Zunehmend wird das b.zb als Projektpartner bei Veranstaltungen anderer Bremer Institutionen nachgefragt. Das erhöht einerseits den Bekanntheitsgrad des b.zb in Bremen und sorgt andererseits für eine bessere Integration der Baukultur in das allgemeine kulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt.

Zu den gemeinsam gestalteten Projekten zählt z.B. das Kaisenhausmuseum, das Projekt Architektur macht Schule“ oder Kooperationsveranstaltungen mit dem Überseemuseum, FockeMuseum, Frauenmuseum, Haus am Park oder dem Hafenmuseum, den Bremer Schulen, senatorischen Dienststellen, der Bremer Gesellschaft für Immobilien, oder einzelnen soziokulturellen Zentren. Darüber hinaus baut das b.zb eine enge Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur auf, die sich auf Bundesebene am 21. September 2007 in Potsdam gegründet hat. In dem der Stiftung zugeordneten Förderverein ist das b.zb aktives Mitglied, nimmt an diversen Arbeitsgruppensitzungen teil und wirkt mit bei der Organisation bundesweiter Netzwerkkampagnen.

Mit der Projektgruppe „Cesam58“ ist das Bremer Zentrum für Baukultur erst in jüngerer Zeit eine Art Joint Venture eingegangen. „Cesam58“ ist ein fachübergreifender Zusammenschluss von Mitarbeiter*innen bestehend aus Stadtentwickler*innen, Kulturarbeiter*innen, Raumexpert*innen und anderen Kreativen aus Bremen.
Mit diesen Protagonist*innen möchte das b.zb den Bremer Innenstadtbereich (wieder-) beleben; insbesondere die sog. C-Lagen, also die Randgebiete innerhalb der City, die vom Publikum nicht sehr häufig frequentiert werden. „Cesam58“ entwickelt Strategien, wie diese Gebiete aktiviert und einer langfristigen Nutzung zugeführt werden können.
Das Projekt „Bonus Track Bremen“ legt den Fokus auf das Innenstadtareal rund um die Ostertorwallstrasse, Herdentorwallstrasse und Ansgaritorwallstrasse und deren nahen Nebenstraßen. Lange Zeit wurden die Möglichkeiten dieser Citylagen und deren Potential nicht zur Kenntnis genommen. „Cesam58“ nahm sich der Herausforderung an und fand Lösungen, um mit Hilfe der Verwendung vorgefundener „Ressourcen“, neue Konzepte zwischen Einzelhandel, Pop-up-Shops und Kunst, Upcycling, Kleingastronomie und Kultur zu realisieren.

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