Bremer Stadtdialog 3/07 (14)

"In den fünfziger und frühen sechziger Jahren galt der Bremer Schulbau über die Grenzen der Hansestadt hinaus als vorbildlich. Mit den kompakten und rationalisierten Schulanlagen der späten sechziger und siebziger Jahre ging dieser Ruf verloren. Die Entwicklung in den letzten Jahren gibt aber zu neuen Hoffnungen Anlass. Schulbau ist in Bremen wieder zu einem Bereich der architektonischen Innovation geworden. Für Wilhelm Berger, bis 1966 Oberschulrat, galt das Schulgebäude als „dritter Lehrer“, als Modellraum zur Einübung sozialen Verhaltens. Ist dieser Gedanke für Architekten heute noch brauchbar? Welchen veränderten Voraussetzungen müssen sie sich stellen? Welche Schulbaukonzepte werden von Seiten der Pädagogik und der Bildungspolitik heute verfochten? Fragen wie diese sollen auf der Veranstaltung erörtert werden."

Referenten und Podiumsteilnehmer:

+ Ebba Lamprecht (Hilmes Lamprecht Architekten)
+ Michael Schröder (SchröderArchitekten)
+ Ingo Lütkemeyer (IBUS Architekten, Hochschule Bremen FB Architektur)
+ Cornelia von Ilsemann (Senator für Bildung)
+ Susanne Kirchmann (Gesellschaft für Bremer Immobilien - GBI)
+ Barbara Larisch (Schulleitung SZ Walle)

Impulsreferat:
+ Eberhard Syring (Bremer Zentrum für Baukultur)

Moderation:
+ Kristin Kerstein (Architektenkammer Bremen) 

Diese Veranstaltung fand am 24. April 2007 um 19:00 Uhr im Roten Saal des Speicher XI statt.

Stadtdialogkarte