"Holz. Nachhaltiges Bauen in Finnland" (07.04. - 19.05.2017)

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HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland
b.zb präsentiert eine Ausstellung des Finnland-Instituts

"Holz ist in Finnland traditionsgemäß ein wichtiges Baumaterial. Wie zukunftsgerichtetes Bauen in Holz aussehen kann, zeigt die Wanderausstellung des Finnland-Instituts - in Bremen präsentiert vom Bremer Zentrum für Baukultur. Sie verknüpft ökologische und wirtschaftliche Aspekte mit einer Fülle gestalterisch und konstruktiv gelungener Projekte aus den letzten Jahren".

Die Ausstellungseröffnung war am 06. April, um 19:00 Uhr in der AB-Galerie an der Hochschule Bremen, Neustadtswall 30 in 28199 Bremen (auch Ausstellungsort).

Einführende Worte sprachen:
+ Wolfgang Hübschen | Vorsitzender Bremer Zentrum für Baukultur
+ Dr. Laura Hirvi | Direktorin Finnland-Institut in Deutschland

Foto: Wolfgang Jean StockZur Eröffnung referierte zudem der Münchener Architekturhistoriker und Publizist Wolfgang Jean Stock, ein ausgewiesener Finnland-Kenner, unter der Überschrift "Finnische Architektur -
100 Jahre Vorreiter der Entwicklung"
.

 Wolfgang Jean Stock (Foto: © Dagmar Zacher, Haar)

 

Die Ausstellung ist vom 07. April bis zum 19. Mai 2017, täglich von 10:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung der
Enno Roggemann GmbH & Co KG und UPM Plywood, www.wisaplywood.com.

 

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Holz. Die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung an der Hochschule Bremen am 06.April 2017.

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"MODERNE SLOWAKISCHE ARCHITEKTUR" (07.10. bis 11.11.2016)

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MODERNE SLOWAKISCHE ARCHITEKTUR

Eine Ausstellung des Verbandes der Architekten der Slowakei präsentiert vom
Bremer Zentrum für Baukultur.

Die Ausstellung war vom 07. Oktober bis 11. November 2016
Geöffnet täglich von 09:00 – 18:00 Uhr, Eintritt frei.

Ort:

AB-Galerie | Hochschule Bremen | Neustadtswall 30 | 28199 Bremen

Die Eröffnungsveranstaltung war am 06. Oktober 2016 um 18:00 Uhr.
Professor Ján Bahna hielt zum Auftakt einen Vortrag mit dem Titel
„Slowakische Architektur nach zwanzig Jahren“.

Programm:

  •  Wolfgang Hübschen, Vorsitzender Bremer Zentrum für Baukultur
  •  Dr. Viera Polakovičová, Direktorin Slowakisches Institut Berlin
  •  Eröffnungsvortrag: Professor Ján Bahna, AA Ateliér Architektúry, Bratislava und Kurator der Ausstellung

 Wolfgang Hübschen

Eröffnungsveranstatung

 Eröffnungsveranstltung

Dr. Viera Polakovičová

Eröffnungsveranstaltung

Professor Ján Bahna

 Eröffnungsveranstaltung

Fotos: Slowakisches Institut in Berlin

Zur Ausstellung:

Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ gingen aus der ehemaligen Tschechoslowakei zwei Staaten hervor: die Tschechische Republik und die Slowakische Republik. Ab den 1990er Jahren hat der politische Umbruch für die Slowakei und deren neue Hauptstadt Bratislava auch neue Bedingungen für die Entwicklung der Architektur geschaffen. Private Architekturbüros ersetzten nun die staatlichen Projektierungsinstitute und auch die internationale Zusammenarbeit wurde verstärkt. Vorrangig musste ein neuer Verwaltungsapparat und in diesem Zusammenhang eine dazugehörige (neue) Infrastruktur etabliert werden. Die Ausstellung zeigte 25 Objekte aus verschiedenen Architekturbereichen, die in den letzten zwei Jahrzehnten in der Slowakei entstanden sind. Dabei handelte es sich nicht allein um Projekte aus dem Bereich des Aufbaus von Verwaltungsstrukturen, sondern auch um neuere Vorhaben aus dem Sektor Wohnungsbau, Sportanlagen, Banken, Einkaufszentren, Geschäftshäuser sowie Kirchen. Gezeigt wurden zudem die neu entstandenen slowakischen Botschaften in Berlin und Washington.

In Kooperation mit:

 Logo Verband der Architekten der Slowakei  LogoBotschaft Slowakei Berlin  Logo Slowaisches Institut
Logo GoodIdea Slovakia EU 2016

Die Ausstellung in Bremen wurde gezeigt mit freundlicher Unterstützung des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen und der Hochschule Bremen.

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Der Architektenwettbewerb "Wohnraum schaffen" (26.09. bis 28.10.2016)

Die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse "Wohnraum schaffen"  war vom 26. September bis zum 28. Oktober 2016 im Ausstellungsbereich des Bremer Zentrums für Baukultur zu sehen. Beispiel1a

 Ein 1. Preis: Bremen GEWOBA, Höhlich und Schmotz (Bremen Karl-Lerbs-Straße).

Am 17. August 2016 wurden in Hannover die Preisträger des Architektenwettbewerbs „Wohnraum schaffen“ bekannt gegeben. Das Motiv einen solchen Wettbewerb auszuschreiben ist mit der zunehmend prekären Situation am Wohnungsmarkt in Deutschland zu begründen; der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum, gerade in städtischen Ballungsräumen, steigt stetig. Kurzfristige Lösungsansätze können nicht darüber hinwegtäuschen, dem akuten Mangel von jährlich etwa 450.000 Wohnungen in Deutschland entgegentreten zu müssen.
Die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen sowie der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen mit Unterstützung des Landes Niedersachsen hatten aufgrund dessen im Frühjahr gemeinsam einen Wettbewerb ausgelobt, der aufzeigen sollte, das dringend benötigter Wohnraum schnell und kostengünstig, gleichzeitig aber auch qualitätsvoll gebaut werden kann.
In einer ersten Wettbewerbsphase wurden durch die Teilnehmer zunächst exemplarische Planungen konzipiert, um dann in der zweiten Phase konkrete Lösungen für sechs Grundstücke von sechs Wohnungsbauunternehmen in Niedersachsen und Bremen zu entwickeln. Die Jury zeichnete schließlich vier Wettbewerber für ihre Arbeiten mit Preisen aus und vergab darüber hinaus acht Anerkennungen.

Zwei Beispieldisplays aus der Ausstellung:

Beispiel_1 Beispiel_2

Fotografie-Ausstellung „Übersee_Stadt_Werder. Neue Bauten, neue Räume in Bremen“ (12.08. bis 13.09.2016)

 

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Am Donnerstag, den 11. August 2016 wurde die Fotografie-Ausstellung „Übersee_Stadt_Werder. Neue Bauten, neue Räume in Bremen“ im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI /1 (3.OG) in 28217 Bremen eröffnet.

Ausstellungsdauer: 12. August bis 13. September 2016
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10:00 – 17:00 Uhr

Zur Fotografie-Ausstellung:
Die Ausstellung zeigte Fotografien von 26 Architekturstudierenden der School of Architecture an der Hochschule Bremen. Sie haben 26 neue Bauwerke und öffentliche Räume, überwiegend in der Überseestadt und auf dem Stadtwerder, porträtiert. Der Betrachter erhielt so eine komprimierte Zusammenstellung zur jüngeren Architekturproduktion in Bremen.
Die Bilder entstanden im Rahmen eines Fotokurses des Fotografen Nikolai Wolff im Sommersemester 2016.

Hier eine kleine Auswahl von Fotografien der Architekturstudierenden (Zum Vergrößern bitte "anklicken"):

 01 Roni Adsiz1  01 Roni Adsiz2  02 Larissa Behrens
 09 Celina Heitmann  18 Alvina Purwanto1  18 Avina Purwanto2
 21 Marina Sonnenberg1  21 Marina Sonnenberg2  daenisch bootsh Bui DuyThong
 12 MaschaLina Kueck  22 Buesra tuerkoglu  

Auswärtsspiel: "Die Grammatik des öffentlichen Raums" vom 03.–05. und vom 10.–12. Juni 2016

„Die Grammatik des öffentlichen Raums“

Im Rahmen des Stadt-Theater-Festes „Auswärtsspiel: Blumenthal“ (Theater Bremen) wurde auch der Blumenthal-Teil der Ausstellung „Die Grammatik des öffentlichen Raums“ gezeigt. Diese befand sich im ehemaligen Ortsamt Blumenthal in der Landrat-Christians-Straße 107 in 28779 Bremen. Der Eintritt war frei! Zugänglich während der Veranstaltungszeiten im Haus. (Gesamtrogramm in Bremen Blumenthal war vom 3.–5. und vom 10.–12. Juni 2016. Zum Auswärtsspiel.)

Zur Ausstellung:

Im Sommersemester 2015 und im Wintersemester 2015/16 haben Studierende der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste Bremen fotografische Beobachtungen in fünf Bremer Quartieren gemacht. Neben Blumenthal waren das die Alte Neustadt, die westliche Innenstadt, das Schweizer Viertel und Osterfeuerberg. Dabei ging es um eine Dokumentation der Beschaffenheit von öffentlichem Raum heute aus drei Blickwinkeln. Unter dem Stichwort „Struktur“ wurden die räumlichen Hauptmerkmale des Quartiers festgehalten. Der Blick auf die „Textur“  beschäftigte sich mit den Dingen und den typischen Oberflächen vor Ort. Und unter „Interaktion“ wurden Beobachtungen zur sozialen Nutzung des öffentlichen Raums festgehalten. Ein Zwischenergebnis war im Oktober 2015 in der Hochschule Bremen zu sehen. Die Ausstellung hier konzentrierte sich aus Platzgründen ausschließlich auf Blumenthal und wurde durch Fotografien aus dem Wintersemester ergänzt.

Konzeption Eberhard Syring | Fotografische Betreuung Nikolai Wolff
Beteiligte Institutionen: Hochschule Bremen, Hochschule für Künste Bremen, Bremer Zentrum für Baukultur.

 Blumenthal  Blumenthal

Bilder aus der Ausstellung; Fotos: (links oben) Jan Henning Laaser, (rechts oben) Natascha Junge.


Blumenthal_Ortsamt_1

 Blumenthal_3
 Blumenthal_4  Blumenthal 5

 Das war die kleine Ausstellung in Blumenthal... (bitte Fotos anklicken!)

 

 Logo HSB  Logo HfK  bzb logo 2c]

 

"Die Grammatik des Öffentlichen Raums" - Fotoausstellung in der Hochschule Bremen (06.10.2015 - 04.11.2015)

„Die Grammatik des Öffentlichen Raums“

Fotoausstellung in der Hochschule Bremen

Die Eröffnung war am Montag, 05.10.2015 um 18:00 Uhr.

Die Dauer der Ausstellung ist vom 06.10. bis zum 04.11.2015.

Geöffnet von Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr und
Samstag und Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr

Finissage: Mittwoch 04.11.2015 um 13:00 Uhr.

Ein Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Syring am 04.11.2015 wird die Ausstellung „Die Grammatik des Öffentlicher Raums“ abschließen. 

Diese (zeitgleiche) erste Lesung der Reihe „Background“ im Wintersemester 15/16 hält Eberhard Syring (School of Architecture der Hochschule Bremen / b.zb) am Mittwoch, den 04.11.2015 in der Zeit zwischen 13:00 und 14:00 Uhr; sein Vortrag trägt den Titel:

Zur Grammatik des öffentlichen Raums – 
Beobachtungen in fünf Bremer Quartieren

Eberhard Syring stellte den konzeptionellen Frageansatz zu dieser Ausstellung dar und erläuterte die Ergebnisse. Die Untersuchung zeitgenössischer öffentlicher Räume mit dem Medium der Fotografie konzentrierte sich auf die städtebaulichen Einheiten unterschiedlicher Stadtquartiere. Dabei wurden die drei Blickwinkel der „Struktur“, der „Textur“ und der „Interaktion“ angewendet.

 

Der Ort der Ausstellung ist dieLogo HSB
Hochschule Bremen
AB-Gebäude
Erdgeschoss Raum 08
Neustadtswall 30
28199 Bremen

 

Zur Eröffnung am Montag, 05.10.15 sprachen:

  • Karin Luckey (Rektorin der Hochschule Bremen)
  • Eberhard Syring (Hochschule Bremen / Bremer Zentrum für Baukultur)
  • Nikolai Wolff (Fotograf)

Zur Ausstellung:

Der „öffentliche Raum“ einer Stadt umfasst die für alle Menschen frei zugänglichen Bereiche: in der Regel Straßen, Plätze und Grünflächen. Er steht im Kontrast zu den privaten Räumen und weitet sich aus zu den beschränkt zugänglichen „halböffentlichen“ Räumen. Der öffentliche Raum ist der Ort, an dem sich städtisches Leben – Urbanität – entfalten kann. Er kann sich aber auch auf infrastrukturelle Notwendigkeiten (z.B. Verkehr) beschränken. Man kann öffentliche Räume als anregend und angenehm, aber auch als bedrohlich und hässlich empfinden.

Die Ausstellung zeigte Fotografien von 35 Studierenden der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste. Sie hatten sich im Sommersemester 2015 in Arbeitsgruppen mit den öffentlichen Räumen in fünf Bremer Quartieren auseinandergesetzt: Alte Neustadt, Blumenthal, Osterfeuerberg, Schweizer Viertel und westliche Innenstadt. Ziel war es, mit den Mitteln einer fotografische Beschreibung des öffentlichen Raums Porträts dieser Quartiere anzufertigen und allgemeine Erkenntnisse zu gewinnen über die Beschaffenheit des öffentlichen städtischen Raums heute. Dabei waren drei unterschiedliche „Perspektiven“ vorgeben. Unter dem Stichwort „Struktur“ sollte das stadträumliche Netzwerk (Straßen, Plätze, Wege, typische und markante Bauwerke, Infrastruktur) des Quartiers dargestellt werden. Mit dem Begriff „Textur“ fokussiert sich der fotografische Blick auf die materielle Beschaffenheit des öffentlichen Raums, auf Bodenbeläge und Wandmaterialien ebenso wie auf Spuren der Nutzung und Aneignung des Raums. Die genauere Betrachtung der Nutzung der hier untersuchten öffentlichen Räume wurde schließlich mit dem Stichwort „Interaktion“ gefasst. Diese drei Themen, die sich zum Teil überlagern, gliederten zugleich die Ausstellung.

Das Projekt „Die Grammatik des öffentlichen Raums“ wurde von Nikolai Wolff (Fotografie) und Prof. Dr. Eberhard Syring (Konzept) konzipiert und betreut.

Die Ausstellung war der Auftakt zu einer Background-Vortragsreihe, die sich mit verschiedenen Aspekten des öffentlichen Raums heute auseinandersetzt und als „lunch lectures“ ab November immer mittwochs um 13:00 Uhr in der Hochschule Bremen stattfand (N.B.).

Informationen:

Eberhard Syring (0177/5524751 <Eberhard.Syring@hs-bremen.de>;)

Nikolai Wolff (0177/7232801 <nikolai.wolff@fotoetage.de>;)

Hier einige Fotografien aus der Ausstellung:

 blumenthal1alte neustadt1
 osterfeuerberg1
 westliche innenstadt2westliche innenstadt1

"Es muss nicht immer Backstein sein" in Osterholz-Scharmbeck (23.06.2015 - 14.08.2015)

Die Ausstellung »Es muss nicht immer Backstein sein« im Foyer des Kreishauses in Osterholz-Scharmbeck zeigte hervorragende Bauten der letzten 60 Jahre bis heute aus der Metropolregion Nordwest. Sie ging der Frage nach, ob es eine regionale Architektursprache im Nordwesten gibt und an welchen Punkten sie sich festmachen lässt.

Die Eröffnungsveranstaltung war am Montag, den 22. Juni 2015 um 18:00 Uhr im Kreishaus Osterholz-Scharmbeck, Osterholzer Straße 23 in 27711 Osterholz-Scharmbeck

Eröffnung:

  • Bernd Lütjen, Landrat

Grußworte:

  • Hans-Hermann Bode, Forum BauKulturLand zwischen Elbe und Weser e.V.

Einführung in die Ausstellung:

  • Prof. Dr. Eberhard Syring, Bremer Zentrum für Baukultur

Die Präsentation konnte vom 23. Juni bis zum 14. August 2015 im Kreishaus Osterholz-Scharmbeck angesehen werden. Die Öffnungszeiten waren montags bis donnerstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr.

Cover_SchriftenreiheDer Katalog unter dem Titel "Es muss nicht immer Backstein sein - Architektur im Nordwesten von 1950 bis heute" ist als Band 14 der Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur zu der Ausstellung erschienen. Herausgegeben von Volker Plagemann und Eberhard Syring. Das Buch hat einen Umfang von 168 Seiten und ist im Buchhandel (ISBN-Nr. 978-3-998795-32-3) oder auch im Bremer Zentrum für Baukultur erhältlich und kostet € 19,90.

Die Ausstellung ist entstanden als Kooperation vom Bremer Zentrum für Baukultur mit dem bau_werk Oldenburger Forum für Baukultur, gefördert von der Metropolregion Nordwest. Sie wird in Osterholz-Scharmbeck gemeinsam mit der neuen Baukulturinitiative Forum BauKulturLand zwischen Weser und Elbe e.V. und dem Landkreis Osterholz präsentiert, mit freundlicher Unterstützung u.a. der Firma Petersen Tegl, der Volksbank e.G. und der Gottfried Stehnke Bauunternehmung GmbH & Co. KG.

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Eine Veranstaltung im Rahmen der
ArchitekturZeit vom 19. bis zum 28. Juni 2015 (www.aknds.de).

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Lesen Sie zu dieser Ausstellung auch den Zeitungsartikel aus dem Osterholzer-Kreisblatt vom 25.06.2015: "Leben und Wohnen im Nordwesten"

"Wohnen Vor Stephanitor" (20.04.2015 - 08.05.2015)

"Wohnen Vor Stephanitor"

 Hilmes Lamprecht

 

 

 

 

Fioretti Marquez
 

 

 

 

 

 

 
Vom 20. April bis zum 8. Mai 2015 zeigten wir in einer Ausstellung im Bremer Zentrum für Baukultur die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs "Wohnen Vor Stephanitor". Geöffnet während unserer Geschäftszeiten von Montag bis Freitag von 9:00 - 12:30 und von 14:00 - 16:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter T 0421 / 9 60 21 36.
Die zwei 1. Preisträger Hilmes Lamprecht Architekten, Bremen und Bruno Fioretti Marquez, Berlin wurden während des Wettbewerbsverfahrens noch einmal aufgefordert, ihre Entwürfe zu überarbeiten. Die Überarbeitungen der erwähnten Entwürfe wurden im Bremer Zentrum für Baukultur ausgestellt. Gezeigt wurden auch alle Projekte der Architekturbüros, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Alle Interessierte waren herzlich eingeladen, unsere Ausstellung zu besuchen.


Mail: kontakt@bzb-bremen.de

Vor Stephanitor

"Begreifbare Baukunst - Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur." (14.04.2015 - 15.05.2015)

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Wir zeigten vom 14. April bis 15. Mai 2015 in
der Hochschule Bremen die Ausstellung

Begreifbare Baukunst -
Die Bedeutung von Türgriffen
in der Architektur.


Ausstellung
14. April bis
15. Mai 2015

Montag und Freitag
12:00-16:00 Uhr
Mittwoch
12:00-18:00 Uhr

Eintritt frei

Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
Staffelgeschoss S12

Aus der Pressemitteilung:

... Im Rahmen der Ausstellung zeigt FSB symbiotische Verbindungen von Architektur und Türgriff aus Vergangenheit und Gegenwart. Neben Objekten von Karl Friedrich Schinkel, Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens ist u. a. der Türdrücker zu sehen (und zu „begreifen"), den Walter Gropius gemeinsam mit seinem Büroleiter Adolf Meyer im Jahre 1922 für das Fagus-Werk in Alfeld a. d. Leine entwickelte. Ein Jahr später präsentierte man den schnörkellosen Beschlag im Weimarer Musterhaus am Horn einer staunenden Öffentlichkeit. FSB inspirierte diese Klinke, ausgehend vom Bauhaus über Architekturen für die Hand nachzudenken. An der Entstehung des Gesamtkunstwerks „Bauhaus" wirkten Künstler unterschiedlicher Strömungen mit, die sich letztlich vor allem durch zwei grundsätzliche Tendenzen voneinander abgrenzten. Während die einen mit elementaren Formen und Farben die Gestaltungsmaximen der Entgegenständlichung und der Abstraktion vorantrieben, entwickelten die anderen neue skulpturale Formen gegen die Schmucklosigkeit der Moderne – und doch zugleich aus ihr heraus...

 

 

 

Gropius Fagus 4c aB

 

 

Gropius/Meyer:
Türklinke Fagus-Werk

Bauhaus 9-2009-4

 

 

 

 

Bauhaus Dessau

... Auch heute noch gelten vom Bauhaus inspirierte Gebrauchsgegenstände als Bezugspunkte für gute Gestaltung. Auch heute noch entwerfen Architekten individuelle Türdrücker für ihre Bauten. Dass sie hierbei immer wieder die Zusammenarbeit mit FSB suchen, ist kein Zufall: Wie kaum ein anderer Hersteller von Tür- und Fensterbeschlägen suchen die Brakeler die Auseinandersetzung mit Architekten und Designern, um formvollendete und zugleich funktionale Türöffner zu entwickeln, die der umgebenden Architektur in jeder Hinsicht gerecht werden. Dabei zieht man nach wie vor die vier Gebote des Greifens zu Rate, die der Designer und Mitbegründer der Ulmer „hochschule für gestaltung" Otl Aicher vor 30 Jahren für FSB postulierte: Nur der Türdrücker wird seiner Aufgabe gerecht, der Daumenbremse, Zeigefingerkuhle, Ballenstütze und Greifvolumen aufweist.

Nicht erst seit dem legendären Brakeler Design-Workshop im Jahre 1986, in dessen Zuge weltbekannte Gestalter Entwürfe erarbeiteten, widmet sich FSB der Suche nach den idealen Werkzeugen zum Öffnen von Räumen und Erschließen von Gebäuden – ganz gleich ob „analoger" Tür- bzw. Fenstergriff oder „digitale" Zutrittsmanagementlösung, wie z. B. der biometrische Fingerscan-Türgriff. Die Ausstellung zeigt alte und neue „Werkzeuge zur Verlängerung der Hand" im Zusammenhang mit der Architektur, für die sie entworfen wurden und fordert dazu auf, die Entscheidung für einen Türgriff als integralen Bestandteil des Bauens zu betrachten. Treten Sie ein!

Eine Ausstellung von fsb in Kooperation mit:

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 Logo werkbund berlin  Logo Internationale Bauakademie Berlin

Eröffnung der Ausstellung "Begreifbare Baukunst - Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur." (14.04.2015)

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Begreifbare Baukunst -
Die Bedeutung von Türgriffen
in der Architektur.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 14. April 2015 um 19:00 Uhr luden wir Sie herzlich ein.

Es sprachen:

  • Rektorin Prof. Dr. rer. pol. Karin Luckey Hochschule Bremen
  • Prof. Ulrike Mansfeld School of Architecture, Hochschule Bremen
  • Prof. Matthias Sauerbruch Sauerbruch Hutton
  • Wolfgang Reul FSB

Ausstellung
14. April bis
15. Mai 2015

Montag und Freitag
12:00-16:00 Uhr
Mittwoch
12:00-18:00 Uhr

Eintritt frei

Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
Staffelgeschoss S12

Eine Ausstellung von fsb in Kooperation mit:

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Wettbewerb "Neubau eines Gemeindezentrums / Um- bzw. Neubau einer Kita" für die Evangelische Kirchengemeinde "Unser Lieben Frauen" (13.11.2014 - 05.12.2014)

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Donnerstag, 13. Nov. 2014 bis Freitag, 05. Dez. 2014
im Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI | 1, 3. OG
28217 Bremen

Geöffnet:
Montag – Freitag 9:00 – 12:30 Uhr und 13:30 – 16:00 Uhr
... und nach telefonischer Vereinbarung.
Eintritt frei!

Das Bremer Zentrum für Baukultur präsentierte in einer Ausstellung die Wettbewerbsarbeiten „Neubau eines Gemeindezentrums / Um- bzw. Neubau einer Kindertageseinrichtung in der H.-H.-Meier-Allee 40 / Gerhart Hauptmann-Straße 33" für die Evangelische Kirchengemeinde „Unser Lieben Frauen".

Insgesamt nahmen sieben Architekturbüros an dem Wettbewerb teil:

+ Schulze Pampus Architekten, Bremen
+ Prof. Pahl / Thomas Völlmar, Hamburg
+ Haslob Kruse + Partner, Bremen
+ KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
+ gruppeomp architekten, Bremen
+ Kastner Pichler Architekten, Köln
+ Büro Tilgner | Grotz Architekten, Bremen

Nach Ende der ersten Jurysitzung unter dem Vorsitz von Herrn Wolfgang Hübschen im September diesen Jahres standen zwei Entwürfe, die jeweils einen zweiten Preis erhalten haben, in der näheren Auswahl. Die Verfasser der beiden, mit dem zweiten Preis ausgezeichneten Arbeiten wurden gebeten, ihre Entwürfe nochmals zu überarbeiten. In der zweiten Jurysitzung am 03. November 2014 wurde dann der erste Rang ermittelt.

Der Entwurf vom Architekturbüro Prof. Pahl / Thomas Völlmar, Hamburg ging als Favorit aus dem Wettbewerb hervor.

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Grafik: Pahl, Völlmar, Hamburg

"Architektur_Auf der Spur" in der Bremischen Bürgerschaft (07.10.2014 - 24.10.2014)

Die Ausstellung „Architektur_Auf der Spur" in der Bremischen Bürgerschaft

Das neue Buch zu Bremens Bau- und Architekturgeschichte „Bremen und seine Bauten 1950–1979" wurde am Montag, 06. Oktober 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt (zur Buchpräsentation). Begleitend zur Buchpräsentation wurde die Ausstellung „Architektur_Auf der Spur" in der Bremischen Bürgerschaft eröffnet. Studierende der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste Bremen porträtierten in Kooperation mit Prof. Dr. Eberhard Syring in dieser Ausstellung rund siebzig der im Buch „Bremen und seine Bauten 1950–1979" vorgestellten Gebäude. Fotografien und Texte thematisierten im Gegensatz zu der im Buch beschriebenen Entstehungsgeschichte der Bauten die weitere Nutzung der Bauwerke und ihre heutige Beschaffenheit.

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Das studentische Ausstellungsprojekt wurde durch die Bremer Schriftstellerin Betty Kolodzy (Leitung der Gruppe zur Ausfertigung der Texte) und den Bremer Fotografen Nikolai Wolff, Fotoetage Bremen (Leitung der Fotoklasse) betreut. (www.bettykolodzy.de bzw. www.fotoetage.de) Bei den Texten handelte es sich um persönliche, subjektive Erläuterungen zu den Gebäuden und um Reportagen, die dem Besucher über Hörstationen und eine Ausstellungszeitung vorgestellt wurden. Die ausgestellten Fotos zeigten Details, Zeitspuren und das räumliche Umfeld der jeweiligen Objekte.

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Die Ausstellung war vom 07. bis 24. Oktober 2014 im Haus der Bürgerschaft zu sehen.

Haus der Bürgerschaft
Am Markt 20
28195 Bremen

Die Öffnungszeiten waren: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

AufderSpur

"Präsentation Wettbewerb Neubau einer Kita für die Ev. Kirchengemeinde Walle" (03.07.2014 - 18.07.2014)

Die Bremische Evangelische Kirche hatte erneut einen Architekturwettbewerb ausgelobt, zu dem insgesamt sechs Architekturbüros aus Bremen geladen wurden. Die Aufgabe an die Wettbewerbsteilnehmer/innen war die Planung eines Neubaus einer Kindertageseinrichtung auf dem Grundstück Lange Reihe / Ritter-Raschen-Straße für die Ev. Kirchengemeinde in Walle.

Das Bremer Zentrum für Baukultur präsentierte die Ergebnisse aller Teilnehmer/innen im Speicher XI in der Bremer Überseestadt!

Die nachstehend aufgeführten Architekturbüros nahmen an dem Wettbewerb teil:

  • Frank Püffel Architekturbüro, Bremen
  • Hübschen / Knigge Architektengesellschaft mbH, Bremen
  • Bruns und Hayungs Architekten, Bremen
  • FSB, Frenz Schwanewedel Bollmann, Bremen
  • Ulrich Ruwe, Bremen

"In der Ev. Kirchengemeinde Bremen-Walle bestehen derzeit zwei Kindertageseinrichtungen: das "Kinderhaus Schnecke" an der Waller Heerstraße 168 - 170, mit 4 Kindertagesgruppen und die "Kindergruppe Fienchen" im Ritter-Raschen-Weg mit 8 U-3 Kindern.
Der vorhandene Kindergarten ist funktionell ungünstig; mittelfristig bestünde zudem ein erheblicher Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf.
Ferner sind Krippe und Kindergarten räumlich getrennt, in verschiedenen Standorten untergebracht. Daher wurde die Entscheidung getroffen, eine Kindertageseinrichtung mit einem Neubau für insgesamt 4 Kindergruppen mit insgesamt 70 Kindern zu schaffen. Die Gruppenaufteilung soll variabel sein und Möglichkeiten für entweder 3 Kindergarten und 1 Krippengruppe oder 2 Kindergarten und zwei Alterserweiterte Gruppen haben."

Am 19.06.2014 tagte das Preisgericht unter dem Vorsitz von Frau Prof. Mansfeld und vergab den 1. Preis an den Entwurf des Architekturbüros Bruns und Hayungs Architekten, Bremen.
Ein zweiter bzw. dritter Preis wurden nicht vergeben; stattdessen sind für die Arbeiten der Mitbewerber vier Anerkennungen ausgesprochen worden.

Aus dem Protokoll der Jurysitzung zum Entwurf von Bruns und Hayungs Architekten, Bremen:
"Die markante plastische Gestalt des Baukörpers, durch schräge First- und Traulinien und gleiche Materialität für Dach und Fassade und teilweise markante Fensterelemente, prägen den Charakter für die neu geplante Kindertageseinrichtung"

 Kita Walle Grafik

Kita Walle Lageplan

2 Kita Walle Modell

Hier können Sie einen Blick in das Juryprotokoll werfen.

Vom 03.07.2014 bis 18.07.2014 wurden die Ergebnisse im
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI | 1
28217 Bremen
ausgestellt.
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10:00 - 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

"Wettbewerb Neubau Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Hemelingen" (23.04.2014 - 27.05.2014)

Insgesamt sechs Architekturbüros aus Bremen und Berlin wurden für den Wettbewerb eines neuen Gemeindezentrums mit 4-gruppiger Kindertageseinrichtung in Bremen Hemelingen eingeladen. Ausloberin war die Bremische Evangelische Kirche, die sich mit diesem Projekt bereits zum 4. Mal für die Ausschreibung eines Wettbewerbs entschied.
Das Bremer Zentrum für Baukultur zeigte die Ergebnisse aller Wettbewerbsteilnehmer des Architekturwettbewerbs im Speicher XI in der Überseestadt.
Bei den Architekturbüros, die zur Teilnahme aufgefordert wurden, sind die folgenden Mitbewerber zu nennen:

  • Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin
  • Püffel Architekten, Bremen
  • Westphal Architekten, Bremen
  • hübschen | knigge architektengesellschaft mbh, Bremen
  • Architekturbüro Ulrich Ruwe, Bremen
  • IBUS Architekten, Bremen / Berlin

"Anlass und Ziel der Aufgabe waren die momentan weit voneinander entfernten, baulich maroden Bestandsgebäude, durch einen, nahe der denkmalgeschützten Kirche angeordneten Neubau zu ersetzen. Das Gemeinde- und Kindergartenleben sollte, durch möglichst kurze Wege zwischen den einzelnen Nutzungsbereichen, eng miteinander verknüpft und ein generationsübergreifendes Miteinander zwischen Jung und Alt gefördert werden."

Am 27.03.2014 tagte das Preisgericht, das, unter dem Vorsitz von Herrn Frenz, Architekten_FSB, den
1. Preis an Prof. Lütkemeyer, IBUS Architekten, Bremen / Berlin und den
2. Preis an hübschen | knigge architektengesellschaft mbh, Bremen vergab.

Aus dem Protokoll der Jurysitzung zum Entwurf von IBUS Architekten, Bremen / Berlin:
"Die sehr gelungene städtebauliche Einordnung mit einem Baukörper, der sich einerseits sensibel in die Umgebung einfügt und andererseits architektonisch prägnant gestaltet ist, wird ausdrücklich gewürdigt."

 Perspektive Hemelingen

Planung des Büros IBUS Architekten, Bremen / Berlin (1. Preis)

Vom 23.04.2014 bis zum 27.05.2014 wurden die Ergebnisse im
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI | 1
28217 Bremen
ausgestellt.
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10:00 - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Beachten Sie bitte, dass zur Finissage der Ausstellung am 27.05.2014 um 19:00 Uhr ein "Bremer Stadtdialog" stattfand;

der Titel dieser Veranstaltung lautete:

"Sakralbauten aus der Nachkriegszeit - Über den Umgang mit einem schwierigen Erbe"

Weitere Infos zu diesem Stadtdialog finden Sie hier!

"CREATE WITH AARHUS - Stadtentwicklung einer nordischen Metropole" (12.03.2014 - 27.04.2014)

CREATE WITH AARHUS -
Stadtentwicklung einer nordischen Metropole
12. März bis 27. April 2014 im Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen

SILOETTEN C.F. Moeller Architects photographer Julian WeyerDas Bremer Zentrum für Baukultur und die Wirtschaftsförderung Bremen waren sehr erfreut über die Beteiligung an diesem Ausstellungsprojekt, das einen Einblick in die Möglichkeiten der Umnutzung von nicht mehr benötigten Hafen- und Industriearealen am Beispiel der zweitgrößten dänischen Stadt Aarhus gab. Die Stadt Aarhus und auch Bremen stehen vor vergleichbaren städteplanerischen Aufgaben. Die Konversion alter und stadtnaher Hafenreviere zu neuen Wohn- und Arbeitsräumen bzw. neuen Stadtteilen leitet für beide Hafenstädte einen Strukturwandel mit neuen Herausforderungen unter Berücksichtigung von sozialen, kulturellen und ökologischen Aspekten ein. Wie auch in Bremen werden unter dieser Prämisse auch in Aarhus die Bürger in die Planungsprozesse mit eingebunden.

CEBRA Iceberg1 photgrapher Mikkel FrostDie Ausstellung „Create with Aarhus“ stand im Kontext zum Kulturfestival „jazzahead!“, auf dem die interessante Kunst- und Kulturszene des diesjährigen Partnerlandes Dänemark in Bremen vorgestellt wird. Das Wilhelm Wagenfeld Haus präsentierte in der Ausstellung die Entwicklung der Stadt Aarhus mittels Plänen, Filmbeiträgen und großformatigen Modellen. Darunter befanden sich auch architektonisch eindrucksvolle Modellprojekte, die den Neuanfang zur Belebung des alten Hafenviertels unterstreichen.

Mit der Ausstellung verband sich die Intention, beide Städte in einen näheren Kontakt treten zu lassen, um somit neue stadtplanerische und auch soziale Blickwinkel zu eröffnen. Eine zukünftige Entwicklung in Hinblick eines internationalen Dialogs bzw. einer Zusammenarbeit zum Thema Stadtentwicklung ist durchaus erwünscht. Zusätzlich war vorgesehen, durch eine Reihe von Vorträgen sowie „Business-Gesprächen“ den Austausch zwischen Aarhus und Bremen in Gang zu setzen.

CUBO ARHUSHAVN 2779 Cubo Architects and photographer Martin SchubertDie Ausstellung war eine Zusammenarbeit zwischen der Königlichen Dänischen Botschaft, der Stadt Aarhus, and+ Zentrum für Architektur, neue Technologie und Design mit freundlicher Unterstützung durch die dänischen Fördergesellschaften Realdania und Boligfonden Kuben, der dänischen Kulturagentur Styrelsen und dem Designhaus Paustian. In Bremen wurde die Ausstellung präsentiert vom Bremer Zentrum für Baukultur b.zb und der WfB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen des Kulturprogramms der jazzahead!.

 
 CREATE WITH AARHUS
Stadtentwicklung einer nordischen Metropole


Ort:
Wilhelm Wagenfeld Haus, Am Wall 209, 28195 Bremen

Laufzeit:
12. März bis 27. April 2014

Öffnungszeiten:
Di. 15:00 – 21:00 Uhr, Mi. - So. 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt Ausstellung:
3,50 € / ermäßigt 1,50 €, Veranstaltungen: 5,00 Euro / 2,50 Euro ermäßigt.

Führungen:
Sonntags um 13:00 Uhr (5,50 € / ermäßigt 2,50 €) und nach Voranmeldung.

Hier die offizielle Ankündigung aus dem Wilhelm-Wagenfeld-Haus.

"EcoMaT-Schlüsselprojekt und architektonisches Highlight in der Airport Stadt" (25.02.2014 - 21.03.2014)

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Das in der Airport Stadt geplante "EcoMaT - Center for Eco-efficient Materials and Technologies" gilt als ein Schlüsselprojekt in der bremischen Wirtschaft und Forschungslandschaft und besetzt einen markanten Ort im Stadtraum. Diese Bedeutung soll durch sein funktionales Konzept und eine adäquate Architektur unterstrichen werden. Im Oktober 2013 wurde der bundesweite Architekturwettbewerb entschieden. Der Stadtdialog stellte die favorisierten Beiträge vor und diskutierte insbesondere den mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurf des Berliner Büros "huber staudt architekten bda", der realisiert werden soll.

Neben der aktuellen Ausstellung "Funktionell und schön - Architektur der Bremer Hafenschuppen ab 1904" (Grafik zur Ausstellung) zeigen wir zugleich die Wettbewerbsergebnisse des auf dem letzten Bremer Stadtdialog vorgestellten Projekts in der Airport Stadt Bremen.

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EcoMaT: ©huber staudt architekten bda, Berlin.

Zu sehen gewesen im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI | 1, 3.OG in 28217 Bremen bis zum 21. März 2014. Geöffnet war die Ausstellung während unserer Bürozeiten von Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.

"Funktionell und schön. Architektur der Bremer Hafenschuppen ab 1904" (21.02.2014 - 28.03.2014)

„Funktionell und schön. Architektur der Bremer Hafenschuppen ab 1904."

In unregelmäßiger Folge präsentiert das Bremer Zentrum für Baukultur in seinen Räumen besonders interessante Exponate aus seinem Plan- und / oder Fotoarchiv. Die letzte Schau zeigte Pläne des Bremer Architekten Carsten Schröck (1923-1973). Die ausgestellten Arbeiten gaben einen kleinen Einblick in Schröcks Engagement in Afrika in den 1950er und 1970er Jahren. 

Seinerzeit zeigten wir wieder "Schätze aus dem b.zb-Archiv". Es handelte sich dieses Mal um Bremer Bauten und zwar um Pläne aus unseren Archivbeständen, die ehemalige Hafenbauten rund um den Überseehafen darstellten, hauptsächlich aus der Entstehungsphase zu Beginn des 20. Jahrhunderts und aus den 1920er Jahren.

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Ergänzt wurde die Ausstellung durch Fotos aus dem Bremer Staatsarchiv, die ursprünglich vom Bremer Hafenamt stammen. Die Pläne der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude zeichnen sich durch eine hohe handwerkliche Qualität und Liebe zum Detail aus. Obwohl es sich um Zweckbauten handelt, zeugen Sie vom gestalterischen Anspruch und den technischen Herausforderungen dieser besonderen Bauaufgabe, die einen wichtigen Aspekt bremischer Geschichte widerspiegelt.

Die Ausstellung war bis zum 28. März 2014 im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb), Am Speicher XI|1, 3. OG in der Bremer Überseestadt für unsere Gäste geöffnet.

Das Bremer Zentrum für Baukultur präsentierte die Pläne der Hafenbauten während der Geschäftszeiten; Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Weitere Wochenendöffnungen wurden auf dieser Seite bekanntgegeben.

Wünschen Sie weitere Informationen?
Rufen Sie uns doch einfach unter 0421 - 9602136 an. 

"Aus allen Richtungen - Positionen junger Architekten im BDA" (30.10.2013 - 14.01.2014)

Der „Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten (AKJAA)“ ist ein Netzwerk der jüngeren Generation innerhalb des Bundes Deutscher Architekten (BDA). Dieser Zusammenschluss besteht nunmehr 20 Jahre lang und zeichnet sich durch einen regen Erkenntnisaustausch aller Beteiligten aus. Zu diesem Zwecke dienen auch regelmäßige Treffen im In- und Ausland, zu denen neben deutsche auch andere europäische Kollegen zusammenkommen.

FotoPostamtIn der Galerie der "School of Architecture" der Hochschule Bremen präsentierte die Ausstellung “Aus allen Richtungen – Positionen junger Architekten im BDA“ Ausstellungsboxen, die von 30 jungen Architekturbüros aus dem gesamten Bundesgebiet individuell eingerichtet wurden. Darin befinden sich „Fundstücke aus dem alltäglichen Produktionsprozess“ der jeweiligen Büros, die einen Einblick in das „Wagnis Architektur“ auf eine recht unkonventionelle Art gewähren sollte.  

Das ergänzend zu dieser Ausstellung publizierte Buch beleuchtet Positionen aus dem Arbeitskreis über die Auseinandersetzung mit dem gebauten Werk, das Selbstbildnis und die Haltung des AKJAA unter thematischen Fragestellungen wie „Freiheit versus Ordnung“, “neu versus alt“, „global versus regional“ oder „Stadt versus Haus“.

Die Ausstellung konnte bis zum 14.01.2014 besucht werden. (Finissage war parallel zur Vortragsveranstaltung “Rem Koolhaas - Delirious New York” mit der Frankfurter Kunsthistorikerin Bettina Rudhof. Siehe unten!)

Geöffnet war die Schau von Montag – Donnerstag, 10:00 bis 19:00 Uhr. Der Eintritt war frei!

"School of Architecture"  der Hochschule Bremen im Postamt 5

3.OG

Bahnhofsplatz 21

28195 Bremen

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Anlässlich der Ausstellung “Aus allen Richtungen - Positionen junger Architekten” fanden an der School of Architecture der Hochschule Bremen, vier Abende zu vier Themenpaaren statt. Jeweils ab 19:00 Uhr leiteten die Moderatoren zum übergeordneten Thema die Abende ein, es folgten anhand kurzer Werkvorträge verschiedene Statements von Architektinnen und Architekten aus dem AKJAA, um im Anschluss Gelegenheit zum Austausch, anhand von Fragen und Beiträge aus dem Publikum zu haben.

Background-Vortragsreihe:

Mittwoch, 30.10.2013, 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung “Aus allen Richtungen - Positionen junger Architekten” des Arbeitskreises Junger Architektinnen und Architekten im BDA, die in Kooperation mit dem Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb)  an der Hochschule Bremen gezeigt wird.

Background - #1
Mit dabei waren Andreas Denk aus Bonn mit Statements zur Ausstellung, zum Buch und zum Thema Freiheit/Ordnung. Mit weiteren Beiträgen von Henning von Wedemeyer aus Berlin und Birgit Westphal aus Bremen.

Mittwoch, 20.11.2013, 19:00 Uhr

Background - #2
Mit dabei war Claus Käpplinger aus Berlin zum Thema neu/alt und Beiträgen von Ulrike Mansfeld aus Bremen, Alexander Nägele aus Memmingen und Finn Warnke aus Hamburg.

Mittwoch, 04.12.2013, 19:00 Uhr

Background - #3
Mit Niels Beintker aus München zum Thema regional/global. Mit Beiträgen von Klaus Friedrich aus München, André Habermann aus Lemgo und Benedikt Schmitz aus Hamburg.

Mittwoch, 11.12.13, 19:00 Uhr

Background - #4
Mit Eberhard Syring aus Bremen zum Thema Stadt/Haus.
Und mit weiteren Beiträgen von Charles de Picciotto  aus Hamburg und Antje Osterwold & Matthias Schmidt aus Weimar. Olaf Bahner vom Referat „Baukultur und Berufspolitik“ beim Bund Deutscher Architekten, BDA“ war bei dieser Veranstaltung zu Gast.


Darüber hinaus fand am Dienstag, 14.01.2014 um 19:00 Uhr, ebenfalls im Rahmen der Background- Veranstaltungsreihe, ein Vortrag der Frankfurter Kunsthistorikerin Bettina Rudhof zum aktuellen Biennale-Kommissar Rem Koolhas statt. Der Titel ihres Vortrags lautete: “Rem Koolhaas - Delirious New York” (Link zur Veranstaltungsinfo)

Die Vortragsreihe fand jeweils in der "School of Architecture"  der Hochschule Bremen statt:

Postamt 5

3.OG, Raum 315

Bahnhofsplatz 21

28195 Bremen

Der Eintritt war frei!

Kontakt: ulrike.mansfeld@hs-bremen.de, schoolofarchitecturebremen.de

Mit freundlicher Unterstützung von:

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„BDA Preis Niedersachsen 2012“ (09.08.2013 - 01.09.2013)

Die Ausstellung BDA Preis Niedersachsen 2012 machte Station in Bremen. 

Die Eröffnung dieser Ausstellung fand am Donnerstag, den  08. August 2013 im Bremer Zentrum für Baukultur statt. Zur Einführung sprachen der Vorsitzende des BDA-Landesverbandes Niedersachsen Harald Kiefer und der Vorsitzende des BDA im Lande Bremen Martin Pampus.
Die Ausstellung des BDA Niedersachsen gastierte schon in mehreren Orten. Sie zeigt die vier Preisträger, von denen die Erweiterung NYA Nordiska in Dannenberg von Staab Architekten (Berlin) gerade mit einer "BDA Nike 2013" in der Kategorie Fügung ausgezeichnet worden ist. Darüber hinaus sind die Projekte vertreten, die eine Auszeichnung erhielten oder in die engere Wahl gekommen sind, darunter auch Bauten in unmittelbarer Umgebung Bremens und von Bremer Architekten.

Die Ausstellung „BDA Preis Niedersachsen 2012“ war vom 09. August bis zum 01. September 2013 in den Räumen des Bremer Zentrums für Baukultur (Am Speicher XI | 1, 3.OG, 28217 Bremen) zu sehen. Geöffnet von Montag – Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr und am Wochenende Samstag/Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr.

 

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Eine Veranstaltung des b.zb in Zusammenarbeit mit dem BDA Niedersachsen und dem BDA im Lande Bremen.

Flyer

"Rahmenplan Hulsberg-Viertel"(- 03.05.2013)

Das b.zb verlängerte die Exposition bis zum 03.05.2013.


Thema des letzten Bremer Stadtdialogs am 26.02.2013 war u.a. das laufende Bürgerbeteiligungsverfahren zur Entwicklung des Neuen Hulsberg Viertels.

Der Architekt Carsten Lorenzen hatte aus diesem Grund den Entwurf aus seinem Büro Carsten Lorenzen ASP, Kopenhagen / Berlin, der als Basis für die weiteren Planungen des neuen Quartiers dienen soll, noch einmal persönlich vorgestellt.

Das Bremer Zentrum für Baukultur bot nunmehr die Möglichkeit, die Beiträge aller drei Architekturbüros, die an der städtebaulichen Planung zur Erstellung des Rahmenplans Hulsberg Viertel gearbeitet hatten, noch einmal (vergleichend) zu betrachten.

Es handelte sich hierbei um die Architektenbüros:

   o   LIN – Finn Geipel / Giulia Andi Architekten und Urbanisten, Berlin

   o   Carsten Lorenzen Architekten, Kopenhagen und Berlin

   o   Westphal Architekten BDA, Bremen

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"IN DER ZUKUNFT LEBEN" / "ICH LEBE HIER" (12.12.2012 - 01.02.2013)

 

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Die AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG war am

Dienstag, 11. Dezember 2012, 19:00 Uhr

Ein SYMPOSIUM fand am
Freitag, 01. Februar 2013, 15:00 Uhr unter dem Titel
"Orte des Nachkriewgsstädtebaus - Geschichte, Gegenwart und Zukunft" statt.

AUSSTELLUNGSLAUFZEIT

12. Dezember 2012 – 1. Februar 2013
in der SoAB-Gallery im Postamt 5
Bahnhofsplatz 21
28195 Bremen

Mo. – Fr. 10:00 bis 17:00 Uhr 

IN DER ZUKUNFT LEBEN

DIE PRÄGUNG DER STADT

DURCH DEN NACHKRIEGSSTÄDTEBAU

Die EINFÜHRUNG in die AUSSTELLUNG »IN DER ZUKUNFT LEBEN« sprach

Michael Frielinghaus, Präsident des BDA, Berlin

GRUSSWORTE kamen von

 

Martin Pampus, Vorsitzender des Bundes

Deutscher Architekten im Lande Bremen

Martin Paßlack, Leiter Technik-Planung-Bau

der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen

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Die Ausstellung zeigte die aktuelle Wahrnehmung von Gebäuden und städtebaulichen Ensembles der Nachkriegszeit. Sechs Stadtporträts erläuterten beispielhaft architektonische und städtebauliche Prinzipien der 1950er bis 1970er Jahre in Ost- und Westdeutschland, beschrieben aber auch das Besondere der jeweiligen Orte.
Bilddokumente, Interviews und Filme eröffneten einen Blick auf die ursprüngliche Planung und veranschaulichten die Veränderungen bis heute. Vorgestellt wurden Friedrichshafen am Bodensee und Suhl im Thüringer Wald als Orte mit besonderem landschaftlichem Bezug, Darmstadt und Dresden mit ihren innerstädtischen Achsen sowie die Großsiedlungen Halle-Neustadt und die Neue Vahr in Bremen.

 

ICH LEBE HIER

MOMENTAUFNAHMEN AUS

10 BREMER »NEUBAUVIERTELN«

Die EINFÜHRUNG in die AUSSTELLUNG »ICH LEBE HIER« sprach

Eberhard Syring, School of Architecture der Hochschule Bremen

und wissenschaftlicher Leiter des b.zb

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Zehn Bremer Quartiere der Nachkriegszeit wurden vorgestellt: der Neue Bremer Westen, die Gartenstadt Süd, Huchting, Neu-Schwachhausen, das Marßeler Feld, das Leher Feld, das Schweizer Viertel, Blockdiek, Kattenturm und das Kurfürstenviertel. Neben einem historischen Abriss ihrer Entstehung wurden sie vor allem aus dem Blickwinkel ihrer Bewohner dargestellt. 35 Studierende der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste haben sich in den »Neubauvierteln« von einst umgesehen und mit Bewohnern Kontakt geknüpft. Mit Fotografien wurden diese Protagonisten – junge und ältere Menschen, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Lokalpatrioten und Skeptiker – porträtiert und ihre Sicht auf ihre Wohnumgebung veranschaulicht.

 

SYMPOSIUM

Zur Finissage am 1. Februar 2013 wurden in einem Symposium mit Vorträgen und Diskussionen die mit den Ausstellungen angesprochenen Aspekten des Nachkriegsstädtebaus und seine Bedeutung für aktuelle Fragestellungen der Stadtentwicklung und Baukultur vertiefend erörtert.

 

IN DER ZUKUNFT LEBEN

war eine Ausstellung des Bundes

Deutscher Architekten BDA und stand unter der

Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr,

Bau und Stadtentwicklung. Kurator der Ausstellung war

Prof. Kai Vöckler. Die Ausstellung wurde gefördert vom

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

im Rahmen der Initiative Architektur und Baukultur.

 

LOKALE VERANSTALTER

Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb),

Bund Deutscher Architekten im Lande Bremen (BDA),

School of Architecture an der Hochschule Bremen (SoAB)

 

AUSSTELLUNGSKONZEPTION & REALISIERUNG

»ICH LEBE HIER«

Ellen Grace Albers, Maximilian Löw,

Lene Schwarz, Saskia Spieker

(Studierende der Hochschule für Künste Bremen)

 

Für die Realisierung der Ausstellungen in Bremen danken wir der

GEWOBA AG Wohnen und Bauen und der Hochschule Bremen –

Forschungscluster »Region im Wandel«

 

 Logos

Katalog
Zur Ausstellung ist der Katalog „IN DER ZUKUNFT LEBEN! Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau“ mit Beiträgen von Marta Doehler-Behzadi, Michael Frielinghaus, Doris Gruber und Kai Vöckler sowie den Stadtporträts von Florian Heilmeyer, David Kasparek, Anne König, Friederike Meyer, Silke Steets und Jan Wenzel mit Fotos von Felix-Sören Meyer erschienen. Herausgeben für den Bund Deutscher Architekten BDA von Kai Vöckler. 176 Seiten,inkl. 96 Farbseiten, Nicolaische Verlagsbuchhandlung GmbH, Berlin, 05,00 € (Spezialpreis Bremen! Sonst 19,80 €)  ISBN 978-3-89479-567-2.

 Titel

"Neubau der Hauptgeschäftsstelle der AOK Bremen, Bremerhaven" / "Neubau der Bremischen Volksbank" (29.11.2012 - 15.12-2012)

Max Dudler kam!
Am 28. November 2012 um 19:30 Uhr öffnete im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI | 1 | 3. OG 28217 Bremen  eine Ausstellung zur Präsentation der Arbeiten zum Architektenwettbewerb "Neubau der AOK-Hauptgeschäftsstelle in Bremerhaven".
Wir freuten uns sehr, auf der Eröffnungsveranstaltung Prof. Max Dudler begrüßen zu dürfen. In einem Vortrag hat er den Siegerentwurf der AOK-Geschäftsstelle aus seinem Büro vorgestellt!

1. Preis; Büro Dudler, Berlin

 

 

 

 

 

 

1. Preis: AOK-Geschäftsstelle in Bremerhaven (Bild: Büro Dudler Berlin)

Aus dem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb für den Neubau der AOK Hauptgeschäftsstelle in Bremerhaven ist als Gewinner das Architekturbüro Max Dudler aus Berlin hervorgegangen. Neben dem Siegerentwurf (u.a. Modell) präsentiert das Bremer Zentrum für Baukultur auch die Arbeiten der sechs Mitkonkurrenten aus der Endphase des Wettbewerbs. In der Ausstellung wurden Pläne und Ansichten aus dem Wettbewerbsverfahren gezeigt. Das geplante neue AOK-Geschäftshaus wird an der Columbusstraße 1 in Bremerhaven ansässig sein.

Bei der Eröffnungsveranstaltung waren mit dabei:
+ Jens Rosenbrock von der AOK Bremen/Bremerhaven (Auslober und Bauherr)
+ Stadtrat Volker Holm, Baudezernat Magistrat der Stadt Bremerhaven
+ Prof. Clemens Bonnen, Architekt Berlin und Hochschule Bremen / School of Architecture

+ Prof. Max Dudler, Berlin, Wettbewerbsgewinner

Die Zusammenstellung konnte bis zum 15.12.2012 von Montag - Freitag, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr und Samstag von 11:00 bis 16:00 Uhr besucht werden. Eintritt frei!

Zusätzlich zeigten wir in unserer Doppelausstellung auch das Wettbewerbsergebnis zum Neubau der Bremischen Volksbank an der Domsheide (Siehe dazu "Bremer Stadtdialog" am 27.11.2012).

Ansicht

Zusätzlich wurde ein zweiter Wettbewerb für ein Bauprojekt an markanter Stelle im Land Bremen ausgestellt. Im März dieses Jahres wurde der Wettbewerb zum Neubau der Bremischen Volksbank an der Domsheide entschieden. Bereits beim letzten „Bremer Stadtdialog“ am 27.11.2012 stand das Wettbewerbsergebnis und der inzwischen weiterentwickelte Siegerentwurf des Berliner Büros Bruno Fioretti Marquez Architekten zur Diskussion. Das Bremer Zentrum für Baukultur präsentierte in dieser Doppelausstellung auch die Preisträger- und Teilnehmerentwürfe für den Neubau des Bürohauses der Bremischen Volksbank.

 

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung war bis zum 15.12.2012 geöffnet.
Mo–Fr 10:00 bis 17:00 Uhr, Sa 11:00 bis 16:00 Uhr

 

Schätze des b.zb-Archiv: Schröck in Afrika (2012)

In unregelmäßiger Folge präsentiert das Bremer Zentrum für Baukultur in seinen Räumen besonders interessantes Material aus seinem Plan- und / oder Fotoarchiv.

Derzeit zeigten wir Pläne des Bremer Architekten Carsten Schröck (1923 – 1973) aus dem Planarchiv des Schröck-Nachfolgebüros „Architektengruppe Rosengart und Partner“.

Schröck gilt als der wohl kreativste Bremer Architekt der jungen Nachkriegsgeneration. Bekannt wurde er vor allem durch seine Sakralbauten in Bremen und im Bremer Umland sowie durch seine projektbezogene  Zusammenarbeit mit Frei Otto, dem bekannten Konstrukteur und Architekten leichter Flächentragwerke.

IMG 3046Über die Vermittlung des Bremer Unternehmers Dirk Heinrichs kam Schröck zu Planungen in Westafrika. Diese Tätigkeit verstand er als eine Erweiterung seines Arbeitsfeldes in einer Zeit - den 1960er/1970er Jahren - in der zwar viel, aber häufig ohne Beteiligung freier Architekten gebaut wurde. Aufgrund dieser Ausgangslage erhoffte sich Schröck ein neues Aufgabenfeld im Tropenbau zu erschließen. Zwischen 1965 und 1976 entstanden vor allem in Togo, aber auch in Kamerun und Gabun, zahlreiche Bauten – Wohnheime, Hotels, Sozialbauten – nach Entwürfen des Bremer Architekten. Sein Mitarbeiter und späterer Büropartner  Horst Rosengart betreute die Projekte vor Ort. Einige von Schröck entworfene  spektakuläre Kirchenbauten mit Hänge- und Seilnetzdachkonstruktionen in Togo und Ghana ließen sich aus Kostengründen nicht realisieren. 1969 gründete Schröck zusammen mit Fritz Busse, seinem langjährigen Mitarbeiter, der seit 1968 Büropartner war, auf Anregung von Rosengart ein „Architekturbüro für Tropenbau“. 1972 wurde Horst Rosengart Partner. Ein Jahr später starb Carsten Schröck überraschend im Alter von 49 Jahren. Ein schwerer Verlust für die Bremer Architekturszene.

Vgl. “Carsten Schröck. Architektur einer Hafenstadt”; Band 08 der Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur, 2007.Logo

Das Bremer Zentrum für Baukultur ist geöffnet (ohne Gewähr):

Montag bis Freitag, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr. 

Hier noch ein Link zu dem Rückblick auf die Carsten Schröck Ausstellung des b.zb, die im Zeitraum 2007-2008 an verschiedenen Orten gezeigt wurde.

"Deutscher Ziegelpreis 2011" (05.07.2012 - 10.08.2012)

 
Eine Präsentation der Preisträgerarbeiten im
Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb).

Am Speicher XI | 1 | 3. OG
28217 Bremen Überseestadt

Ausstellungsdauer vom 05.07.2012 bis zum 10.08.2012.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt frei.

Eröffnung
am Donnerstag, 05. Juli 2012 um 19:00 Uhr.

Programm:

+ Laudatio von Dipl.-Ing. Architektin Waltraud Vogler,
   Geschäftsführerin 
Ziegel Zentrum Süd e.V., München

+ Werkbericht  von Dipl.-Ing. Architekt Thomas Bochmann  
   vom Berliner Architekturbüro studioinges Architektur und    
   Städtebau, Preisträger  in der Kategorie Nachwuchspreis, über   
   das Science Center "experimenta" (Heilbronn)
 

Das Ziegel Zentrum Süd e.V. widmet sich vorrangig der Hochchulförderung in den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Erstmalig schrieb das Ziegel Zentrum Süd in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie weiteren Partnern und Sponsoren bundesweit den Deutschen Ziegelpreis aus, mit dem Ziel, herausragende Architektur auszuzeichnen, die aus energetisch vorbildlichen und gestalterisch überzeugenden Ziegelbauten besteht. Die Arbeiten in dieser Ausstellung werden in einer Kooperation mit der School of Architecture an der Hochschule Bremen und dem Bremer Zentrum für Baukultur - b.zb gezeigt.

Link zum Ausstellungsplakat

Diese Ausstellung wurde realisiert durch:

Logo_Ziegel e.V.
Logo_Ministerium
Logo_b.zb
Logo_School_of_Architecture

 

"Finissage der Palladio-Ausstellung des b.zb am 24.06.2012"

"Palladio und der Palladianismus in Bremen"
"Die Villen des Andrea Palladio"

Bis Sonntag, den 24. Juni 2012, dem Tag der Architektur, war die Ausstellung „Palladio und der Palladianismus in Bremen“ im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) zu sehen.
Die Finissage am 24. Juni 2012 um 15:00 Uhr stand im Zeichen einer Würdigung Volker Plagemanns, der diese Ausstellung angeregt und mitgestaltet hatte. Anlass der Ausstellung war die Präsentation seines Buches „Die Villen des Andrea Palladio“.
Volker Plagemann ist am 10.05.2012, einen Tag vor Ausstellungseröffnung, verstorben.

Programm:

Begrüßung:
+ Sunke Herlyn (Vorsitzender des b.zb 2003-2008)

+ Eberhard Syring (Wissenschaftlicher Leiter des b.zb) liest Volker Plagemanns Einführungsvortrag in die Ausstellung

+ Gert Schulze (Architekt): "Reflexionen über Palladio"

+ Michael Müller
  
(Universität Bremen und Leiter des wissenschaftlichen Beirats des b.zb):
   „Sie haben den Seelenfrieden der Bauern und Hirten vergiftet“

+ Ullrich Schwarz
(Geschäftsführer der Hamburgischen Architektenkammer): "Baukultur in Hamburg"

FotoVolker Plagemann, geb. 1938 in Hamburg, studierte Architektur, Musik und Kunstwissenschaften. 1973 wurde er an der TH Aachen und 1975 an der Universität Hamburg habilitiert. Er leitete als Senatsrat von 1973 bis 1980 die Abteilung Wissenschaft und Kunst in Bremen, 1980 bis 2003 als Senatsdirektor die Hamburger Kulturbehörde. Ab 1975 war er Privatdozent, seit 2001 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Volker Plagemann ist Autor zahlreicher Publikationen zur Museumsgeschichte, Denkmalgeschichte und Kunst im öffentlichen Raum.

Im Bremer Zentrum für Baukultur gehörte er von 2003 bis 2009 zum Vorstand. Das b.zb verdankt Volker Plagemann die Anregung zur „Bremer Auszeichnung für Baukultur“, die in unregelmäßigen Abständen an Personen oder Initiativen verliehen wird, die sich für die lokale Baukultur verdient gemacht haben. Auch die Anregung zur Schriftenreihe des b.zb, die inzwischen auf 16 Bände angewachsen ist, stammt von ihm. Zusammen mit Eberhard Syring war Volker  Plagemann zudem Herausgeber dieser Reihe.


Das Buch von Volker Plagemann mit dem Titel "Die Villen des Andrea Palladio" hat einen Umfang von 496 Seiten und ist mit 176 Abbildungen versehen, Klappenbroschur. Es ist im Ellert & Richter Verlag erschienen und trägt die ISBN 978-3-8319-0462-4 und ist zum Preis von 29,95 € zu haben.

Dank für die Unterstützung der Ausstellung an die Waldemar-Koch-Stiftung sowie für die grafische Gestaltung an das Büro Gerlach Schneider Partner Architekten!

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„Palladio und der Palladianismus in Bremen“ (11.05.2012 - 24.06.2012)

Foto

 Das Bremer Medienhaus, erbaut um 1911, Foto: Jochen Römer

Der Bremer Kunsthistoriker Volker Plagemann hat im Verlag Ellert & Richter ein Buch über die Villen des italienischen Renaissancearchitekten Andrea Palladio (1508-1580) veröffentlicht. Dieses Werk wird im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) vorgestellt. Mit der Buchpräsentation verbindet sich eine Ausstellung, in der die Villen des Baumeisters mit Fotos und Plänen dargestellt werden, aber auch die Bedeutung dieser Werke für die weitere Architektur- entwicklung erläutert wird. Palladio gilt als der einflussreichste Architekt der westlichen Welt. Die Übernahme von Stilmerkmalen seiner Bauwerke wird als Palladianismus bezeichnet. Die Ausstellung zeigt diese stilistische Beeinflussung speziell an Beispielen der bremischen Architekturgeschichte von der Weserrenaissance bis zu Postmoderne auf.

Das Buch von Volker Plagemann mit dem Titel "Die Villen des Andrea Palladio" hat einen Umfang von 496 Seiten und ist mit 176 Abbildungen versehen, Klappenbroschur. Es ist im Ellert & Richter Verlag erschienen und trägt die ISBN 978-3-8319-0462-4 und ist zum Preis von 29,95 € zu haben (Link zur Buchpräsentation).

Die Ausstellung "Palladio und der Palladianismus in Bremen" ist noch bis zum 24. Juni 2012 im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI, 1, 3.OG in 28217 Bremen zu sehen.

Geöffnet: Mo-Fr. 10:00-17:00 Uhr, So./ feiertags 15:00-18:00 Uhr

24. Juni / "Tag der Architektur" 10:00-18:00 Uhr

 

 

Foto

Palladio, Villa Barbaro in Maser, nach 1554, Foto: Johann Plagemann

 

Zur Ausstellung:

"Palladio und der Palladianismus in Bremen"

"Die Villen des Andrea Palladio"

Der Architekt Andreas Palladio wurde als Andrea della Gondola 1508 geboren. Der Sohn eines Müllers erlernte in Vicenza den Beruf des Steinmetzen. Ab 1537 führte er auch baumeisterliche Arbeiten aus.

Sein erster Bauherr, Graf Gian Giorgio Trissino, war von der Ausführung durch den etwa 30jährigen so angetan, dass er ihn in einen Kreis von Vicentiner Aristokraten aufnahm, der sich mit der Architektur von Landhäusern beschäftigte. Trissino gab ihm den Beinamen Palladio nach einem antiken Landwirtschaftsschriftsteller Palladius. Aus dem Kreis von Vicentiner Aristokraten erhielt der nun Andrea Palladio genannte Neubauten von Landhäusern in Auftrag, die dem Landhaus- oder Villenbau der Antike nachstreben sollten.

Damit begann eine Architektenkarriere, in der Palladio im Bau von Villen seine wichtigste Bauaufgabe fand. Volker Plagemann hat in einem Buch „Die Villen des Andrea Palladio“, das vom Bremer Zentrum für Baukultur herausgegeben wird, ausführlich sämtliche Villenbauten Palladios behandelt. Sie werden auf den Tafeln in der Raummitte zusammenfassend vorgestellt.

Darüber hinaus errichtete der Baumeister in Vicenza etwa 20 Stadtpaläste. Sein Ansehen als Architekt stieg noch, nachdem er sich 1549 mit seinem Projekt einer Ummantelung des Vicentiner Palazzo Comunale, der so genannten Basilika, durchgesetzt hatte. Auch Brücken in der Umgebung von Vicenza gehörten zu seinen Aufgaben. Schließlich wurde er der Architekt so berühmter venezianischer Kirchenbauten wie San Giorgio Maggiore oder Il Redentore.

Palladios Erfolge als Renaissance-Architekt beruhen auf seiner immer weiter gesteigerten Kenntnis der antiken Baukunst durch Studium der antiken Architekturtheorie und durch zahlreiche Romreisen. Dabei entwickelte er sich zu einem der fruchtbarsten Architekturschriftsteller, der Bücher über die antike Architektur in Rom und schließlich einen eigenen Architekturtraktat schrieb, die „Quattro Libri“ von 1570.

Palladianismus

Ebenso beachtlich wie das Werk Palladios ist die Wirkung, die es auslöste. Er wurde zum „einflussreichsten Architekten der westlichen Welt“ (Bruce Boucher), weil die Entwürfe in seinem Traktat und seine Bauten, darunter vor allem seine Villen, über Jahrhunderte als Vorbilder für die Architektur des „Palladianismus“ in ganz Europa und Nordamerika dienten.

Die symmetrische Anlage und die antikische Dekoration seiner Bauten, vor allem der Mittelportikus mit Freitreppe, Kolossalsäulen, Tempelgiebel und dahinter gelegter Vorhalle wurden für aristokratische Bauten übernommen. Der palladianistische Stil eignete sich für unterschiedliche Aufgaben: für die neuen Kulturbauten, Theater, Museen, Bibliotheken, ebenso wie für Bauten mit republikanischem Charakter, wie das Weiße Haus des nordamerikanischen Präsidenten, aber auch für Landhäuser in naturnah inszenierten englischen Gärten.

Palladianismus in Bremen

Palladianistische Wellen haben von Frankreich und England aus auch die Freie Hansestadt Bremen erreicht. Es gibt einzelne frühe Palladianismen in Bremen. Aber eine richtige erste Welle begann vor und nach 1800. Über die einzelnen Phasen und Bauaufgaben des Palladianismus in Bremen erfahren Sie mehr auf den seitlich angeordneten Ausstellungstafeln. Sie sind in folgende Abschnitte gegliedert: 1. Palladianismus vor und um 1800 in Bremen, 2. Palladianische Landhäuser um 1800, 3. Palladianische Amtsbauten, Kulturbauten, Wachen und Privathäuser, 4. Palladianische Stadtvillen um 1900, 5. Palladianische Kulturbauten um 1900, 6. Palladianismus um 2000.

Ein Verhältnis bremischer Architekten zu Palladio gibt es noch immer. Das demonstrieren „Die malenden Vier“, die Bremer Architekten Peter Hartlich, Harm Haslob, Helmut Rabien und Gert Schulze, die seit den 1980er Jahren ausschwärmen, um gemeinsam zu skizzieren und zu malen. Sie haben regelmäßig Italien bereist und dabei auch Bauten, vor allem Villen, von Palladio im Veneto aufgesucht, um davor zu sitzen und zu zeichnen. Sowohl die Fotos von ihrer zeichnerischen Arbeit vor Palladios Villen als auch ihre künstlerischen Ergebnisse bilden einen Aspekt des „Palladianismus in Bremen“.

Zeichnung
Andrea Palladio,Villa Rotonda, Zeichnung: Helmut Rabien
 

Gefördert durch Gerlach Schneider Partner Architekten und der

Waldemar-Koch-Stiftung.

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"Harm Haslob - Bauten und Projekte aus 40 Jahren" (23.02.2012 - 09.04.2012)

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Die Ausstellung im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb), Am Speicher XI, 3. OG in 28217 Bremen zeigte vom 23. Februar bis zum 09. April 2012
(Mo. - Fr. 10:00-18:00 Uhr, Sa., So. + feiertags 15:00-18:00 Uhr) in einer Werkschau die Arbeiten und Projekte des Bremer Architekten Harm Haslob.

Eintritt frei!
Darüber hinaus waren parallel zur Ausstellung noch Architekturführungen und eine Podiumsdiskussion vorgesehen:

  • "Börsenhof B /Petrihof  `Umbau und Erweiterung eines innerstädtischen Bürogebäudes´", Führung mit Harm Haslob.
  • "Vom Beluga-Gebäude zur DGzRS", Führung mit Harm Haslob. 

Podiumsdiskussion am 22. März 2012:

„Wettbewerbe – Ein Mittel zur Förderung der Baukultur“
Podiumsdiskussion und Vortrag

Donnerstag, 22.03.2012

19:00 Uhr

"Roter Salon"

Am Speicher XI, 1, 3. OG

29217 Bremen, Überseestadt

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung

„Harm Haslob – Bauten und Projekte aus 40 Jahren“,

die im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) zu sehen war.


Teilnehmer:

+ Impulsreferat: Heiner Farwick, Architekt, Ahaus

Podium:

+ Bianca Urban, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Bremen

+ Jost Westphal, Westphal Architekten, Bremen

+ Christoph Roselius, eins:eins architekten, Hamburg

+ Sven Martens, omp architekten, Bremen/Rastede

+ und der Bremer Architekt Harm Haslob, Haslob Kruse + Partner / HKP Architekten BDA

Moderation:

+ Lutz Beckmann, Jade-Hochschule Oldenburg


Zum Thema:

Im architektonischen Werk von Harm Haslob waren und sind Architekturwettbewerbe ein zentrales Mittel, um an Aufträge zu gelangen, und schon in seiner Frühphase haben Wettbewerbserfolge entscheidend dazu beigetragen, dass sich das junge Büro etablieren konnte. Allgemein galten Wettbewerbe lange Zeit als die wichtigste Möglichkeit für junge Architekturbüros, sich bekannt zu machen und sich am Markt durchzusetzen. Die frischen Ideen der jungen Büros leisteten andererseits einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Baukultur.

Doch inzwischen sind offene Wettbewerbsverfahren eher die Ausnahme. Die Tatsache, dass öffentliche Verfahren seit längerem EU-weit auszuschreiben sind, schreckt viele Auslober ab, weil sie durch eine unkalkulierbare Teilnehmerzahl einen unangemessenen Arbeitsaufwand befürchten. Die stattdessen bevorzugten „beschränkten Wettbewerbe mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren“ stellen aber in der Regel quantitative und betriebswirtschaftlich orientierte Kriterien in den Vordergrund und schließen junge und auch kleinere Büros damit meist von vornherein aus.

Wenn das lange bewährte Mittel des offenen Wettbewerbs wegfällt, ist zu fragen: Wie kann in Zukunft gesichert werden, dass durch ein möglichst breites Teilnehmerfeld in Wettbewerben architektonische Qualität gefördert wird? Welche anderen Maßnahmen zur Förderung des Architektennachwuchses und engagierter kleinerer Büros gibt es? Und welche Strategien entwickeln diese Büros, um sich auch außerhalb der Wettbewerbskultur ihren Weg zu suchen? Der BDA hat jüngst für öffentliche Auslober eine gesetzliche Verpflichtung zu offenen Architektenwettbewerben gefordert. Wie realistisch ist das, und welche Alternativen zwischen totaler Öffnung und totaler Beschränkung böten sich an?



Einladungskarte Podiumsdiskussion

Begleitpublikation:

Zur Werkschau ist in der Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur `Band 15´ unter dem Titel "Harm Haslob / Bauten und Projekte aus 40 Jahren" erschienen. Die Publikation war mit Ausstellungsbeginn unter der ISBN-Nr. 978-3-938795-37-8 zum Preis von 30,00 € im Buchhandel und ebenfalls im Bremer Zentrum für Baukultur erhältlich.

(Link zur Buchpräsentation)

Zur Ausstellung:
"Harm Haslob – Bauten und Projekte aus 40 Jahren"

Seit mehr als vierzig Jahren ist der Bremer Architekt Harm Haslob erfolgreich tätig. Das von ihm und Peter Hartlich 1970 gegründete Architekturbüro firmierte in den folgenden Jahren unter Architekten Haslob Hartlich; Zill Haslob Hartlich Schütz; Haslob Hartlich Schütz; Haslob Hartlich + Partner; Haslob Kruse + Partner. Zahlreiche Bauten, die aus dieser Architektur-Werkstatt stammen, haben das Bild der Hansestadt und der Region mitgestaltet. Zu den bekanntesten zählen neben vielen Schulbauten der Erweiterungsbau des Rembertistifts (1974) in Bremen, das Rathaus in Stuhr (1986), die Friedhofskapelle in Stuhr und das Wuppesahl-Gebäude auf dem Teerhof in Bremen (beide 1990), das Wiebe-Verwaltungsgebäude in Achim (1993), die Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (1995/2010), die Domshof-Passage (1996), der Erweiterungsbau der Sparkasse Am Brill (2002) sowie das Beluga-Reedereigebäude (2009) in Bremen.
Aus Anlass des siebzigsten Geburtstags von Harm Haslob am 15. Februar 2012 präsentierte das Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) eine Werkschau, die vom 24.2. bis 9.4.2012 zu sehen war. Zur Ausstellung erschien gleichzeitig eine Publikation in der Schriftenreihe des b.zb (Band 15).

Viele der in der Ausstellung vorgestellten Bauten resultierten aus Wettbewerbserfolgen, wobei sich das Büro auch gegen nationale und internationale Konkurrenz durchsetzen konnte. Die Förderung des Wettbewerbswesens war und ist ein zentrales berufspolitisches Ziel, das Harm Haslob unter anderem auch in seiner Zeit als Vorsitzender des BDA (Bund Deutscher Architekten) in Bremen von 1990 bis 1996 mit Nachdruck vertreten hat.

Die Werkschau stellte Bauten und Entwürfe von den Anfängen in den frühen siebziger Jahren bis zu aktuellen, in der Öffentlichkeit noch wenig bekannten Planungen vor. Dabei wurden kontinuierliche Momente einer Architekturhaltung deutlich, so eine besondere Affinität zu Material und Detail, aber auch das Bestreben, Funktionsgerechtigkeit mit der Ausbildung einer klaren räumlichen Identität in Einklang zu bringen. Unverkennbar waren aber auch die Einflüsse zeitbedingter architektonischer Ideen.
So ist das Frühwerk noch stark von spätmodernen Planungskonzepten geprägt, was besonders auf die Schulbauprojekte zutrifft. Von den späten siebziger Jahren bis Mitte der neunziger Jahre zeigt sich die Architektur aus der Werkstatt Haslobs nicht unbeeinflusst von einem damals dominanten „postmodernen“ Zeitgeist. Regionalistische Bezüge spielen bei den Bauten dieser Periode ebenso eine Rolle wie die Idee, den Bauwerken eine bildhafte Identität zu verleihen, wie das beim Wuppesahl-Gebäude geschieht, das eine architektonische Analogie zum Wasserturm („Umgedrehte Kommode“) darstellt.

Das architektonische Werk der jüngeren Vergangenheit ist demgegenüber wieder abstrakter geworden und fügt sich in den Kontext der so genannten Zweiten Moderne. Die Baukörper zeugen von einer skulpturalen Entwurfsauffassung, stellen aber mehr als ein formales Spiel dar. Sie sind zugleich auf besondere Weise an ihren städtebaulichen Kontext angepasst und erzeugen verblüffende räumliche Qualitäten in den Übergangszonen von innen und außen. Das Beluga-Gebäude und der Entwurf für die Angestelltenkammer Bremerhaven stehen beispielhaft dafür.

Blick in die Ausstellung... (Zum Vergrößern der Fotos, diese bitte "anklicken".)

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"ungewöhnlich wohnen / ungewöhnlich arbeiten" (23.02.2012 - 09.04.2012)

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Die Beiträge der zwei Wettbewerbe, die im Rahmen der Bremer Stadtdialoge „ungewöhnlich wohnen – Ergebnisse des kooperativen Wettbewerbsverfahren“ am 29.11.2011 bzw. „ungewöhnlich arbeiten - Ein kooperatives Wettbewerbsverfahren in der Bremer Überseestadt“ am 28.02.2012 vorgestellt wurden, konnten noch einmal im Bremer Zentrum für Baukultur angesehen werden.

Öffnungszeiten:
(parallel zur Ausstellung „Harm Haslob – Bauten und Projekte aus 40 Jahren“)
Mo – Fr 10:00 bis 18:00 
Sa, So + feiertags
15:00 bis 18:00
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Zum Wettbewerb
„ungewöhnlich wohnen –
Ergebnisse des kooperativen Wettbewerbsverfahren“:


Das Wohnen kann und wird in den kommenden Jahren weiterhin Motor der Stadtentwicklung sein - nicht nur an den bekannten Standorten wie der Überseestadt oder dem Stadtwerder, sondern an vielen anderen Orten der Stadt. Innovative und zugleich bezahlbare Formate könnten Impulsgeber in bestehenden Quartieren und Siedlungen sein.

Nachdem in einem ersten Schritt für fünf konkrete Standorte in Bremen in einem kooperativen Verfahren unter 15 Architekten Ideen entwickelt wurden, soll es in den nächsten drei Jahren in die Umsetzung gehen. Im Rahmen des Stadtdialogs wurden die ausgewählten Projekte präsentiert.“

 

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Zum Wettbewerb
„ungewöhnlich arbeiten –
Ein kooperatives Wett- bewerbsverfahren in der Bremer Überseestadt“:

„Auf dem Grundstück vis-à-vis Speicher XI in der Bremer Überseestadt entwickelten fünf Architekturbüros im Zuge eines Wettbewerbs konzeptionelle Ansätze für neue Arbeitsräume.
Im kooperativen Verfahren wurde ein Gebäude besonderer Art gesucht, dessen inhaltliche und äußere Form den besonderen Kontext der Bremer Überseestadt exemplarisch fortschreibt. Der Stadtdialog hat die Beiträge präsentiert und ist der Frage nachgegangen, mit welchen Mitteln zukunftsfähige Arbeitswelten gestaltet und sinnfällig in die Stadt integriert werden können.“
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"Es muss nicht immer Backstein sein - Architektur im Nordwesten von 1950 bis heute" (25.10.- 02.12.2011)

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Eine Ausstellung vom b.zb Bremer Zentrum für Baukultur und bau_werk, Oldenburger Forum für Baukultur, gefördert durch die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V..

Geöffnet vom 25. Oktober bis zum 02. Dezember 2011; Montag bis Freitag 10:00 bis 15:00 Uhr in den Räumen des Bremer Zentrums für Baukultur in der Überseestadt.

Am Speicher XI, 1
3. OG
28217 Bremen / Überseestadt

Wo gibt es im Nordwesten interessante Architektur zu entdecken? Mit der Ausstellung „Es muss nicht immer Backstein sein - Architektur im Nordwesten von 1950 bis heute" und der begleitenden Publikation wird erstmals der Versuch unternommen, eine repräsentative Auswahl qualitätsvoller Bauwerke der letzten sechs Jahrzehnte aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg vorzustellen.
Für das Projekt haben die beiden lokalen Baukulturzentren b.zb – Bremer Zentrum für Baukultur und bau_werk – Oldenburger Forum für Baukultur eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Gefördert wurde das Vorhaben durch die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. Im Rahmen des Sommerprogramms vom bau_werk war die Ausstellung im September in Oldenburg zu sehen.
Gezeigt werden rund hundert Bauwerke und bauliche Ensembles. Aus nahezu allen Städten und Landkreisen sind Beispiele vertreten, so dass ein guter Überblick über die Architektur in der Metropolregion möglich ist. Ebenso wurde darauf geachtet, dass die wichtigsten architekturhistorischen Entwicklungsschritte in der Auswahl wiedererkennbar sind. Ein Schwergewicht liegt freilich bei den jüngeren Bauten, nicht zuletzt, weil ältere häufig durch Umbauten und Vernachlässigung ihre charakteristischen Eigenschaften verloren haben.
Während im Buch wie in einem Architekturführer die vorgestellten Bauwerke geografisch geordnet sind, ist die Ausstellung thematisch gegliedert. Dabei spielt jeweils der Ortsbezug eine zentrale Rolle. Insgesamt wird die Ausstellung von der Frage geleitet, ob es ganz spezifische Momente, etwas Typisches und Unverwechselbares in der Architektur dieser Region gibt. Die Antwort war nicht ganz einfach zu finden. Festzustellen sind zumindest Anhaltspunkte einer regionalen Eigenart. Dass man diese Architektur aber nicht auf ihren typischen Baustoff, den Ziegel, beschränken sollte, sagt schon der Titel: Es muss nicht immer Backstein sein.

Ausstellung und Katalog entstanden in Kooperation mit Studierenden des Fachbereichs Architektur der Jade Hochschule in Oldenburg (Architektur- und Gestaltungskonzept) und der School of Architecture der Hochschule Bremen und Hochschule für Künste Bremen (Fotografien).

Ausstellungseröffnung: 25.10.2011, 18:00 Uhr

Es sprachen: Wolfgang Golasowski, Staatsrat beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr / Eberhard Syring, wissenschaftlicher Leiter des b.zb

Im Anschluss um 19:00 Uhr war ein Bremer Stadtdialog zum Thema "Regionale Architektur - Anachronismus oder Stadtortfaktor?".

Die in Kooperation von bau_werk Oldenburg und b.zb entwickelte Wanderausstellung, die bis vor kurzem im bau_werk in Oldenburg zu sehen war, gibt einen Überblick zur jüngeren Architektur in der Nordwestregion, sie erstreckt sich von Cuxhaven, Oldenburg und Bremen über Cloppenburg bis nach Osnabrück. Die Ausstellung reflektiert die baukulturelle Qualität von Wohngebäuden ebenso wie die von Industrie- und Verwaltungsbauten oder von Bildungs-, Sport-, Freizeit-, Kirchen- und Museumsarchitektur. Dabei öffnet die Präsentation den Blick für die Frage nach einer regionalen Bauidentität, die sich aus den Potenzialen der lokalen und regionalen Zusammenhänge in den Stadt- und Landschaftsräumen der Metropolregion Bremen-Oldenburg entwickelt hat.

Der Katalog erscheint als Band 14 der b.zb-Schriftenreihe unter dem Titel:

"Es muss nicht immer Backstein sein - Architektur im Nordwesten von 1950 bis heute"

Es muss nicht immer Backstein seinDas Buch trägt die ISBN-Nr. 978-3-998795-32-3 und hat einen Umfang von 168 Seiten. Der Katalog ist im Buchhandel, bei den Verkaufsstellen der Bremer Tageszeitungen AG oder auch im Bremer Zentrum für Baukultur erhältlich und kostet € 19,90.

 

 

 

Weitere Informationen:
Eberhard Syring | syring@bzb-bremen.de | 0177/5524751 oder b.zb T (0421) 9 602137

 jade  School Logo  HfK

 Wir danken allen Förderern für ihre Unterstützung!

"Der Architekt Friedrich Schumacher und die Martin-Luther-Kirche" (05.10.2011 - 09.10.2011)

 

Friedrich schumacherHintergrund der Gestaltung einer (Architektur-) Ausstellung für die BEK durch das Bremer Zentrum für Baukultur waren die Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums der Einweihung der Bremer Martin Luther Kirche im Stadtteil Findorff. Über das Wirken des Bremer Architekten Friedrich Schummacher (1905-1993) an der Kirche in Findorff hinaus, sollte zugleich sein gesamtes architektonisches Werk in Bremen näher betrachtet werden. Neben weiteren Sakralbauten konzipierte Schumacher nach dem Zweiten Weltkrieg einige bedeutende Gebäude für Bremen, wie etwa die Deutsche Schiffsbank und die bekannte Bürgermeister-Smidt-Brücke. Ferner viele private Wohnhäuser. Grundlage der Ausstellung in den Räumlichkeiten der Martin-Luther-Kirche bildeten die Banner der Friedrich Schumacher Kirchen aus der Sakralbauausstellung des Bremer Zentrums für Baukultur, die in der Kulturkirche St. Stephani ausgestellt wurden. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Materialien aus der Sammlung des Bremer Zentrums für Baukultur und aus dem Privatbesitz des Büro-Partners Claus Hübener.
Schumacher leitete nicht nur sein Bremer Architekturbüro, sondern war auch Bremer Dombaumeister und führte ab 1962 bis 1981 Jahre Sanierungen am Bremer Dom durch. Er bekam für diese Arbeiten die Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen (1981). Sein Architekturbüro, ab 1961 zusammen mit Claus Hübener, baute neben Sakral- und Gemeindehäuser, auch Büro- und Geschäftshäuser sowie Privatwohnungen. Friedrich Schumacher hat Bremens Baugeschichte mitgeprägt.
Friedrich Schumacher ist übrigens ein Vetter des berühmten (Hamburger) Architekten „Fritz“ Schumacher, der auch Spuren in der Hansestadt Bremen hinterlassen hat.

Ausstellungseröffnung und Vorträge waren am 05.Oktober 2011 in der Martin-Luther-Kirche.

Programm:

    • Axel Krause, Leiter der Bau- und Grundstücksabteilung der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) führte auf der Eröffnungsveranstaltung in das Werk Friedrich Schumachers ein.
    • Eberhard Syring, wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur, sprach über die Inhalte der Ausstellung.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung in der Martin-Luther-Kirche von den Kirchenmusikern Christian Faerber und Barbara Rößler, Klarinette.

Die Austellung war während der im "Findorffer Dom" stattfindenden Veranstaltungen und samstags, dem Tag der offenen Kirche, geöffnet.

Alle Veranstaltungen des Jubiläumsprogramms der Martin-Luther-Gemeinde Bremen-Findorff.

Findorffer DomOrt:
Martin-Luther-Kirche
Hemmstraße. Ecke Eickedorfer Straße.
Postanschrift:
Neukirchstr. 86
28215 Bremen

 

 

 

 

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"Continuo - der Architekt Gerhard Müller-Menckens"; Ausstellung in Oldenburg (16.06.2011 - 07.07.2011)

"Continuo - der Architekt Gerhard Müller-Menckens"

Die 2009 vom b.zb konzipierte Werkschau über den 2007 verstorbenen Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens war im Rahmen des bau_werk-Sommerprogramms 2011 auch in Oldenburg zu sehen. Von den fünfziger Jahren bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hat Gerhard Müller-Menckens mit seinem Schaffen die Baukultur der Nordwest-Region mitgeprägt. Stets um die Kontinuität der Baukunst und um eine regionale Architektursprache bemüht, ist sein Werk keineswegs frei von überraschenden Wendungen und Widersprüchen. Die Fragen, die sich mit diesem Werk verbinden, sind auch für die aktuelle Architekturdiskussion noch von Interesse. In der bau_werk-Halle am Pferdemarkt konnten alle wichtigen Exponate der Bremer Schau (Pläne und Fotos aus dem Nachlass des Architekten sowie Modelle) präsentiert werden.

Eingeleitet wurde "Continuo - der Architekt Gerhard Müller Menckens" am 16. Juni durch einen Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Syring, dem wissenschaftlichen Leiter des b.zb:

"Kontinuität und Wandel - Fragen zu Gerhard Müller-Menckens und darüber hinaus"

Der bebilderte Einführungsvortrag kann hier eingesehen werden.

Ausstellung in der  bau_werk Halle am Pferdemarkt vom 16. Juni bis 07. Juli 2011. Geöffnet dienstags und freitags 15:00 bis 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung. Anmeldung unter info@bauwerk-oldenburg.de

bau_werk Oldenburger Forum für Baukultur
Pferdemarkt 8a
26121 Oldenburg

"Max Dudler - Bauten und Projekte" (12.09.2010 - 16.10.2010)

Eine Ausstellung des Bremer Zentrums für Baukultur in der Bremer Tabakbörse, Speicherhof 1, 28217 Bremen.
Dauer: 12. September bis 16. Oktober 2010. Täglich geöffnet von 11:00 bis 17:00 Uhr.

Die Eröffnung fand am Samstag 11. September 2010 um 15:30 Uhr statt.                                                                                                                                                                

Max Dudler - Foto: Jessica Siegel

 Es sprachen:

+ Prof. Dr. Eberhard Syring, Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der School of Architecture Bremen und wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb)

+ Prof. Dr. Joachim Treusch, Präsident der Jacobs University Bremen

Anlässlich der Finissage am Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18:00 Uhr sprach Max Dudler unter dem Titel "Kontinuität" im Rahmen eines Werkvortrags.

Zur Ausstellung:
Der Schweizer Architekt Max Dudler gehört zu den bekanntesten Baumeistern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humbold-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen weiteren wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008).
Der in Altenrhein geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Dudler studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren arbeitet er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf.
Die Architektur Max Dudlers zeichnet sich durch formale Strenge sowie durch eine präzise Durcharbeitung vom städtebaulichen Maßstab bis zum kleinsten Baudetail aus. Eine Grundprägung durch die Architektur von Ungers ist nicht zu übersehen. Dudler hat die Anregungen des Rationalismus aber zu einer höchst eigenständigen Architektursprache verfeinert. Dabei spielen Typologien und Gestaltungsregeln, die die historische Baukunst liefert, eine ebenso wichtige Rolle wie die städtische Umgebung mit ihrer geschichtlichen Prägung, in der sich ein Bauwerk befindet und mit der es kommuniziert.
Anlass der Ausstellung waren aktuelle Bauvorhaben des Architekten in Bremen. Für den Campus der Jacobs-University in Bremen-Grohn hat Max Dudler das "Sports and Convention Center" entworfen (siehe folgende Abb.), dessen Baubeginn unmittelbar bevorstand. Der öffentlichen Bedeutung des Bauwerks entsprechend ist es mit seinen Ziegelpfeilern und großen Glasflächen als transparente moderne Version eines antiken Tempels angelegt.

Sports and Convention Center
 

Ein zweites bremisches Bauvorhaben des Architekten stellt das Eckgebäude Bahnhofstraße 1 dar. An dem markanten Punkt zwischen Bahnhof und Altstadt soll ein kleiner prägnanter Turmbau mit Büros und Läden für einen weiteren architektonischen Höhepunkt neben dem Contrescarpe Center sorgen, einem der letzten Bauwerke von Oswald Mathias Ungers. Die Ausstellung in der Bremer Tabakbörse gab einen Überblick über das Gesamtwerk von Max Dudler. Zu sehen waren zahlreiche Wettbewerbsentwurfszeichnungen aus den letzten zwanzig Jahren. Sie wurden durch präzise gearbeitete Architekturmodelle aus Birnenholz ergänzt. Gerahmte Großfotos von Bauwerken und Visualisierungen von Projekten veranschaulichten zudem die Charakteristik der Architektur Dudlers.
Der Ausstellungsort, die Bremer Tabakbörse am Hansator, ist ein herausragendes Beispiel bremischer Industriearchitektur der Nachkriegszeit. Das1961 eingeweihte Gebäude des Bremer Architekten Erik Schott hat bis heute seinen originären Charakter bewahrt. Die Auktionshalle, in der einmal jährlich auf großen Tischreihen indonesische Tabake ausgebreitet werden, erfuhr mit der Dudler-Ausstellung erstmals eine andere, kulturelle Nutzung.

Eberhard Syring: "Wie man Städtebau in Architektur umsetzen kann - Ein Gespräch mit Max Dudler" können Sie hier einsehen.

"Continuo - Der Architekt Gerhard Müller-Menckens 1917-2007" im Museum Kloster Zeven (04.07.2010 - 24.10.2010)

Werkschau vom 04.07.-24.10.2010 im Museum Kloster Zeven
Öffnungszeiten: Donnerstag und Sonntag von 14:30 – 17:30 Uhr

Eintritt frei.

„Neues Leben in alten Bauten“ heißt ein Buch des Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens. Und neues Leben hat er auch Zevens ältesten Gebäuden, dem Königin-Christinen-Haus und dem alten Klostergebäude, dem heutigen Museum Kloster Zeven, eingehaucht. In den 80er Jahren wurden zunächst das Königin-Christinen-Haus, dann der Klosterflügel unter seiner Leitung umfassend renoviert und behutsam einer neuen Nutzung zugeführt. Sein architektonisches Wirken von modernen Neubauten bis zum Umgang mit historischer Bausubstanz stand im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom Sonntag an im Museum Kloster Zeven gezeigt wurde.

Die Ausstellung wurde vom Bremer Zentrum für Baukultur konzipiert und zusammengestellt und war letztes Jahr in unseren Räumen zu sehen. Der begleitende Katalog im b.zb und im Buchhandel erhältlich.

 Museum Kloster Zeven

Museum Kloster Zeven
Klostergang 3
27404 Zeven

Mit freundlicher Unterstützung von:

Gefördert durch den Landschaftsverband Stade mit Mitteln des Landes NiedersachsenStiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde

"Arbeitsorte der Zukunft" (29.06.2010 - 16.07.2010)

Einladung_Gewerbebau
Gewerbebauten stehen nicht gerade im Brennpunkt des öffentlichen Interesses – dabei prägen sie das Bild der Städte und das Image von Unternehmen. Ein Anfang des Jahres durchgeführter Wettbewerb* belegt, dass in Bremen in den letzten Jahren architektonisch vorbildliche Produktions- und Lagergebäude entstanden sind.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs waren in der Ausstellung "Arbeitsorte der Zukunft" vom 29.06.-16.07.2010 im b.zb zu sehen.

 *) Initiatoren: Handelskammer, Bausenator und Bremer Zentrum für Baukultur – unterstützt durch die Bundesstiftung Baukultur

 Ausstellungsgestaltung: Eyke Schröder, Maerk-Design

 

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"Der Dritte Lehrer - Bauen und Bildung in Bremen" (06.05.2010 - 06.06.2010)

Der Dritte Lehrer Banner 

 

Ein Ausstellung des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb) und des Schulmuseums Bremen in der Unteren Rathaushalle, Bremen.

 

Öffnungszeiten

täglich, auch sonn- und feiertags, 10:00-18:00 Uhr

Eintritt frei!

In was für Häuser wollen Kinder zur Schule gehen? Diese Frage stellen sich Architekten und Schulplaner, Pädagogen und Eltern immer wieder. Denn Bauwerke prägen die Menschen, die in ihnen lernen und lehren. Das Schulhaus gilt daher – neben den Mitschüler/innen und den Lehrkräften – als „dritter Lehrer“.

In der Ausstellung „Der Dritte Lehrer - Bauen und Bildung in Bremen“ wandert man durch „Lernumgebungen“ aus verschiedenen Jahrzehnten und erfährt dabei, wie Schulgebäude strukturiert und wie Klassenzimmer eingerichtet waren. Der zentrale „Marktplatz“ ist Wilhelm Berger gewidmet. Mit den Schulen, die nach seinen Vorstellungen entstanden, übernahm Bremen eine Vorreiterrolle im Schulbau der 1950er und der frühen 1960er Jahre. In umliegenden Räumen erfährt man die gesamte Schulbauentwicklung vom späten 19. Jh. über die Reformschulzeit der 1920er Jahre, den Wiederaufbau nach dem Krieg bis zu den Großschulen der 1970er.

Heute gibt es nur wenige Schulneubauten. Stattdessen verwandeln sich ältere oder sogar sehr alte Schulgebäude durch Um- und Anbauen in Häuser, in denen sich den ganzen Tag gut lernen, arbeiten und leben lässt. Die Ausstellung zeigt dazu pädagogische und architektonische Ideen und praktische Beispiele – nicht nur aus Bremen.  

 Mit freundlicher finanzieller Unterstützung unseres Haupstsponsors:

 

Kooperationspartner:

 Logo_Bremen  Logo SoAB  Logo HochschuleK
 Logo Montag  Logo immo  Logo LIS

 Für weitere finanzielle Unterstützung danken wir:

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- Schulze Pampus Architekten BDA
- Ingenieurgesellschaft Bannert mbH
- Umtec: Prof. Biener, Sasse, Konertz
- Frenz_Schwanewedel Architekten
- Ulrich Ruwe
- Planungsgruppe Gestering, de Vries, Wurster und Partner
- Bremer Gehweg Reinigung
- S3 Sasse, Stein, Sasse GmbH
- Konrad Fischer
- Wolfgang Hübschen
- Glas Ludwig GmbH

Für Beratung, Sachspenden, Leihgaben etc. danken wir:

LIS - Zentrum für Medien - Landesfilmarchiv
LIS - Zentrum für Medien - makemediastudios
Geoinformation Bremen
Armstrong DLW GmbH
Dr. Otto Seydel, Institut für Schulentwicklung
SMART Tecnologies (Germany) GmbH


Radio Bremen Dokumentation und Archive
Staatsarchiv Bremen
Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
Martina Viebrock
Rathausverwaltung
Archiv des Weser Kurier


ernst-may-gesellschaft, Frankfurt
Rainer Kahl - Archiv der Zukunft
Kulturamt Bremerhaven
Gerd Heins

Schirmherrin
Renate Jürgens-Pieper, Senatorin für Bildung und Wissenschaft

Kuratoren
Dr. Ulla M. Nitsch, Schulmuseum Bremen
Prof. Dr. Eberhard Syring, b.zb/Hochschule Bremen

Projektleitung
Jörn Tore Schaper, b.zb

Ausstellungsgestaltung
Eyke Schröder, Maerk-Design

Wibke Murke
Vivian Schlömer 

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Wibke Murke
Vivian Schlömer

Darüber hinaus waren am Projekt beteiligt (in unsortierter Reihenfolge):
Prof. Jörn Christiansen, Gaby Hustedt, Mirjam Metzler, Angie Oettingshausen, Fahimeh Namsehchi, Frank Peters, Katrin Höpker, Christiane Brunßen, Antje Waterholter, Prof. Ingo Lütkemeyer, Prof. Katja Pahl, Anne Lüking, Christel Hempe-Wankerl, Wolfgang Stutzinger. Martina Viebrock, Julius Wienholt, Matthias Loeber.

"Der dritte Lehrer" in der Unteren Rathaushalle, Bremen.
(Zum Vergrößern der Fotos bitte »anklicken«.)

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"Drei Schulbauwettbewerbe" (27.01.2010 - 12.02.2010)

Umbauten und Erweiterungen von Schulen sind zurzeit wichtige Themen im bremischen Baugeschehen. Das Bremer Zentrum für Baukultur präsentierte die Ergebnisse von drei beschränkten Wettbewerben:

  • St. Joseph-Schule in Oslebshausen
  • Schule am Leibnizplatz
  • Grundschule in Oberneuland

in einer Ausstellung, die vom 27.01.-12.02.2010 im b.zb zu sehen war.

Zur Eröffnung am 26. Januar 2010 sprachen:

+ Anne Lueking (Senatorin für Bildung und Wissenschaft)
+ Michael Frenz (Präsident der Architektenkammer Bremen)

Ausstellung im Bremer Zentrum für Baukultur

"Leichtes Zelt und feste Burg" (22.08.2009 - 04.10.2009)

Leichtes Zelt und feste Burg – Sakralbau seit 1945

Sakralbau_1Zu keiner Zeit sind so viele neue Sakralbauten entstanden wie in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung dokumentierte diese baugeschichtlich interessante Phase an 75 wichtigen Neubauten, die das moderne Stadtbild Bremens wesentlich mitprägen.
Die Ausstellung war vom 22.08. - 04.10.09 in der Kulturkirche St. Stephani zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Schriftführer Pastor Renke Brahms (Bremische Evangelische Kirche), Propst Dr. Martin Schomaker (Katholische Kirche in Bremen), Prof. Dr. Eberhard Syring (wiss. Leiter des Bremer Zentrum für Baukultur) und Prof. Clemens Bonnen (SoAB, School of Architecture Bremen).
Der Kulturgottesdienst „Der Seele Raum geben“ mit Pastor Louis-Ferdinand v. Zobeltitz, Prof. Hartmut Ayrle, School of Architecture/Hochschule Bremen und der Bremer Kantorei St. Stephani unter Leitung von Tim Günther fand am Sonntag, 20.09.09 statt.
Dr. Matthias Ludwig hielt einen Vortrag zum Thema "Kirchen(n) der Zukunft?" Erfahrung und Perspektiven in der Nutzung und Umnutzung von Kirchengebäuden am 30.09.09 in der Kulturkirche.

Einladung_Sakralbau

"Baku - Stadt der schlagenden Winde" (22.07.2009 - 14.08.2009)

"Baku - Stadt der schlagenden Winde"

Fotografien von Sebastian Burger

BakuAserbaidschans Wirtschaft wächst infolge des Ölbooms rasant. Das zeigt sich besonders in der Hauptstadt. Der persische Name der kaspischen Metropole Baku – Stadt der schlagenden Winde – verweist nicht nur auf ihr Wetter, sondern auch auf ihre häufigen Wandlungen in Geschichte und Gegenwart. In letzter Zeit schießen die Grundstückspreise und die Gebäude in die Höhe. Seit dem Jahr 2000 wurden mehr als 800 neue Hochhäuser in der Innenstadt errichtet.
Dabei blickt die Stadt auf ein reiches architektonisches Erbe zurück. Gründerzeitbauten reihen sich aneinander, Boulevards und große Promenaden prägen das Stadtbild und geben der im Kern orientalischen Stadt eine europäische Anmutung, ähnlich Paris oder Berlin. Dieses Stadtbild wird durch den heutigen Bauboom massiv bedroht. Die schleichende Vernichtung einer maßstäblichen Stadt wurde in der Ausstellung sichtbar gemacht. Dabei stand die Perspektive jener Menschen im Vordergrund, die von dem Wandel betroffen sind. Sie leben auf Abruf in den alten innerstädtischen Häusern und Quartieren.

Die Ausstellung war vom 22.07. - 14.08.09 im b.zb zu sehen.

"Green Architecture.cz" (11.06.2009 - 10.07.2009)

Green Architecture.cz 

Im Rahmen der Tschechischen Kulturtage in Bremen (vom 09. – 22. Juni 2009) wurde am 10. Juni 2009 im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) die Ausstellung Green Architecture.cz eröffnet. Es sprachen Reinhard Loske (Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa), Dr. Petr Kratochvil, Prag (Kurator der Ausstellung) und Prof. Ingo Lütkemeyer (School of Architecture Bremen/Hochschule Bremen).

Die Ausstellung zeigte zeitgenössische Beispiele für ökologisches und energieeffizientes Bauen in Tschechien. Nachhaltige Architektur ist hier ein vergleichsweise neues Thema. In den 1970er Jahren, zu Zeiten des Sozialismus, galten begrenzte Ressourcen als ein Problem der westlichen Welt. Der Fokus der Ausstellung lag daher auf den Jahren nach der „Samtenen Revolution“ von 1989 und vor allem auf den Entwicklungen seit dem Jahr 2000.

Green Architecture.cz präsentierte ein breites Spektrum unterschiedlichster Ansätze für das Leben im Einklang mit der Natur. Die vorgestellten Gebäude wurden ausgewählt, weil sie sich durch eine nachhaltige Bauweise auszeichnen und mit dem Ziel errichtet wurden, eine hohe Lebensqualität der Wohnumgebung zu erreichen. Niedrigenergie- und Passivhäuser wurden ebenso gezeigt wie Wohnhäuser, die eine einvernehmliche Verbindung mit der Landschaft eingehen und deren Form und Material von der Natur inspiriert sind.
Die bereits in Berlin gezeigte Ausstellung war ein gemeinsames Projekt des Tschechischen Zentrums Berlin und der Jaroslav-Fragner-Galerie in Prag und wurde vom 11. 06. - 10. 07. 09 im b.zb gezeigt. Unterstützt wurde diese Ausstellung in Bremen vom Bremer Energie-Konsens GmbH und der School of Architecture Bremen der Hochschule Bremen. Zu dieser Präsentation erschien auch ein Ausstellungskatalog in tschechischer und englischer Sprache.

Katalog green architecture cz

 

 

 

 

 

 

Die Begleitveranstaltung: "Vortrag über ökologisches und energieeffizientes Architektur in Tschechien" mit Dr. Petr Kratochvil (Kurator der Ausstellung) war am Donnerstag, den 11.06.09 um 11:00 Uhr im Raum S5, Vortragsraum der Hochschule Bremen, AB-Trakt, Neustadtswall 30, 28199 Bremen.

Green Achitecture cz

"Continuo - Der Architekt Gerhard Müller-Menckens 1917-2007" (27.04.2009 - 01.06.2009)

„continuo – Der Architekt Gerhard Müller-Menckens 1917 – 2007“.

MMGerhard Müller-Menckens hat von den 1950er bis in die 1990er Jahre durch seine Bauwerke und durch sein baukulturelles Engagement das Gesicht seiner Vaterstadt Bremen, aber auch das der nordwestdeutschen Region wesentlich mitgeprägt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören der Verwaltungsbau der Überlandwerke Nord-Hannover in der Stresemannstraße (1955 – heute Stadtamt), die Kunsthalle Bremerhaven (1964), die Hochbauten des Friedhofs Huckelriede (1969), das Ludwig-Roselius-Museum in Worpswede (1972), der Umbau des Packhauses im Schnoor zu einem Kulturzentrum (1976), die Fachhochschule in Emden (1984 – mit Peter Hübotter), das Weserwehr (1992) und der Umbau des Konzerthauses „Die Glocke“ (1997) in Bremen.
Vielen Bremern in Erinnerung geblieben ist der Architekt auch durch den Streit um den Neubau des Hauses der Bürgerschaft um 1960, als der Entwurf von Müller-Menckens mit dem von Wassili Luckhardt konkurrierte, welcher später realisiert wurde.

Müller-Menckens hatte um 1940 in Stuttgart bei Paul Schmitthenner studiert und fühlte sich der „Stuttgarter Schule“, das heißt einer eher traditionalistischen Bauauffassung, stets verpflichtet. Formal ist dieser Einfluss besonders in seinem Frühwerk zu erkennen, während viele Bauten von Gerhard Müller-Menckens, die zwischen Mitte der 1950er Jahre und Mitte der 1970er Jahre entstanden, eine durchaus eigenständige moderne Architektursprache entwickelt
Signaturen – eine Moderne mit regional typischen Baustoffen, die von der skandinavischen Moderne beeinflusst scheint. In seinem Spätwerk hatte sich der Bremer Architekt häufig dem Umbau und der Umnutzung historischer Bauwerke gewidmet, während seine Neubauten historisierende Tendenzen zeigten.

Die Ausstellung präsentierte vom 27.04. - 01.06.09 im b.zb einen Überblick über das facettenreiche Werk des Bremer Architekten. Einige Themen wurden vertiefend untersucht (Zugänge zur Baukultur; "Tradition und Moderne. Ein Dauerthema in der Architekturdiskussion."). Zur Ausstellung ist ein Katalogbuch in der Schriftenreihe des b.zb erschienen. Außerdem wurde ein Film über den Architekten gedreht.

"Alpine Einbauten" (15.01.2009 - 15.02.2009)

"Alpine Einbauten" - Fotografien von Silke Schmidt

Schweizer Architektur genießt zurzeit weltweit großes Ansehen. Das gilt nicht nur für die spektakulären internationalen Bauten von Stararchitekten wie Herzog + de Meuron. Auch in der Alpenrepublik selbst findet man zahlreiche sehenswerte innovative Bauwerke aus jüngster Zeit. Dabei zeichnet sich diese Architektur durch eine moderne Haltung aus, die aber zugleich sensibel auf die landschaftlich oft beeindruckende Umgebung reagiert, in der sie steht.

Alpine Einbauten
Dieser Eigenheit ist die Bremer Fotografien Silke Schmidt nachgegangen und hat einige der besten Schweizer Architekturen vor allem in Graubünden, dem Tessin und St. Gallen porträtiert. Dabei interessierte sie sich insbesondere für das Zusammenspiel zwischen Gebäude und Landschaft. Sie beschreibt ihre Affinität zu die dargestellten Objekte: „Mich fasziniert wie die authentisch moderne Bauweise aus den verschiedenen klassischen natürlichen Materialien heute aussieht und ich spürte dieser Echtheit nach, um sie dann in Form von Bildern auch für andere Betrachter rüberzubringen."

Die Ausstellung im Bremer Zentrum zeigte 20 Lambda-Prints von 60 x 89 cm. Bei den abgebildeten Objekten handelte es sich um Privathäuser und öffentliche Bauten wie Schulen, Kirchen und Museen. Unter den Architektennamen fand man weniger bekannte Namen ebenso wie Größen, zu denen unter anderem Mario Botta, Peter Zumthor und Valerio Olgiati zählen.

Die Ausstellung war vom 15.01. -15.02. 2009 im b.zb zu sehen. Bei der Ausstellungseröffnung sprachen Prof. Dr. Eberhard Syring (b.zb), Walter Kägi (Schweizerisches Generalkonsulat in Hamburg) und Prof. Jörn Christiansen (ehem. Leiter des Focke-Museums Bremen).

Die Begleitveranstaltung fand am 20.01.2009 um 19:00 Uhr im Bremer Zentrum für Baukultur statt und hatte das Thema "Was fasziniert an neuer Schweizer Architektur? 3 x 3 Beispiele".

Es sprachen Prof. Clemens Bonnen (School of Architecture Bremen), Martin Pampus (Schulze Pampus Architekten), Martin Speth (School of Architecture Bremen; leider erkrankt) und Eberhard Syring.

 

"Wohnklima" (23.08.2008 - 13.09.2008)

Siedlungsplanungen Ernst Mays in den Jahren 1954 - 1970
Das Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) präsentierte eine Ausstellung über die Siedlungsplanungen des bekannten deutschen Stadtplaners und Architekten Ernst May zwischen 1954 und 1970.

Sie ist ursprünglich als Zusammenarbeit zwischen der TU München unter der Leitung von Dr. Florian Seidel und der Ernst-May-Gesellschaft in Frankfurt entstanden und wurde zuerst im Ernst-May-Haus in der bekannten Frankfurter Römerstadt gezeigt.

Ernst May war in seiner Funktion als Stadtbaurat in Frankfurt zwischen 1925-1930 mit der Planung von modernen Wohnsiedlungen auch international bekannt geworden. Während der NS-Zeit emigrierte May nach Afrika und wurde nach seiner Rückkehr nach Deutschland Planungschef der Neuen Heimat Hamburg. Bis zu seinem Tod 1970 plante er verschiedene Großsiedlungen in ganz Deutschland. In Bremen entwarf er für die GEWOBA die Gartenstadt Vahr und die Neue Vahr, damals das größte Wohnungsbauprojekt Deutschlands; in Bremerhaven entstand die Siedlung Grünhöfe nach seinen Plänen.
Die Ausstellung beschreibt vier Werkphasen Mays zwischen 1954 und 1970. Stehen in den frühen Siedlungen noch Begriffe wie „Fließender Raum“ und „Nachbarschaft“ im Mittelpunkt der Vorstellungen, so beginnt May in seinem Spätwerk mit urbanen Großformen zu hantieren, wie sie ab Mitte der 1960er Jahre zunehmend populär wurden. Jede Siedlung wird durch ein Modell im Maßstab 1:10000 gezeigt, das durch eine umfangreiche Text- und Bildtafel ergänzt wird. Das Bremer Zentrum für Baukultur wird das Thema Vahr in der Ausstellung erweitern und eine Reihe von Fotos aus dem eigenen Archiv zeigen. Darüber hinaus ist es geplant, auch Filmaufnahmen zu präsentieren.

Ausstellung vom 23.08-13.09.2008 im Einkaufszentrum Berliner Freiheit, Berliner Freiheit 11 | 28327 Bremen

Öffnungszeiten: 23.08.-13.09.: Mo-Sa 10-18 Uhr, Eintritt frei.

Eröffnung 22.08. 2008 | 19:00 Uhr Blick von der Gartenstadt Vahr auf die Neue Vahr

Grußworte:

  • Dr. Volker Riebel – Vorstandsvorsitzender der GEWOBA
  • Werner Mühl – Ortsamtsleiter Schwachhausen/Vahr
  • Prof. Dr. Eberhard Syring – wissenschaftlicher Leiter des b.zb

Einführung in die Ausstellung:

  • Dr. Florian Seidel – Architekt/Berlin, Ausstellungskurator

Das Bremer Zentrum für Baukultur bedankt sich bei folgenden Firmen und Institutionen für ihre freundliche Unterstützung:
Logo

Dr. Werner Pfeifer Gewerbecentren Bremen oHG

Logo

Beirat Vahr

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"Der andere Blick" (03.07.2008 - 25.07.2008)

Die Ausstellung „Der andere Blick“ präsentiert Arbeiten von Studierenden im Kurs Darstellung bei Norbert Hellwig. Hellwig, bis 2007 an der Hochschule Bremen tätig, hatte zwischen 1994 und 2006 bremische Orte oder Bauwerke als Themen für eine darstellerische Auseinandersetzung vorgegeben.

Bekannte Gebäude wie das Haus der Bürgerschaft, das Aaltohochhaus oder die Stadthalle gehören dazu, der Blick wird aber auch auf Zwischenräume, Durchblicke und Baulücken gerichtet. Die Auswahl der besten Arbeiten bietet zugleich einen Bremer Architekturführer der anderen Art.

Airport Bremen (Zeichnung: Mitra Hamet )

Hellwig wollte mit den Übungen die Wahrnehmung der Studierenden schulen. Dabei verfolgte er eine dreistufige Herangehensweise: „Als die erste und einfachste Art des Zeichnens war der Gebrauch der Linie in ihrer reinsten Form als Konturen- oder Umrisszeichnung ohne Licht und Schatten anzuwenden und auf ein vereinfachtes ideales Ergebnis zu beschränken.

Die zweite Darstellungsart ist reduziert auf plakative schwarze oder unifarbige Flächen auf weißem Grund. Hierbei sollte der Blick für das Wesentliche des Objektes geschärft und gleichzeitig das Tiefensehen in flächigen Darstellungen geschult werden.

Eine freie, farbige Darstellung (Aquarell, Collage, später auch der rechnergestützte Einsatz o. ä.) sollte dazu animieren, das Gesehene künstlerisch frei zu interpretieren und malerisch umzusetzen.“

Eine Zusammenarbeit der School of Architecture an der Hochschule Bremen (SoAB) mit dem b.zb, im Rahmen der ArchitekturZeit.

3. 7. bis 25.7.2008 täglich 12-17 Uhr im b.zb, Am Speicher XI, 1. Segment, 3. Obergeschoss, 28217 Bremen

Die Eröffnung war am 2. 7. 2008 um 19 Uhr.

Es sprachen:

Prof. Dr. Eberhard Syring SoAB/b.zb | Prof. Ulrike Mansfeld SoAB | Prof. Norbert Hellwig

Blick

"AR Awards for Emerging Architecture" (23.04.2008 - 12.05.2008)

Seit 1999 schreibt die renommierte britische Architekturzeitschrift The Architectural Review jährlich weltweit einen Preis für Bauten junger Architekturbüros aus. Er gilt mittlerweile als der bedeutendste internationale Architektur-Nachwuchspreis. Seit einigen Jahren unterstützt der Büromöbel-Hersteller Wilkhahn aus dem niedersächsischen Bad Münder als Hauptsponsor den Preis und veranstaltet dazu eine Roadshow.

Im März 2008 wurde die Schau im Royal Institute of British Architects in London gezeigt.

AR AWARDS 2007 TRANSPARENCY

Als zweite Station und damit als Premiere in Deutschland war die Ausstellung im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) zu sehen. Lokale Veranstalter sind neben dem b.zb der Bund Deutscher Architekten (BDA), Bremen, die Architektenkammer Bremen und die School of Architecture an der Hochschule Bremen.

Zur Eröffnung am 23. April 2008 stellt Claudia Huge von Wilkhahn die Ergebnisse der Jury vor, in der u. a. Caroline Bos (UN Studio), Amsterdam, Shirley Blumberg, Toronto, und Shuhei Endo, Osaka, vertreten waren.

Am 6. Mai hält im Rahmen der Ausstellung eine der Preisträgerinnen, die Architektin Lena Kleinheinz von magma Architecture, Berlin, um 19 Uhr einen Werkvortrag im Roten Salon neben dem b.zb.

Die Ausstellung war vom 24.04. bis 12.05.2008 im b.zb zu sehen.

Danziger Bürgerhäuser (14.11.2007 - 14.12.2007)

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Danziger Bürgerhauses über vier Jahrhunderte.

DANZIGER BÜRGERHÄUSER
Eine Ausstellung des Historischen Museums, Danzig und des Herder Instituts, Marburg.

Eröffnung:
Dienstag, 13.11.2007, 19:00 Uhr
im Roten Salon, Speicher XI, 1, 3. OG

Begrüßung:
Dr. Sunke Herlyn, b.zb

Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig:
Bürgermeister a.D. Hans Koschnick

Einführung in die Ausstellung:
Dr. Ewa Szymanska, Historisches Museum, Danzig

 

Einladungskarte

Die Ausstellung bietet ein anschauliches Beispiel lebendiger Städtepartnerschaft, die auf ein reiches kulturelles Erbe zweier großer Hafen- und Hansestädte gründet. Dieses Erbe auf dem Gebiet der Architektur sichtbar zu machen und zu bauhistorischen Vergleichen anzuregen, ist das Anliegen der Veranstalter.

Der Architekt Otto Rollenhagen (1886-1951) wurde vor 120 Jahren geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Danzig und bereitete eine bis heute nicht publizierte Dissertation vor: Untersuchungen und Beschreibung der Danziger Bürgerhäuser mit besonderer Darstellung der Bauten aus der Zeit der Gotik bis zur Spätrenaissance.
Trotz der seitdem verflossenen Zeit ist diese Arbeit weiterhin aktuell und stellt deshalb eine wertvolle Quelle über die einstige Architektur Danzigs dar, denn die Mehrzahl der in ihr besprochenen Gebäude wurden im Frühhjahr 1945 zerstört. Dieses Werk Rollenhagens, welche außer dem Text eine große Anzahl an Inventarisierungszeichnungen des Autors und Fotografien enthält, wird im Herder-lnstitut in Marburg aufbewahrt. Die gemeinsamen Bemühungen des Herder-Instituts und des Uphagenhauses als Abteilung des Historischen Museums der Stadt Gdansk zur Drucklegung der Dissertation erwirkten als ersten Schritt die Vorbereitung einer Ausstellung, die sich zu großen Teilen auf Bildmaterial Rollenhagens stützt.
Ziel der präsentierten Ausstellung ist es, zur Verbreitung von Kenntnissen über das Danziger Bürgerhaus vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert beizutragen. Dargestellt werden die wichtigsten Entwicklungsstufen des Bürgerhauses in Danzig und daraus ausgewählte Einzelthemen. Die Ausstellung zeichnet sich durch ikonographisches Material aus. welches fast durchweg bisher nirgends gezeigt worden ist.
In der nächsten Etappe soll die Arbeit Rollenhagens zweisprachig herausgegeben werden. Damit wird sie - nach fast einhunderjährigem Dornröschenschlaf - wieder erweckt, zugänglich sowohl für deutsche als auch für polnische Forscher und Liebhaber des alten Danzigs.

Begleitveranstaltung:
Entwicklung der Bremer Bürgerhäuser und des "Bremer Hauses"
Mittwoch, 05.12.07 um 19:00 Uhr im Roten Salon, Speicher XI,i, 3.0G.

Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Georg Skalecki (Landesamt für Denkmalpflege, Bremen)
Vortrag:
"Das Bremer Haus, ein Wohnhaus in seiner historischen Entwicklung und Nutzungsgeschichte"
Axel Vos (stellvertr. Vorsitzender des Interessenvereins "Bremer Haus")

Zur Veranslaltung wurden Teile einer Ausstellung aus den 70er Jahren "Das Bremer Haus" sowie ein Film von Buten & Binnen aus dem Jahr 2006 gezeigt.

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"Carsten Schröck - Architektur einer Hafenstadt" (04.10.2007 - 18.10.2007)

Die Ausstellung beleuchtet die zahlreichen Facetten des gebauten Werks anhand von zehn Themenfeldern. Neben originalen Zeichnungen und Modellen gibt es Modellrekonstruktionen von Schröck-Bauten und Interviews mit Zeitzeugen zu sehen – aber auch Fotografien aus jüngster Zeit, die zeigen, dass die meisten Bauten Schröcks nichts an ihrer Ausstrahlungskraft verloren haben.

Studierende und Professoren der „School of Architecture“ (Fachbereich Architektur der Hochschule Bremen) werden sich in einem Workshop und einen Studienprojekt insbesondere mit den konstruktiven Experimenten des Architekten auseinandersetzen.

Zu der Ausstellung ist ein Katalog erhältlich!

jugendherberge in den 50igernObwohl Carsten Schröck im Alter von 49 Jahren früh verstarb, hat er in den zwei Jahrzehnten seiner freiberuflichen Tätigkeit ein ebenso charakteristisches wie vielschichtiges Werk geschaffen, das ihn auch über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt machte.
Schröck war als experimentierfreudiger und einfallsreicher Architekt eine solitäre Erscheinung in der Bremer Nachkriegsarchitektur. Vor allem die konstruktiven Experimente mit Seilnetzdächern, die er zusammen mit der Berliner Architekten und Konstrukteur Frei Otto durchführte, unterstreichen seine baukünstlerische Haltung. Einige dieser ungewöhnlichen Entwürfe sind verwirklicht worden. Die aus einem vorgespannten Seilnetz konstruierte St. Lukas-Kirche in Grolland, die 1964 entstand, steht inzwischen bereits unter Denkmalschutz.
Konstruktiv ähnlich, aber größer, wäre die Bremer Stadthalle ausgefallen, wenn sich die Wettbewerbs-Jury 1957 statt für den Entwurf von Roland Rainer für die zweitplatzierte Arbeit des Teams um Schröck und Otto, zu dem auch Hans Budde gehörte, entschieden hätte. Als gewagt kann man den Vorschlag der drei bezeichnen, den Neustädter Hafen mit einer riesigen Leichtbauhalle zu überdachen, um ein witterungsunabhängiges Löschen der Schiffe zu gewährleisten. Das war Anfang der sechziger Jahre – noch bevor der Container nicht nur solche Überlegungen erübrigte.

Hafendach Bremen

Andere  Bauwerke Schröcks, wie der Zentrale Omnibusbahnhof, der Pavillon des Verkehrsvereins, die Jugendherberge und die Verteilerstelle des Hafenbetriebsvereins sind inzwischen leider abgebrochen oder haben durch Umbauten ihre charakteristische Gestalt eingebüßt.

Ein Schwerpunkt des Schaffens von Carsten Schröck war der Kirchenbau. Mehr als zehn Kirchen und Gemeindezentren hat er in Bremen und dem Umland verwirklichen können. Schröcks Gemeindezentren, die meist in den neuen Wohnbezirken am Stadtrand entstanden, sind geprägt von dem Gedanken der Öffnung zum Stadtteil. Ein weiterer spannender und weitgehend unbekannter Aspekt in Schröcks Werk stellt seine Bautätigkeit in West-Afrika ab Mitte der sechziger Jahre dar. In seinen Wohnhausentwürfen schließlich, von denen viele in Fischerhude und Umgebung verwirklicht wurden, verband Schröck das Experimentelle mit dem Funktionalen und mit einem der Landschaft angepassten Bauen.

Eine Ausstellung über das Werk des Bremer Architekten Carsten Schröck (1923 – 1973) vom Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) und der Familie des Architekten.

Die Ausstellung wurde an drei Orten präsentiert:

04. – 18. Oktober 2007 | Untere Rathaushalle Bremen
23. Okt. – 14. November 2007 | Kulturkirche St. Stephani in Bremen
18. Januar – 16. Februar 2008 | Buthmannshof, Fischerhude

"Das Bremer Weserwehr" (21.09.2007 - 19.10.2007)

Eine Ausstellung des Bremer Zentrums für Baukultur und des Fotoarchivs des Landesinstituts für Schule – Zentrum für Medien (ehemalige Landesbildstelle)

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der bildlichen Darstellung sowohl des ursprünglichen Weserwehrs mit Kraftwerk und Schleusen als auch der neuen Wehranlage in Plänen und Fotografien. Gezeigt wird die enge Verknüpfung von Architektur und Technik, die für ein Industriedenkmal typisch ist.

Es wird ein Bogen über die gesamte Entwicklung des Weserwehrs gespannt, von seiner Entstehung ab 1906 über Zerstörung und Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zum umstrittenen Abriss dieser Bremer Landmarke und dem Bau des heutigen Wehres, gestaltet vom kürzlich verstorbenen Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens.

Das ehemalige Weserwehr

Zu sehen sind Pläne im Original und als Reproduktion aus dem Bestand des b.zb, sowie historische Aufnahmen, die größtenteils aus dem Fotoarchiv des LiS stammen. Darüber hinaus werden historische Filmaufnahmen aus den 1950er Jahren und vom Bau des neuen Wehres, sowie ein Turbinen-Modell des alten Weserwehres gezeigt.

Der Anlass für den Bau des alten Wehres waren die Weserkorrekturen des späten 19. Jh., die zu einem sinkenden Grundwasserspiegel an der Weser oberhalb Bremens führten. Der Bau der Wehranlage begann 1906 mit der Errichtung der Schleusen. In mehreren Bauabschnitten wurde bis 1917 dann das Wehr und das Wasserkraftwerk errichtet. Die Anlage stach aus vielerlei Hinsicht hervor: Das Wehr war das erste Sektorwehr dieser Größe in Europa. Das Kraftwerk, das mit seinen Erlösen zur Finanzierung der Gesamtanlage beitragen sollte, war das modernste seiner Art und mit seiner ungewöhnlichen Lage am Unterlauf eines Flusses einzigartig. Das Turbinenhaus hob sich auch durch seine architektonische Gestaltung besonders hervor. Zu seiner Errichtung wurde 1908 eigens ein eigener Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem die Bremer Architekten Dietrich Luley und Johann Rohmann siegreich hervor gingen.

Das Bremer Weserwehr

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Wehr schwer beschädigt und verlor seine Funktionsfähigkeit, das Kraftwerk kam vergleichsweise glimpflich davon. Die Reparaturarbeiten wurden durch Materialmangel, schwere Winter und Hochwasser stark behindert und zogen sich bis 1949 hin. Nach einem Defekt in der Wehranlage kam es im März 1981 während eines Hochwassers zu einem Deichbruch in Habenhausen. Als Folge wurden Deiche, Brücken und die Wehranlage teilweise schwer beschädigt und u.a. wurden 148 Kleingärten davon gespült. Diese Flut war mit der entscheidende Grund ein neues Wehr zu planen. Das Kraftwerk wurde bereits 1987 aufgegeben worden und trotz Protesten einer Bürgerinitiative abgerissen. Zwischen 1989 und 1993 entstand dann das heutige Weserwehr, ein neues Wasserkraftwerk wurde allerdings nicht wieder eingebaut. Die architektonische Rahmenplanung für die Wehranlage stammt vom kürzlich verstorbenen Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens. Eine Auswahl dieser Pläne sind Teil der Ausstellung.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Im Fluss“ des Arbeitskreises Bremer Archive veranstaltet und war im b.zb vom 21.09. -19.10. 2007 im b.zb zu sehen.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 21. September 2007, 19:00Uhr

Zur Eröffnung sprachen:

  • Prof. Dr. Eberhard Syring, Wissenschaftlicher Leiter des b.zb
  • Jörn Tore Schaper, M.A. (b.zb) und
  • Michael Schnelle (Fotoarchiv LiS), zur Ausstellung
  • Stefan Heesch, Historiker M.A.
  • Dr.Torsten Stengel, Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen

"AR Awards for Emerging Architecture" (11.07.2007 - 26.07.2007)

Lassen Sie sich von den beeindruckenden, internationalen Architekturobjekten inspirieren, die jüngst im Rahmen des Architectural Review Awards for Emerging Architecture ausgezeichnet worden sind. Der Wettbewerb gehört zu den weltweit wichtigsten Auszeichnungen für junge Architekten. Seit 1999 prämiert das Magazin Architecural Review (AR) einmal im Jahr herausragende Projekte aus den Bereichen Bauten, Innenraumgestaltung, Landschafts- und Städtebau sowie Produktdesign. Gezeigt wurden 26 realisierte Objekte, die zuvor aus hunderten von Bewerbungen aus aller Welt von einer renommierten internationalen Jury ausgewählt worden sind. 

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 23.04.2007 um 19:00 Uhr.

Begrüßung:

  • Wolfgang Hübschen, Landesvorsitzender des BDA Bremen
  • Prof. Dr. Eberhard Syring, b.zb und School of Architecture Bremen

Einführung in die Ausstellung:

  • Matthias Laue, Firma Wilkhahn (Sponsor der Ausstellung)

Begleitveranstaltung:

Am 17. Juli 2007 um 19:00 Uhr im "Roten Salon" (3. OG, neben dem b.zb) fand der Vortrag "Handmade School" von Anna Heringer statt. Sie ist Preisträgerin des AR Awards 2006. Eine Veranstaltung im Rahmen der b.zb-Initiaive "Probebühne Architektur".

Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb)
Am Speicher XI | 1
28217 Bremen

www.wilkhahn.com bzb logo 2c] Logo BDA weiss

"Hafenbilder - Eine Industrielandschaft im Wandel" (22.05.2007 - 09.09.2007)

Fotografien von Hans-J. Rosenkranz und Karl Ernst

Hafengebiete unterliegen einer steten Veränderung. In den alten Bremer Hafenrevieren lassen sich diese Entwicklungen deutlich ablesen: Bauliche Überreste aus der Anfangszeit stehen neben Gebäuden des Wiederaufbaus und der modernen Hafenlogistik. Die Hafenwirtschaft verlagerte sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend an verkehrsgünstigere Orte und hinterließ große Brachen, die von Inseln der traditionellen Betriebsamkeit unterbrochen werden. Orte für Arbeit, Kunst und Bildung entstehen in alten Strukturen und sind gleichzeitig Ausgangspunkte für neue Entwicklungen.

Die Ausstellung zeigt das Hafengebiet aus einem künstlerischen Blickwinkel. Die Fotografen Hans-J. Rosenkranz und Karl Ernst bilden sowohl alte als auch veränderte architektonische Gefüge ab. Sie arbeiten Strukturen heraus, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Der Blick fällt auf bekannte und weniger bekannte Objekte .Die unterschiedliche Herkunft der Fotografen (Architekt der eine, Grafiker der andere) führt zu einem Wechselspiel zwischen künstlerischer und dokumentarischer Fotografie. 

Die Ausstellung des b.zb war vom 22.05. bis zum 09.09.2007 im Infocenter Überseestadt im Hafenmuseum, Am Speicher XI, 1, 28217 Bremen zu sehen.

Im Rahmen der Fotoausstellung „Hafenbilder“ wurden acht Motive der Ausstellung für die b.zb – Fotokarten Edition „Architektur neu sehen“ ausgewählt. Die Fotokarten sind im b.zb und im Museumsshop des Hafenmuseums Speicher XI zu erwerben. Sie sind für 1,-- € pro Stück oder alle acht Motive zusammen für 5,-- € zu erwerben.

Speicher XI © Rosenkranz/Ernst

Schuppen1 © Rosenkranz/ErnstHolz-und Fabrikhafen © Rosenkranz/Ernst

Spiegelung © Rosenkranz/Ernst

 

 

 

Speicher XI © Rosenkranz/Ernst

Blick von der Hansamühle © Rosenkranz/Ernst

 Waller Stieg © Rosenkranz/Ernst

 

 

 

 

"1952 - Bremisch und doch modern" (18.11.2006 - 05.01.2007)

Die Ausstellung präsentierte sieben Bau- oder Planungsmaßnahmen aus dem Jahr 1952, die beim Aufbau Bremens nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. 

Sie werden als „exemplarische Orte“ vorgestellt und stehen für städtebauliche Themen wie Wohnen, Arbeit, Verkehr, Freizeit, Bildung, Kultur und Umgang mit dem historischen Erbe.
Die ausgewählten Orte sind das Hafenerweiterungsgebiet an der Nordstraße, das Berufsbildungszentrum, die ECA-Siedlung im Bremer Westen, die Bürgermeister-Smidt-Brücke, das Erholungsgebiet Werdersee, Radio Bremen und der Marktplatz. Neben einer Rekonstruktion der historischen Rolle, die die Orte (bzw. planerischen/baulichen Maßnahmen) in den frühen fünfziger Jahren spielten, zeigte die Ausstellung auch fotografische Arbeiten, die das heutige Erscheinungsbild und die Spuren der Geschichte dieser Orte untersuchen.

Die "Sieben Momentaufnahmen vom Aufbau einer Stadt" fand vom 18. 11. bis 05. 01. 2007 im Hafenmuseum statt.

 

Eine Ausstellung des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb) in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Architektur der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste. Ein Katalogbuch ist als Band 7 der Schriftenreihe des b.zb erschienen.

 

 

"Horst Rosengart - Erlebte Architektur" (28.08.2006 - 03.10.2006)

Seit den siebziger Jahren hat Horst Rosengart ein umfangreiches und markantes architektonisches Werk in Bremen und darüber hinaus geschaffen. Sein bekanntestes Gebäude ist der Fallturm des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) im Technologiepark. Horst Rosengart zeichnet eine zurückhaltende, aber für die Belange der Baukultur stets wache und engagierte Grundeinstellung aus. Die angemessene Einbindung der Bauwerke in ihre unmittelbare und weitere Umgebung ist ein zentrales Anliegen des Architekten.

Abraham KircheDas Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) widmete dem Architekten aus Anlass seines 70. Geburtstages eine Werkschau vom 28.08. bis zum 03.10.2006. Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch, Band 5 der b.zb Schriftenreihe im Verlag Aschenbeck & Holstein (ISBN 978-3-939 401-08-7, Preis von 14.80€).

Begleitprogramm:

Dienstag, 05.09.2006, 19:00 Uhr Podiumsdiskussion im Roten Salon:

"Architekten & Künstler - Erwartungen und Erfahrungen"

Mit:

  • Hawoli,
  • Constantin Jaxy,
  • Hartmut Kreikenbaum,
  • Horst Rosengart,
  • Jost Westphal und
  • Wolfgang Zach

Impulsreferat:

  • Arie Hartog,

Moderation:

  • Volker Plagemann

Dienstag 19.09.2006, 17:00 Uhr

Führung mit Horst Rosengart durch das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, ZARM (Fallturm), Universität Bremen

 

"Orte schaffen, Gert Schulze - Architekt in Bremen" (10.06.2005 - 10.07.2005)

Gert Schulze ist einer der renommierten Architekten Bremens. Zu seinen bekannten Gebäuden gehören die Messehalle auf der Bürgerweide und das Passagierabfertigungsgebäude des Airport Bremen.

Gert Schulze (Foto:Holger Kattert, 2005)
Schulzes Bauten sind geprägt durch präzise Detaillierung und ein sensibles Eingehen auf ihre Lage im Stadtraum. Von der Wohnanlage "An der Amtsweide" in Bremen-Nord (BDA-Preis 1978) bis zur Wohnanlage an der Mary-Astell-Straße (BDA-Preis 2002) sind Gebäude von Schulze immer wieder ausgezeichnet worden.
Das b.zb widmete dem Architekten aus Anlass seines 70. Geburtstages eine Werkschau.

Zur Ausstellung ein Katalogbuch erschienen (Band 2 der b.zb-Schriftenreihe).

Begleitveranstaltungen zur  Ausstellung:

14. 06. 2005, 17:00 Uhr |
Führung mit der Architektenkammer zur A 281-Brücke

23. 06. 2005, 17:00 Uhr |
Führung 'Schulzes Bremen' mit Gert Schulze durch Bremen

27. 06. 2005, 17:00 Uhr |
Führung mit Gert Schulze und Manfred Ernst durch den Flughafen

Passagierabfertigungsgebäude Flughafen Bremen, 1991-93
Montag, 04. 07. 2005  19:00 Uhr |
Podiumsgespräch im Roten Salon, Speicher XI

 "Next Generation“ - Generationswechsel in der Bremer Architektenschaft und die Perspektiven: Tradition fortsetzen oder Aufbruch zu neuen Ufern?

Mit
Reinhard Beichler | Ronald Kirsch | Jens Kruse | Rainer Mielke | Stephan Rosengart | Jan Jakob Schulze | Jutta Unland | Birgit Westphal |
Moderation und Einführung: Eberhard Syring, b.zb

 

"Hafenarchitektur II" (09.03.2005 - 07.04.2005)

Die Fotoausstellung Hafenarchitektur II von Dieter Schmidt war vom 09. 03. bis zum 07. 04. 2005, Mo - Do 9 -15 Uhr im b.zb zu sehen.

Kaffee Hag Gebäude

"Ungers Bremer Bauten" (20.11.2004 - 19.12.2004)

Unter den zeitgenössischen deutschen Architekten ist Oswald Mathias Ungers einer der renommiertesten. Der 2007 verstorbene Ungers galt als der führende deutsche Vertreter des Neo-Rationalismus.
Zu seinen bekanntesten Bauten zählen das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt und das "Torhaus" auf dem Frankfurter Messegelände, der Erweiterungsbau der Hamburger Kunsthalle und die Deutsche Botschaft in Washington.

Im Land Bremen hat Ungers des öfteren an Wettbewerben teilgenommen und einige Bauwerke realisieren können. Aus Anlass des Richtfestes seines jüngsten Baus, dem Contrescarpe-Center, am 12. November 2004, zeigt das b.zb im Speicher XI den auf Bremen bezogenen Ausschnitt aus dem Werk des Architekten.

Zu sehen waren Modelle, Fotos und Pläne

  • vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (1980-84),
  • von der Potsdamer Dependance des selben Instituts (1993-98),
  • vom Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA) im Technologiepark (1988-91),
  • vom Zentrum für Informatik und Medientechnologie der Hochschule Bremen in der Airport-City (2001),
  • sowie vom Contrescarpe-Center (2004/05) selbst.
  • Darüber hinaus wurden nicht realisierte Ungers-Projekte im Lande Bremen vorgestellt:Wettbewerb Universität-Ost, Bremen (1975-76)
  • Wettbewerb Fachhochschule, Bremerhaven (1979-80)
  • Wettbewerbsentwurf Arbeitsamt Bremerhaven (1989)

Zentrum für Informations- und Medientechnologie der Hochschule Bremen

  • Wettbewerbsentwurf Max-Planck-Institut, Bremen (1992)
  • Wettbewerbsentwurf Bahnhofsvorplatz Bremen (1995)
  • Entwurf AWI-Hörsaal-Gebäude, Bremerhaven (2002)

Die Ausstellung "Ungers Bremer Bauten" war vom 20. 11 - 19.12. 2004 im bzb zu sehen.

Zur Ausstellung ein Katalogbuch erschienen (Band 1 der b.zb-Schriftenreihe).

Austellungsbegleitende Veranstaltung:

Bremer Architekten diskutierten über Ungers und Bremen |
Donnerstag, 02.12.2004

Contrescarpe Center Bremen (Foto: Stefan Müller, Berlin)Wie kein anderer Architekt von internationalem Renommee hat Oswald Mathias Ungers in Bremen Spuren hinterlassen. Beruht diese häufige Präsenz eines Architekten in einer Stadt, die sich architektonischen Außeneinflüssen gegenüber sonst eher verhalten zeigt, nur auf Zufall oder guten Kontakten? Oder korrespondiert die Ungerssche Architektur besonders gut mit einer lokalen Architekturhaltung? Damit verbindet sich auch die Frage nach der Identität und dem Image der jüngeren bremischen Architektur.
Nach einer Einführung in das Thema von Eberhard Syring, dem wissenschaftlichen Leiter des b.zb, äußerten sich die fünf Bremer Architekten Harm Haslob, Horst Rosengart, Manfred Schomers, Rainer Schürmann und Gert Schulze in Statements zur Architektur Ungers’ und zu der Frage, inwieweit Ungers anregend auf das eigene architektonische Schaffen gewirkt hat.
Helmut Dietrich, der die Bauleitung für das aktuelle Bremer Ungers-Projekt „Contrescarpe-Center“ koordiniert, reflektierte den Stellenwert der jüngeren Architekturentwicklung Bremens und berichtete von seinen Erfahrungen aus der Bauverwaltung und der Bauwirtschaft.

Moderiert wurde der Abend von Volker Plagemann.

"Hafenarchitekturen" (28.08.2004 - 03.09.2004)

Jens Weyers, geboren 1963, arbeitet seit 1989 als Bildender Künstler und Fotodesigner in Bremen. Lange Zeit unterhielt er ein Atelier in der Kap-Horn-Straße, inzwischen arbeitet er in der Konsul-Smidt-Straße in der „Überseestadt“.
Durch seine Arbeitsorte ist er mit der Szenerie der Hafenquartiere bestens vertraut und hat ihre charakteristischen baulichen Strukturen in zahlreichen Fotografien festgehalten, überwiegend in Schwarz-Weiß. Dabei gilt Weyers` Interesse weniger einer dokumentarischen Bestandsaufnahme. Er zeigt den Wandel, die sich unübersehbar vollziehenden Veränderung des Gebiets allenfalls indirekt. Die baulichen Zeugnisse der Veränderung wie der Großmarkt, der Space Park, der renovierte Speicher XI, die neu gestalteten „Magistralen“ und Plätze tauchen hier nicht auf.
Seine Abbildungen zeigen dagegen, meist in frontaler Ansicht, Hafenarchitekturen oder Ausschnitte davon. Oft handelt es sich um Gebäude, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben oder nur noch beschränkt wahrnehmen. Es sind nicht selten Bauwerke aus der Wiederaufbauphase des Hafens nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Wiederaufbau des Hafens hatte damals politisch höchste Priorität. Noch bevor mit der Wohnbebauung im zerstörten Bremer Westen begonnen wurde, war der Hafen bereits wieder funktionsfähig. Etwas von dem Pathos, das die schnörkellose Moderne dieser Zweckbauten einst ausstrahlte, ist auf Weyers` Fotos noch gegenwärtig.
Doch vor allem wird die Leere spürbar, die diese Bauwerke heute, im Zeichen des Strukturwandels, umgibt. Die Rolltore der Schuppen sind unten, die Schiebetore geschlossen, die Firmenschilder abmontiert. Aber vor allem: Menschen sind abwesend. Ebenso rücken die Spuren eines langsamen Verfalls der Bauten in den Fokus des Fotografen. Putz blättert ab und legt Mauerwerk frei, Rost frist sich durch Trapezblechfassaden, Gras wächst zwischen Betonplatten, auf denen eins Warenpaletten standen und Gabelstapler kurvten. Insgesamt entsteht ein lakonischer Blick auf den Status quo der Hafenreviere. Auf den Abbildungen erscheint er als ein mehrdeutiger Zwischenstand mit offenem Ausgang.
Darüber hinaus interessiert sich Weyers für die ungewollten temporären Architekturen, die sich in der Ansammlung von Containern herausbilden. Mal entstehen wuchtige Mauern, mal filigrane Türme. Besonders eindruckvoll sind die von Weyers festgehaltenen Stapel von Containern, die nicht dem Transport, sondern – aus mehreren Einheiten zusammengeschlossen – als Baubüros oder Unterkünfte dienten. Demontiert und auf dem Lagerplatz willkürlich neu zusammengestellt ergeben sich eigenartige architektonische Gebilde mit Treppen, Fenstern, Türen und ungeahnten Innenraumeinblicken. Auch her assoziiert sich ein zweideutiger Status zwischen Ruine und Baustelle.
Für das Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) im Speicher XI ist die Ausstellung nicht nur durch die eigenwillige künstlerische Interpretation der Hafenarchitektur von besonderem Interesse. Darüber hinaus hat sich das Zentrum die Aufgabe gestellt, die Entwicklung vor der eigenen Haustür – also die Verwandlung der alten Hafenreviere in die „Überseestadt“ – konstruktiv zu begleiten. Künstler oder „Kreative“ haben bei der Umnutzung und Neuinterpretation von brachliegenden Bereichen immer eine besondere Rolle gespielt. Dass sich auf dem Gelände der Überseestadt vermehrt Künstler – wie Jens Weyers – ansiedeln, könnte man als ein gutes Zeichen interpretieren.

Fotografien von Jens Weyers - Die Ausstellung fand vom 28.8.- 3.9.2004 in den Räume des b.zb statt.

"Zu Hause – Wohnungsbau in Bremen von 1950 bis heute" (05.05.2004 - 29.08.2004)

»Zu Hause« heißt die zweite Ausstellung einer dreiteiligen Reihe zur jüngeren Bremer Architekturgeschichte, die das Focke-Museum zusammen mit dem Institut Architop, der Hochschule für Künste und der Hochschule Bremen veranstaltete. Die Ausstellung »Zu Hause« konzentriert sich dieses Jahr auf den Wohnungsbau in diesem Zeitraum.

Unter dem Titel »Mit viel Licht und Luft also« gab die erste Ausstellung im vergangenen Jahr einen Überblick über fünf Jahrzehnte Architekturentwicklung in Bremen (Dazu ist eine interaktive Ton-Bild-CD für 6 Euro im Focke-Museum erhältlich).

Zu Hause_Ausstellung im Focke-MuseumWohngebäude bestimmen mehr als andere Nutzungen die Struktur der Stadt. Die Wohnung ist Ausgangs- und Endpunkt im Tagesablauf. Durch industrielles Wachstum und Arbeitsteiligkeit bildete sich die Wohnung zunehmend als Gegenwelt zur Arbeitswelt heraus. Die Trennung von Arbeiten und Wohnen, die auch der moderne Städtebau propagierte, führte zur Erweiterung der Städte vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg. Ungefähr zwei Drittel des heutigen Wohnungsbestandes wurde nach 1950 gebaut. Wurde in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten die Wohnung vor allem als ein dringend benötigtes Grundlebensmittel betrachtet, so diente sie später vermehrt als Ausdrucksform für sozialen Status und individuelle Distinktion. In diesem Zusammenhang spielen die Lage der Wohnung in der Stadt und die Wohnform – ob Hochhaus, Block oder Reihenhaus, ob Mietwohnung oder als Eigentum – eine immer größere Rolle.

Die ökonomischen Rahmenbedingungen von Angebot und Nachfrage haben sich für das Bauen von Häusern und Wohnungen im betrachteten Zeitraum von 1950 bis heute dauernd verändert. Unser Rückblick wurde aus diesem Grund in vier Phasen unterteilt, in denen sich die städtebaulichen Leitbilder und auch die staatlichen Förderprogramme für den Wohnungsbau gewandelt haben. Diesen Wandel kann man an Hand von ungefähr achtzig ausgewählten Bremer Objekten in der Ausstellung anschaulich verfolgen.

Die Objekte der ersten Phase, bestimmt durch Wiederaufbau und durchgrünte Stadterweiterungen, und die der zweiten, geprägt durch Wohnungsbau in verdichteten Großformen, entstehen in einer Zeit wirtschaftlichen Wachstums. Seit Anfang der siebziger Jahre stagniert die wirtschaftliche Entwicklung und auch die Zahl der Einwohner. In diesem Zeitraum ist die dritte Phase durch eine architektonische Postmoderne und Maßnahmen der Stadt-erneuerung gekennzeichnet. Die letzte Phase zeichnet sich durch unterschiedliche Projekte aus, wie zum Beispiel durch Ergänzungen im Bestand, durch Konversion von Brachflächen, aber auch durch Stadterweiterungen mit Eigenheimen.

Die Dokumentation der Beispiele mit Bildern, Texten und Plänen wurde von Studierenden der Hochschule Bremen erarbeitet. Der Ausstellungsraum wird durch fotografische Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Künste ergänzt. Diese Fotoarbeiten zeigen einen je eigenen Blick auf verschiedene Projekte.

Die Ausstellung  "Zu Hause – Wohnungsbau in Bremen von 1950 bis heute" fand vom 05. 05. – 29. 08.20 04 im Focke - Museum statt und umfasste die Teilausstellung "Zu Hause – bei Bremer Architekten".

Zur Teilausstellung ist ein Katalogbuch erschienen (Band 4 der b.zb-Schriftenreihe).

Zu Hause bei Jutta Unland (Foto: Roland Halbe)Zu Hause – bei Bremer Architekten

Im Neubau folgte zur Halbzeit eine neue Ausstellung: »Zu Hause bei Bremer Architekten«. Sie präsentiert etwa zwanzig Häuser und Wohnungen, die Bremer Architekten für sich und ihre Familien geschaffen haben.

Wenn ein Architekt für sich selbst baut, ist das oft eine heikle Angelegenheit. Zum einen kann das eigene Haus als willkommenes Experimentierfeld dienen, um – von fremden Bauherrn- und Nutzerwünschen unbeeinflusst – architektonische Konzepte auszuprobieren. Zum anderen hat das Haus des Architekten einen hohen Repräsentationsgehalt, dient es doch auch als »Visitenkarte« in Hinblick auf potenzielle Kunden.

Viele Architekten haben auf ein solches Vorhaben verzichtet, andere haben dagegen gleich mehrere Häuser im Laufe ihres Lebens für sich entworfen und gebaut. Für einige Architekten ist das eigene Haus zugleich eines ihrer ersten Projekte. Für andere ist es eine Art bauliche Quintessenz, der lange berufliche Erfahrungen vorausgehen.

Mit dem dokumentarischen Blick in Bremer Architektenhäuser aus den letzten fünf Jahrzehnten, den die Ausstellung bietet, erhält man – neben Aussagen über die angedeuteten werkbiografischen Aspekte – auch eine Ahnung von zeitabhängigen Wohnvorstellungen.