Ecocritical Spaces

Habitatsdiskurse in Kunst und Architektur

Der Workshop diskutiert Habitate als Multi-Spezies-Gefüge aus kunsthistorischer, architekturhistorischer und soziokultureller Sicht. In den Blick genommen werden Fragen von Geschlecht, Klasse und Ethnie sowie mehr-als-menschliche Beziehungsgeflechte in unterschiedlichen ökologischen Systemen.

19. November 2026, 18:00 Uhr
Keynote: Jessica Ullrich (Braunschweig): Multispezies-Kohabitation: Kunst als Praxis geteilter Habitate

20. November 2026, 10–14:00 Uhr
10:00 – 10:30 Uhr
Einführung

10:30 – 11:30 Uhr
Ina Neddermeyer (Frankfurt am Main): Überlebensräume. Das Habitat als politischer Raum
Christina Haupt (Passau): Multispecies-Habitate bei Patricia Piccinini

11:45 – 12:45 Uhr
Jorun Jensen (Darmstadt): Wohn-Habitate der DDR
Timo Merten (Oldenburg): Hans Haackes DER BEVÖLKERUNG (2000) und das Habitat als Katalysator des politischen Konflikts

13:00 – 14:00 Uhr
Kerstin Brandes (Bremen): Habitat als Artikulation
Lee Chichester (Bremen): Im Bild gefangen: Zoo-Habitate in der Kunst um 1900

Workshopkonzept: Silke Förschler, Christiane Keim, Astrid Silvia Schönhagen

Der Workshop ist eine Veranstaltung des Forschungsschwerpunkts c/o HABITAT TIER, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen (Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender/Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik, Universität Bremen). In Kooperation mit dem b.zb Bremer Zentrum für Baukultur.

Eine Teilnahme an der Keynote von Jessica Ullrich ist online möglich.
Der Zoom-Link wird hier zeitnah bekanntgegeben.