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"Das Stiefkind" (WK | Geschichte 03.04.2016)

Vor 60 Jahren: 1956 begann der Neuaufbau des Doventorviertels / Vorrang der Verkehrswege führte zu Segmentierung - bis heute kein Zentrum.

Doventor

Rückblickend auf das damaligen Projekt, schrieb Prof. Dr. Eberhard Syring (School of Architecture der Hochschule Bremen / Wissenschaftlicher Leiter des b.zb) für das Internetportal "WK | Geschichte" eine Einschätzung zu den Entwicklungsphasen der Neuerrichtung des Doventorviertels und zu den daraus resultierenden Folgen. Gezeigt werden außerdem Fotos und Abbildungen, die aus dem Fotoarchiv des Bremer Zentrums für Baukultur stammen.

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"Der Disput zwischen Traditionalisten und Modernisten in der bremischen Wiederaufbauphase" (Buchreihe `Denkmalpflege in Bremen´, 12. Ausgabe 2015)

Ein Beitrag von Prof. Dr. Eberhard Syring, erschienen im Band "Denkmalpflege in Bremen". Seit 2004 stellt das Landesamt für Denkmalpflege in Bremen seine Arbeit in einer einmal jährlich erscheinenden Schriftenreihe vor. Die zwölfte Ausgabe aus dem Jahr 2015 trägt den Untertitel "Architektur der Nachkriegszeit". Die Thematik, die der Artikel von E. Syring "Der Disput zwischen Traditionalisten und Modernisten in der bremischen Wiederaufbauphase" aufgreift, beschreibt die "Nachkriegsarchitektur", also den Entwicklungsweg des Planens und Gestaltens hinsichtlich des Wiederaufbaus Bremens in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten. Wie der Titel schon andeutet, gab es durchaus gegensätzliche Meinungen zur Umsetzung der Neugestaltung Bremens...

Prof. Dr. Eberhard Syring, Jg. 1951. Architekturhistoriker und Autor. Studium der Architektur. Seit 2004 Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der School of Architecture (Hochschule Bremen) sowie Wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur - b.zb. Forschungsschwerpunkt: lokale und regionale Baugeschichte.

Den Artikel "Der Disput zwischen Traditionalisten und Modernisten in der bremischen Wiederaufbauphase" können Sie hier lesen.


Das Buch:

2015 Buchcover

Denkmalpflege in Bremen -
Architektur der Nachkriegszeit
Schriftenreihe des Landesamtes für Denkmalpflege Bremen
Herausgegeben von Prof. Dr. Georg Skalecki, Landeskonservator
12. Ausgabe 2015
Edition Temmen

"Grün als Programmpunkt" (WK | Geschichte 29.11.2015)

Vor 60 Jahren: Fertigstellung der Gartenstadt Vahr / Unter den Bremer Nachkriegssiedlungen die beste Umsetzung der Idee einer "Stadtlandschaft".

Gartenstadt Vahr Foto

Aus Anlass dieses historischen Ereignisses, schrieb Prof. Dr. Eberhard Syring (School of Architecture der Hochschule Bremen / Wissenschaftlicher Leiter des b.zb) für das Internetportal "WK | Geschichte" ein Resümee zu den damaligen Entwicklungen. Gezeigt werden außerdem Fotos und Abbildungen, die aus dem Fotoarchiv des Bremer Zentrums für Baukultur stammen.

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"BDA-Preis mbH? - Über die Nachhaltigkeit preisgekrönter Bauwerke." (2015)

Ein Artikel von Prof. Dr. Eberhard Syring aus dem Katalog des Bundes Deutscher Architekten (BDA) im Lande Bremen zur Verleihung des BDA-Preises 2014. Sein Beitrag beschäftigt sich mit der "Nachhaltigkeit" von Architektur-Qualitäten der BDA-preisgekrönten Bauwerke aus 60 Jahren lokaler Architekturgeschichte. Kritisch beäugt wird der Umgang mit dem architektonischen Erbe, das trotz dieser Auszeichnung, dem Verfall, dem Umbau oder dem Abriss preisgegeben wird.
Zum Beitrag.

BDA Preis 14 coverB D A - P r e i s  2 0 1 4
Bund Deutscher Architekten im Lande Bremen

11. BDA - Preis - Verleihung
Prämierte und eingereichte Bauten aus Bremen und Bremerhaven 2010 - 2014

Bezug über den BDA im Lande Bremen
Am Speicher XI | 1, 28217 Bremen, Überseestadt

Preis 10,00 €

Katalog zur Ausstellung "Hunger – Demokratie – Rock ’n’ Roll" (2014)

"Das vom Schulmuseum Bremen herausgegebene Buch »Hunger – Demokratie – Rock 'n' Roll« fragt nach dem Leben von Kindern und Jugendlichen während der Zeit von 1945 bis zum Beginn der 1960er Jahre. Wie erging es ihnen in den Notunterkünften oder beim Spielen in der Trümmerlandschaft, in die Bremen im Zweiten Weltkrieg verwandelt worden war? Was änderte der allmähliche Wiederaufbau an ihrer Situation? Welche Ängste peinigten sie, was machte ihnen Mut? Was wünschten sie sich für die Zukunft? Wie war das Verhältnis zu ihren Eltern? Wie blickten die Mütter und Väter, die Nationalsozialismus und Krieg mitgemacht hatten, auf ihre Kinder? Was planten die Bildungspolitiker? Wie wurden die Lehrer/innen erlebt? Was hörten die Kinder und Jugendlichen von der Vergangenheit, wie »übten« sie Demokratie? Wo suchten sie sich ihre Idole? Interessierten sie sich mehr für ihr Vergnügen oder auch für Politik?
Die Autor/innen des Buchs suchen aus unterschiedlichen Perspektiven nach Antworten auf solche Fragen. Dabei stoßen sie immer wieder auf Widersprüche zwischen dem proklamierten demokratischen Neubeginn nach 1945 und dem Weiterwirken der NS-Vergangenheit mit ihren menschenfeindlichen und autoritären Strukturen. Mit seinem breiten Themenspektrum, mit über 300 Bildquellen und Zeitzeugenaussagen lädt das Buch zum Blättern und Studieren, zum Erinnern und Verstehen ein."

Cover Buch Schulmuseum

Schulmuseum Bremen (Hrsg.):
„Hunger – Demokratie – Rock ´n' Roll. Kindheit und Jugend 1945 bis 1960."
14.90 €. 160 S., 330 Abb., 20x20cm, gebunden. Edition Temmen, ISBN 978-3-8378-1039-4
Hier finden Sie eine Leseprobe aus "Hunger - Demokratie - Rock ´n` Roll": S. 38 und 39.

Das Bremer Zentrum für Baukultur war einer der Kooperationspartner der Ausstellung und hat darüber hinaus auch an der Erstellung des Buches mitgewirkt.

Gleich zwei Beiträge haben Jörn Tore Schaper und Eberhard Syring für das Buch verfasst;

"Schulen zur Entfaltung von Anlagen und Fähigkeiten"
Bremer Schulbau in den 1950 Jahren (S. 87 - 91)

"Begegnungsstätten, in denen sie das Leid vergessen sollen"
Räume für Kinder und Jugendliche beim Wiederaufbau Bremens (S. 129 - 135)

Jörn Tore Schaper, M.A. Jg. 1975. Studium der Geschichte, Englischen Philologie und Angewandten Kulturwissenschaften in Münster und Edinburgh, Mitarbeiter des Bremer Zentrums für Baukultur und freiberuflich als Historiker/Kulturwissenschaftler in Bremen tätig. Mitwirkung an verschiedenen Projekten zur regionalen Sozial- und Kulturgeschichte.

Prof. Dr. Eberhard Syring, Jg. 1951. Architekturhistoriker und Autor. Studium der Architektur. Seit 2004 Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der School of Architecture (Hochschule Bremen) sowie Wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur - b.zb. Forschungsschwerpunkt: lokale und regionale Baugeschichte.

"Palladio und der Palladianismus in Bremen" (2013)

in memoriam Volker Plagemann 1938 - 2012
 
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Am 10. Mai 2012, einen Tag vor Eröffnung der Palladio-Ausstellung und der Präsentation seines Buches „Die Villen des Andrea Palladio“ im Bremer Zentrum für Baukultur, verstarb Volker Plagemann unerwartet im Alter von 74 Jahren.

Volker Plagemann war dem Bremer Zentrum für Baukultur sehr verbunden gewesen. Als er im Jahre 2003, nach langjähriger Tätigkeit im Arbeitsbereich Kulturpolitik und Kulturgeschichte, in den Ruhestand ging und seinen Wohnort von Hamburg nach Bremen wechselte, war das b.zb gerade im Aufbau begriffen. Das eher zufällige Zusammentreffen mit dem Verein mündete in einer verantwortungsvollen und fruchtbaren Zusammenarbeit, in dessen Verlauf Volker Plagemann bis 2009 auch dem Vorstand des Bremer Zentrums für Baukultur angehörte. Er war Mitherausgeber der b.zb-Schriftenreihe, die mittlerweile auf 16 Bände gewachsen ist und ein Bindeglied zur Vermittlung von Baukultur darstellt. Aufgrund seiner Initiative wurde auch die Ehrung „Bremer Auszeichnung für Baukultur“ des b.zb ausgelobt, durch die Menschen, die sich um die Baukultur in Bremen verdient gemacht haben, gewürdigt werden.

Volker Plagemann hatte aus Anlass der Veröffentlichung und Präsentation seines neuen Buches „Die Villen des Andrea Palladio“  (Link zur Buchpräsentation) über den italienischen Renaissancearchitekten Andrea Palladio (1508-1580) eine Ausstellung mit direktem Bezug zu Bremen unter dem Titel „Palladio und der Palladianismus in Bremen“ im Bremer Zentrum für Baukultur vorgesehen. Die Ausgestaltung der Ausstellung übernahm sein Sohn Johann Plagemann, der durch seine Fotografien, auf die einen Großteil der gezeigten Abbildungen entfallen, am Entstehungsprozess des neuen Werkes beteiligt war. Doch noch während des Aufbaus der Ausstellung im b.zb ereilte uns die traurige Nachricht über den Tod von Volker Plagemann.

Die Familie Plagemann und das Bremer Zentrum für Baukultur entschieden sich dennoch, die Eröffnung der Ausstellung „Palladio und der Palladianismus in Bremen“ Volker Plagemanns als „stille Ausstellungseröffnung“ stattfinden zu lassen (Link zur Ausstellung).

Die Finissage am 24. Juni 2012 stand dann im Zeichen der Anerkennung und Würdigung Volker Plagemanns. Sein Vortragsmanuskript (Link zum Vortrag) zur geplanten Eröffnungsveranstaltung wurde von Eberhard Syring, dem wissenschaftlichen Leiter des b.zb und Professor an der School of Architecture der Hochschule Bremen referiert. Es sprachen ferner der Bremer Architekt Gert Schulze, der Kunsthistoriker Michael Müller von der Universität Bremen und Leiter des wissenschaftlichen Beirats des b.zb und der Architekturtheoretiker Ullrich Schwarz, Geschäftsführer der Hamburgischen Architektenkammer.

Volker Plagemanns Ehefrau Christine machte den Vorschlag, die Beiträge dieser Veranstaltung, sofern diese in Schriftform vorhanden waren, in einem kleinen Buch zum Gedenken an ihren Mann zusammenzufassen. Das Bremer Zentrum für Baukultur hat diese Idee zu seinem 75. Geburtstag gern aufgegriffen.

Dieser Band „Palladio und der Palladianismus in Bremen“, in memoriam Volker Plagemann, liegt nun vor.

Die verfügbaren Texte wurden ergänzt durch die Trauerrede von Volker Plagemanns langjährigen Hamburger Wegbegleiter Uwe M. Schneede, dem ehemaligen Direktor der Hamburger Kunsthalle.
 
 Palladio

„Palladio und der Palladianismus in Bremen“

  • 92 Seiten mit 75 Abbildungen
  • Hardcover
  • Herausgeber:
    Bremer Zentrum für Baukultur
  • ISBN 978-3-9816307-0-1
  • Preis € 12,50
  • (im b.zb erhältlich oder per E-Mail «buchbestellung@bzb-bremen.de» bestellen)
Lesen Sie auch einen Artikel über dieses Buch  von Thomas Kuzaj in der Kreiszeitung vom 03.12.2013: hier

"Ungewöhnlich Wohnen!"

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Leseprobe: Hier ein Link zu den ersten Seiten des Buches "Ungewöhnlich Wohnen - Bremer Perspektiven".

 

"Die Villen des Andrea Palladio"

Plagemann Villen Palladio Buch

Volker Plagemann
"Die Villen des Andrea Palladio"
496 Seiten mit 176 Abbildungen
Klappenbroschüre
Ellert & Richter Verlag
ISBN 978-3-8319-0462-4
€ 29,95
Herausgegeben vom
Bremer Zentrum für Baukultur
"Der einflussreichste Architekt der westlichen Welt" (Bruce Boucher)

 

 

 
Volker Plagemann - "Die Villen des Andrea Palladio"
Palladio_Band
Die Villenbauten, die der Renaissance-Architekt Andrea Palladio zwischen 1537 und 1572 in Venetien plante und schuf, prägen unser Verständnis republikanischer Architektur bis heute. Noch vor den Kirchenbauten in Venedig, den Palästen und Brücken im Veneto entstanden in dieser Zeit 40 Villen, die zu Vorbildern für die neuzeitliche Landsitz- und Gartenkultur wurden. Mit Bauelementen wie dem Portikus und antikischen Gliederungen entwickelte Palladio architektonische Stilvorlagen, die im Palladianismus vielfach aufgegriffen wurden und sich bis in die Moderne weiterverfolgen lassen. Das Weiße Haus und das Kapitol in Amerika sind ohne das Vorbild der Villen Palladios nicht denkbar. Aber auch unser Bewusstsein der Architektur europäischer Kulturbauten wie Museen, Theater und Bibliotheken geht auf diese Bauformen zurück. Volker Plagemann verknüpft in seinem Buch erstmals die neueren Forschungsergebnisse zu einer Gesamtdarstellung der Villen Palladios. Zugleich widmet er jeder Villa ein eigenes, detailliertes Kapitel, das diese nicht nur in den stilistischen und entstehungsgeschichtlichen Zusammenhang der übrigen Villenprojekte einordnet, sondern auch aktuelle Informationen zu Besichtigungsmöglichkeiten und Kontaktdaten vor Ort bietet. Die zahlreichen Abbildungen vermitteln einen ersten ästhetischen Eindruck dieser imposanten Architektur, die teils noch gut erhalten ist. Damit verbindet der Autor die wissenschaftlich fundierte Darstellung des Werks eines der einflussreichsten Architekten westlicher Architekturgeschichte mit den praktischen Hinweisen eines Reise- und Kulturführers zu den Standorten der Villen Palladios in Venetien.

Volker Plagemann, geb. 1938 in Hamburg, studierte Architektur, Musik und Kunstwissenschaften. 1973 wurde er an der TH Aachen und 1975 an der Universität Hamburg habilitiert. Er leitete als Senatsrat von 1973 bis 1980 die Abteilung Wissenschaft und Kunst in Bremen, 1980 bis 2003 als Senatsdirektor die Hamburger Kulturbehörde. Ab 1975 war er Privatdozent, seit 2001 war er Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Volker Plagemann war Autor zahlreicher Publikationen zur Museumsgeschichte, Denkmalgeschichte und Kunst im öffentlichen Raum. Er verstarb völlig unerwartet am 10. Mai 2012 in Bremen.