werk des Architekten unter Berücksichtigung des zeitlichen Kontext charakterisiert sowie Aspekte der Stadtenwicklung mit Blick auf die Zukunft einbezogen; ebenfalls gelang es, ein Bild der Persönlichkeit Harm Haslob zu zeichnen.

Es sprachen:

+ Eberhard Syring (School of Architecture und wissenschaftlicher Leiter des b.zb)

Über den architektonischen Mehrwert

 

+ Helmut Rabien (Architekt und Stadtplaner)

„Die malenden Vier“ (dieser Beitrag ist auch auf Seite 238 im Katalog "Harm Haslob - Bauten und Projekte aus 40 Jahren" nachzulesen.

 

+ Ralf Fücks (Bündnis 90/Die Grünen)

Zukunft der Stadt – Stadt der Zukunft

 

+ Harm Haslob (Architekt)

Die Beiträge von Herrn Syring und Herrn Fücks können durch anklicken der Titel eingesehen werden.

Vortrag zur Buchpräsentation "10 mal BDA-Preis Bremerhaven" (12.12.2011)

Einführungsvortrag von Prof. Eberhard Syring zur Präsentation von "\10 mal BDA-Preis Bremerhaven\" 

am 12.12.2011 im t.i.m.e.port2-Gebäude in Bremerhaven.


Lesen Sie dazu auch die weiteren Infos zur Veröffentlichung des Broschüre:
"Zehn mal BDA-Preis Bremen;
Die Rolle der Seestadt Bremerhaven" hier.
 
Die Nordsee-Zeitung schrieb am 17.12.2011 in dem

 

Vortrag von E. Syring zur Eröffnung der "Continuo" Ausstellung in Oldenburg (16.06.2011)

"Kontinuität und Wandel - Fragen zu Gerhard Müller-Menckens und darüber hinaus"

Einführungsvortrag zur Ausstellungseröffnung "Continuo - der Architekt Gerhard Müller-Menckens" am 16. Juni 2011 in der bau_werk Halle, Oldenburg. Zum Vortrag...

Vortrag von E. Syring zur Finissage der Ausstellung BDA-Preis 2010 (03.02.2011)

"Zehn mal BDA-Preis Bremen - Über die Nachhaltigkeit eines Qualitätssiegels"

Vortrag von Eberhard Syring zur Finissage der Ausstellung BDA-Preis 2010 am 03.02.2011 in der Unteren Rathaushalle, Bremen

Hier finden Sie den Vortrag.

"Spuren im Stadtraum" (05.10.2010)

Spuren im Stadtraum -
Die bremische Architektur der letzten sechs Jahrzehnte und der Wandel architektonischer und städtebaulicher Leitbilder

Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Syring.

Begleitend zur Ausstellung des Focke Museums (Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte) "Bremen 1945 - 2010, Soviel Wandel war nie" (26. Sep. 2010 bis 13. März 2011) fand u.a. eine Vortragsreihe statt, die sich sich mit unterschiedlichen Aspekten der Entwicklung Bremens seit 1945 auseinandersetzte. Schwerpunkt des von Prof. Dr. Eberhard Syring gehaltenen Vortrags am 05.10.2010 war der bremische Entwicklungsprozess in Hinblick auf Architektur und Städtebau und den damit einhergehenden Wandel architektonischer und städtebaulicher Leitbilder.

Den Vortrag "Spuren im Stadtraum" können Sie hier aufrufen.

Bremer Vorstellungen ...zur nachhaltigen Stadt (20.01.-17.03.2011)

Bremer Vorstellungen

Wie kann Bremen "nachhaltiger" werden? Welche Konzepte und Maßnahmen aus anderen Städten lassen sich auf Bremen übertragen?
Die zweite Staffel zum Thema Bauen und Wohnen in der Stadt beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsstrategien europäischer Großstädte. Fallbeispiele aus Zürich, München und Hamburg werden vorgestellt und anschließend mit Bremer Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutiert.

Donnerstags, 19 Uhr im Konferenzzentrum Weserhaus, Radio Bremen
Hinter der Mauer 5-7, 28195 Bremen

Veranstalter:
Der Senator für Umwelt, Bau Verkehr und Europa
in Kooperation mit
Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen
b.zb Bremer Zentrum für Baukultur
BDA Bund Deutscher Architekten im Land Bremen

Moderation: Otmar Willi Weber (Radio Bremen)

Bremer Vorstellungen Flyer

 

20.01.2011 / Zürich
Vortrag: Franz Eberhard,
Direktor a.D. des Amtes für Städtebau, Zürich.

17.02.2011 / München
Vortrag: Elisabeth Merk,
Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München.

17.03.2011 / Hamburg
Vortrag Uli Hellweg,
Geschäftsführer der IBA Hamburg GmbH.

Impulsreferat von Eberhard Syring zur Auftaktveranstaltung "Netzwerk Baukultur Niedersachsen" (27.11.2009)

 „Netzwerk Baukultur Niedersachsen“ am 27.11.2009 in Hannover

"Baustelle Baukultur. Zwischen Emphase zur Routine, Programmatik zum Programm. Erfahrungen aus dem Bremer Zentrum für Baukultur"

Zum Vortrag hier.

 

"Baustelle Baukultur" - Vortrag von Prof. Dr. E. Syring anlässlich des vierjährigen Bestehens des b.zb (14.02.2008)

Der Vortrag "Baustelle Baukultur" kann hier hochgeladen werden.

Architekturzeit 2005; Podiumsdiskussion zur Gründung der lokalen "Initiative Baukultur" in Karlsruhe (16.07.2005)

Podiumsdiskussion der Architektenkammer Karlsruhe in der "Majolika" zur Initiierung einer "Initiative Baukultur" für die Stadt Karlsruhe am 16. Juli 2005. Auf dem Podium saßen neben Andreas Rossmann (Journalist), Karl Ganser (Bundesstiftung Baukultur), die Landschaftsarchitektin Angela Bezzenberger, der Architekt  Much Untertrifaller aus Vorarlberg, der ehemalige Minister und Ettlinger Oberbürgermeister Erwin Vetter auch der wissenschaftliche Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur Eberhard Syring.

Architekturzeit 2005

Link zum Archiv von architekturzeit.net. „Architekturzeit 2005”